Hinter Damage Control verbergen sich Spike (Quireboys), Chris Slade (u.a. AC/DC), Pete Way (U.F.O.) und Robin George (u.a. Marshall Law, Robert Plant). Somit kann man hier getrost von einer Supergroup reden.
Geboten wird dem Hörer ehrlicher, auf bluesiger Hardrock, was aufgrund der Vergangheit der einzelnen Mitglieder nicht überraschend ist.
Ich habe mir diese CD "blind" gekauft und keine Sekunde bereut.
Die Mischung zwischen Rocksongs und ruhig(er)en Nummern stimmt. Die ersten beiden Songs sind Partysongs pur bevor mit Selfish eine Ballade mit Gänsehautfaktor ertönt.
Meines Erachtens liegt hier ein Album von vier Vollblutmusikern vor, die aus Freude an der Rockmusik ein Album veröffentlicht haben und nicht aus "Geldmangel", um mal schnell ein Kommerzalbum auf den Markt zu schmeissen.
Wer sie kennt, der liebt die rauchige Stimme von Spike, die sowohl bei den Balladen als auch bei den Rocknummern zu überzeugen weiß. Und dass Robin George ein guter Songwriter, Gitarrist und Produzent ist, hat er in der Vergangenheit mehr als einmal bewiesen und so auch hier mit seinem Beitrag zu Damage Control.
Sound und Produktion sind sicherlich Geschmackssache. Mir persönlich gefällt, dass die Platte sehr roh und trocken gehalten wurde und keine übermäßige "Bombastrock"-Produktion gefahren wurde.
Man kann nur hoffen, dass bald Soundfiles angeboten werden...