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Kundenrezensionen

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4,3 von 5 Sternen
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Dallas (Texas) 1985. Nach einem Arbeitsunfall wird bei dem exzessiv lebenden Elektriker Ron Woodroof zufällig eine HIV-Infektion diagnostiziert. Der behandelnde Arzt schätzt eine Lebenserwartung von 30 Tagen. Der homophobe Woodroof glaubt zunächst noch an einen Irrtum und flieht aus der Klinik. Langsam erfährt er mehr über die gerade erst entdeckte Krankheit. Bei einem nicht zugelassenen amerikanischen Arzt in Mexiko erhält Woodroof Körperstärkungsmittel, die bei Patienten schon Erfolge zeigten, von der amerikanischen FDA aber bisher nicht zugelassen sind. Da kommt Woodroof eine Geschäftsidee, mit der er sowohl anderen Kranken helfen als auch selbst wirtschaftlich überleben kann. Der in Zusammenarbeit mit dem Transsexuellen Rayon (Jared Leto) bald gegründete DALLAS BUYERS CLUB hat mit dem bösartigen Krankenhaus-Arzt und der FDA bald zwei mächtige Gegner, denen die sichtbare Besserung bei den Patienten wenig zu bedeuten scheint ...

Der kanadische Regisseur Jean-Marc Vallée (*1963) drehte seinen mehrfach preisgekrönten Film unter freier Verwendung der Lebensgeschichte des AIDS-Patienten Ron Woodroof, der in den 1980-er Jahren in großem Stil nicht zugelassene Medikamente von Mexiko nach Texas schmuggelte und seine ursprüngliche HIV-Diagnose noch 7 Jahre überlebte. Seinen Erfolg verdankt der Film vor allem dem herausragenden Spiel von Matthew McConaughey, der ganz bewusst der Versuchung widersteht, den Haupthelden als Sympathieträger zu gestalten und damit die Figur ihrer Glaubwürdigkeit zu berauben. Der Film ist für den Zuschauer eine ähnliche emotionale Herausforderung wie vor 20 Jahren Jonathan Demmes Drama PHILADELPHIA, der die AIDS-Problematik damals erstmals für ein großes Publikum thematisierte.

Die Blu-ray von ASCOT/ELITE bietet den Film in hervorragender Bild- und Tonqualität (Deutsch und Englisch in DTS-HD MA 5.1). Die Extras (deutsch untertitelt) sind mit etwa 25 min Laufzeit nicht sehr umfangreich und bieten typisches Promo-Material (Featurette, Interviews) sowie deutschen und englischen Kinotrailer. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden. In der Startauflage wird die Blu-ray in einem O-Card-Schuber (fest aufgedruckte FSK) ausgeliefert.

Ein empfehlenswerter und emotional bewegender Film mit herausragenden schauspielerischen Leistungen!
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Amerika vor 30 Jahren, AIDS verbreitet seine Schrecken vor allem in der schwulen Community. Im Bundesstaat Texas erfährt der homophobe Macho Ron von seiner HIV-Infektion. Der behandelnde Arzt gibt ihm noch einen Monat. Nach einer Phase der Leugnung und sich in den Suff stürzen hat er nur noch ein Ziel: So lange wie möglich zu überleben.....

Ron ist zunächst alles anderes als ein Sympathieträger. Mir gefällt seine Verwandlung in eine Art Antiheld, der durch seine eigene Krankheitserfahrung eine Form von Katharsis erlebt. Er legt sich mit der mächtigen Gesundheitsbehörde an, zunächst aus egoistischen Gründen, doch diese sind im weiteren Verlauf gar nicht mehr so eindeutig. Bei der Eröffnung seines Clubs hatte er sicherlich auch keine wohltätigen Hintergedanken. Es ging ihm um Profit, seinen Profit.

Ganz besonders ist auch sein Verhältnis zum transsexuellen Rayon. Zunächst eine rein geschäftliche Beziehung, scheint er durch ihn eine größere Portion Toleranz mit zu adoptieren. Ob man den Verlauf ihres Miteinanders freundschaftlich nennen sollte, muss jeder selbst entscheiden.

Matthew McConaughey und Jared Leto haben sehr zu Recht den Oscar erhalten. Hut ab vor beider Einsatz für ihre Rolle.

Die Menüführung der DVD weist Macken auf: Von den Untermenüs keine Weg zurück ins Hauptmenü.

Extras: sehr umfangreich, jedoch manches entbehrlich (z.T. Original bzw. OmU)
Matthew McConaughey beim Fotoshooting in Berlin, 'Featurette' (eigentlich nur erweiterter Trailer), B-roll, div. kurze Interviews mit den drei Hauptdarstellern, den Produzenten und dem Regisseur; Werbeclip '30 Jahre deutsche AIDS-Hilfe', Trailer, Vorschauen

Fazit: Kein Kitsch, keine Tränendrüse, minimaler Patriotismus, ein ziemlich untypischer Film des Genres. Man kann sicherlich kontroverser Meinung sein, aber die schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller ist für mich unumstritten herausragend.
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am 11. Oktober 2015
Anfangs hatte mich der Film von der Beschreibung her nicht interessiert, meiner Frau zur Liebe habe ich ihn mir aber doch mit angesehen.

Ich muss sagen, dass dieser Film keine leichte "Popkorn-Unterhaltung" darstellt, sondern ein Film mit Tiefgang, der auch im Nachhinein noch zum Nachdenken anregt - zumindest bei mir.

Es handelt sich hier um eine wahre Geschichte, die durch die Schauspieler mit voller Hingabe nacherzählt wird. Die besetzten Schauspieler wurden perfekt besetzt und meine ganz besondere Hochachtung gilt dem Hauptdarsteller Matthew McConaughey, der für diese Rolle sehr stark abnehmen musste, um eben den Krankheitsverlauf der Hauptfigur wiederzuspiegeln.

Ich bin ein bekennender Fan von Action-Filmen á la Stirb Langsam, aber so gut verfilmt, darf es auch mal ein Drama sein. Hut ab!
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TOP 500 REZENSENTam 3. März 2014
Soeben haben Matthew Mcconaughey und Jared Leto die Oscars für die besten männlichen Haupt- und Nebendarsteller erhalten - völlig zu recht. Diese beiden Schauspieler heben diesen Film deutlich über ein (fiktives) Mittelmaß hinaus - und das ist nicht nur dem Gewaltakt von Matthew Mcconaughey geschuldet, für die Rolle mehr als 20 kg abzunehmen. Er spielt den zunächst homophoben, später kämpferischen frühen AIDS-Aktivisten ungemein überzeugend - auch wenn er hinsichtlich der Entwicklung der Persönlichkeit von der Regie eher allein gelassen wird. Gleiches gilt auch für die von J. Leto verkörperte Rolle, der ebenfalls wenig innere Entwicklung zugestanden wird.
Drehbuch und Regie fokussieren doch sehr (zu?!) stark die äußere Handlungsebene (sprich: wie aus einem zunächst Betroffenen ein Kämpfer für eine Öffnung des Medikamentenmarktes wurde - übrigens durchaus auch sehr eigennützig), während die inneren Prozesse der Protagonisten zu kurz kommen. Dabei ist (für einen amerikanischen Film allemal) durchaus positiv zu vermerken, dass die Hauptcharaktere in ihrer ganzen Gebrochenheit ungeschönt gezeigt werden (so ist das alles bei weitem nicht uneigennützig oder gar heldenhaft, was hier geschildert wird). Und dennoch passiert auf der Beziehungsebene zu wenig, als dass man mit den gezeigten Charakteren wirklich warm werden könnte.
Und so zeigt der Film fast schon dokumentarisch anmutend, wie sehr die ersten AIDS-Kranken um ihre Rechte und ihr Leben kämpfen mussten, wie sie von Regierungsinstitutionen alleine gelassen werden und welch "schmutziges" Spiel die Pharmakonzerne spielten. Insofern auch ein wichtiger Film, dem es dann aber doch an dramatischem Geschick mangelt.
Und so sind es für mich v.a. die äußerst überzeugenden Schauspieler, die sich für mich die 4 Sterne erspielen.
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am 2. Oktober 2014
Einfach sehenswert, eigentlich mag ich McConaughey als Hauptdarsteller nicht so gerne. Aber in Magic Mike und Dallas Buyers Club ist er sehr überzeugend und zeigt sein Talent als Schauspieler. Im Gegensatz zu Magic Mike sieht er schrecklich aus, scheinbar am Ende der Krankheit HIV angelangt versucht er mit diversen von der FDA verbotenen Mitteln sein Leben zu verlängern. Als Schwulenhasser ist es für ihn denkbar schwer mit der Krankheit Aids, die in den 80ern als "Schwulenpest" bekannt wurde, umzugehen. Ein spannender und bewegender Film mit einem überzeugenden Matthew McConaughey als Hauptdarsteller. 5 Sterne!
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am 19. Mai 2016
Nicht lange reden, ansehen. An dem Film stimmt alles. Plot, Schauspieler (Matthew McConaughey herausragend), Kamera. Den Film haben wir sowohl im Original als auch in der Synchronfassung (auch sehr gut) gesehen. Beides zu empfehlen.
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am 9. Juni 2015
Die schauspielerische Leistung der Protagonisten lässt einen jede Sekunde des cineastischen Meisterwerkes als wahr empfinden. Selbst die, meiner Meinung nach sehr wichtigen Zwischensequenzen, sind subtil und perfekt in das Gesamtkonzept eingeflochten. Absolut sehenswert und zum anschliessenden drüber nachenken/ diskutieren geeignet!
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am 20. Januar 2016
Ich finde diesen Film sehr sehenswert. Dieser Film zeigt wie ein Mensch sich im laufe seines Kampfes um Leben und Überleben in den USA veräandert. Der Widerstand gegen die Gesellschaft und das Verhalten der nicht betroffenen wird realstisch dargestellt, zum Glück nicht ganz so Hollywood mäßig.
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am 17. Juli 2015
Vom Anfang bis zum Ende eine fantastische Schauspieler-Leistung sämtlicher Beteiligten, allen voran natürlich die intensive Darstellung von M. McConaughey, der inzwischen zu einem meiner absoluten Lieblingsschauspieler aufgestiegen ist (seit MUD und True Detective).
Unbedingt ansehen !
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am 18. März 2015
Dass im Jahr 2014 sowohl Matthew McConaughey als auch Jared Leto mit dem Academy Award ausgezeichnet wurden, ist hochverdient. Beide bringen ihre Figuren überzeugend auf die Leinwand und harmonieren hervorragend miteinander. Jennifer Garner fällt hier etwas ab und bleibt den ganzen Film über im Schatten der beiden.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt aus dem Leben von Ron Woodrof (M. McConaughey), welcher die Diagnose HIV-Positiv erhält und händeringend versucht an Medikamente dafür heran zu kommen. Als man ihm in Amerika erklärt, manche Pillen nicht verschreiben zu dürfen, da sich diese noch in der Testphase befinden, beschließt Ron kurzerhand sich seine Medizin aus anderen Ländern zu importieren. Schnell merkt er, dass darin ein gewinnbringendes Geschäftsmodell liegt und so gründet er den Dallas Buyers Club um Leidensgenoßen ebenfalls mit Medizin zu versorgen.

Zusammen mit "Philadelphia" (Tom Hanks, Denzel Washington) bildet Dallas Buyers Club die zwei wichtigsten Filme zum Thema HIV/Aids. Er zeigt wie schwer es infizierte hatten, als die Menschheit gerade dabei war zu realisieren, dass Aids weit mehr als eine Krankheit der Homosexuellen Bevölkerung ist. Wer einen Einblick in diese Welt bekommen möchte, dem seien beide Filme ans Herz gelegt.
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