Dallas Buyers Club 2014

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(102)
In HD erhältlich

Der Cowboy Ron Woodroof führt ein exzessives Leben auf der Überholspur. Rodeos, Alkohol, Koks und Frauen bestimmen seinen Alltag. Als Woodroof wegen einer Schlägerei im Krankenhauslandet, eröffnet ihm der Arzt nach einer Routineuntersuchung, dass er HIV-positiv ist und nur noch 30 Tage zu leben hat.

Darsteller:
Matthew McConaughey,Jennifer Garner
Laufzeit:
1 Stunde, 56 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Dallas Buyers Club

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Jean-Marc Vallee
Darsteller Matthew McConaughey, Jennifer Garner
Nebendarsteller Jared Leto
Studio Ascot Elite
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Raimund Heß am 18. Januar 2015
Format: Blu-ray
Wenn es einen würdigen Nachfolger von Tom Hanks in seinem "Philadelphia" gibt, dann ist es dieser Rodeo-Cowboy Ron Woodroof, beeindruckend gespielt von Matthew McConaughey, mit seiner bisher mutigsten und besten Rolle seines Lebens.

Woodroof ist ein versoffenes Großmaul, ein richtiger Kotzbrocken, der Kumpels ausnimmt, kokst und Quickies im Klo schiebt. Unheil bricht über ihn herein, als er nach einem Arbeitsunfall im Krankenhaus landet und ihm der Arzt nach einer Routineuntersuchung eröffnet, dass er HIV-positiv ist und nur noch 30 Tage zu leben hat. Diese Diagnose "Aids-Endstadium" ist erstmal ein Schlag mit dem Hammer für den homophoben Obermacho. Aber nach der ersten Verzweiflung beschließt der Elektriker und Rodeo-Reiter nicht nach Ansage zu sterben und beginnt zu kämpfen. Unter den zugelassenen Medikamenten der USA findet er keine Hilfe und sucht sein Heil bei einem Arzt in Mexiko. Dort erhält er Vitaminpräparate, die in die USA nicht eingeführt werden dürfen. Bald betreibt der einstige Schwulenhasser mit Hilfe des Transsexuellen Rayon, ebenfalls großartig gespielt von Jared Leto, einen lukrativen illegalen Handel, verkauft die Mittel an andere Aidskranke und gründet den "Dallas Buyers Club". Doch bald haben US-Pharma-Lobby und Gesundheitsbehörden den durchgeknallten Selbsthilfeverein im Visier...

Regisseur Jean-Marc Vale'e erzählt den Überlebenskampf des an Aids erkrankten Aktivisten Ron Woodroof konventionell, macht dies aber durch liebevolles, unpathetisches Porträtieren seiner grandiosen Hauptakteure und fein dosierten Humor wett.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von opernfan TOP 500 REZENSENT am 3. März 2014
Format: Blu-ray
Soeben haben Matthew Mcconaughey und Jared Leto die Oscars für die besten männlichen Haupt- und Nebendarsteller erhalten - völlig zu recht. Diese beiden Schauspieler heben diesen Film deutlich über ein (fiktives) Mittelmaß hinaus - und das ist nicht nur dem Gewaltakt von Matthew Mcconaughey geschuldet, für die Rolle mehr als 20 kg abzunehmen. Er spielt den zunächst homophoben, später kämpferischen frühen AIDS-Aktivisten ungemein überzeugend - auch wenn er hinsichtlich der Entwicklung der Persönlichkeit von der Regie eher allein gelassen wird. Gleiches gilt auch für die von J. Leto verkörperte Rolle, der ebenfalls wenig innere Entwicklung zugestanden wird.
Drehbuch und Regie fokussieren doch sehr (zu?!) stark die äußere Handlungsebene (sprich: wie aus einem zunächst Betroffenen ein Kämpfer für eine Öffnung des Medikamentenmarktes wurde - übrigens durchaus auch sehr eigennützig), während die inneren Prozesse der Protagonisten zu kurz kommen. Dabei ist (für einen amerikanischen Film allemal) durchaus positiv zu vermerken, dass die Hauptcharaktere in ihrer ganzen Gebrochenheit ungeschönt gezeigt werden (so ist das alles bei weitem nicht uneigennützig oder gar heldenhaft, was hier geschildert wird). Und dennoch passiert auf der Beziehungsebene zu wenig, als dass man mit den gezeigten Charakteren wirklich warm werden könnte.
Und so zeigt der Film fast schon dokumentarisch anmutend, wie sehr die ersten AIDS-Kranken um ihre Rechte und ihr Leben kämpfen mussten, wie sie von Regierungsinstitutionen alleine gelassen werden und welch "schmutziges" Spiel die Pharmakonzerne spielten. Insofern auch ein wichtiger Film, dem es dann aber doch an dramatischem Geschick mangelt.
Und so sind es für mich v.a. die äußerst überzeugenden Schauspieler, die sich für mich die 4 Sterne erspielen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MS VINE-PRODUKTTESTER am 17. August 2014
Format: DVD
Der Texaner Ron Woodroof (grandios gespielt von Matthew McConaughey, der für diese Rolle extra 20 kg abgenommen haben soll) ist ein harter Kerl, wie er im Buche steht. Als sich nach einer Schlägerei herausstellt, dass er an Aids erkrankt ist und ihm nur noch 30 Tage bleiben, ändert sich sein Leben dramatisch. Nach einer Phase der Verleugnung beginnt er, verzweifelt nach Heilmitteln zu suchen und findet diese abseits der offiziellen Wege. Unterstützt von dem schwulen Rayon beginnt er, in den USA nicht zugelassene Medikamente unter HIV-Positiven zu vermarkten und kann große Erfolge verzeichnen. Jedoch stößt er auf Widerstand bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde. John beginnt nun mit wachsenden Engagement für die Nutzung von Medikamenten abseits des Establishments zu kämpfen und wird zu einem ganz anderen Menschen als vorher.

Dallas Buyers ist eine wahre Geschichte um das Leben eines Aids-Erkrankten. Dennoch ist es kein Aids-Film. Vielmehr ist es die Geschichte einer Wandlung. Getrieben durch eine schreckliche Krankheit wird aus dem Bullenreiter und Schwulenhasser ein Mann, der der eine rührende Freundschaft zu einem Schwulen aufbaut. Der sich über Grenzen hinwegsetzt. Und der für das Leben kämpft. Die Story ist eine Botschaft der Hoffnung und letzten Endes auch die Geschichte eines Erfolges, denn Ron Woodroof lebte nach der Diagnose nicht 30 Tage, sondern noch 7 Jahre.

Ein Film, der nachwirkt.
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Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 3. Januar 2015
Format: DVD Verifizierter Kauf
Bei Aids-Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen, opportunistischen Infektionen und Tumoren. Am 1. Dezember 1981 wurde Aids als eigenständige Krankheit anerkannt. Auch im Jahr 2012 zählt man immer noch beinahe 10.000 Neuinfektionen pro Tag. Seeit Beginn der Epidemie starben mehr als 36 Millionen Menschen an der Krankheit. Der Anteil der HIV-Infektionen liegt weltweit durchschnittlich bei etwa 0,8 % der 15- bis 49-jährigen, ist aber in Afrika mit Werten von ca. 25 % deutlich höher. Immerhin gibt es vor allem in der westlichen Welt eine effektivere Behandlung und dadurch ist die Krankheit in Mitteleuropa seltener geworden. Sie hat auch den Schrecken von Einst verloren - was man einerseits als gutes zeichen betrachten kann, aber andererseits auch dafür steht, dass Verharmlosung und Verdrängung sich breit machen könnte. Die bislang besten Filme über die Immunschwäche entstanden ab Ende der 80er Jahre und in den 90er Jahren. Vor allem "Longtime Companiion" (1989, Regie: Norman Rene) oder "Wilde Nächte" (1992, Cyril Collard) waren für mich beeindruckend. Populärster Film war sicherlich Jonathan Demmes "Philadelphia", der seinem Hauptdarsteller Tom Hanks den Oscar einbrachte. Und genau denselben Triumph erlebte in diesem Jahr ein von 82 auf 62 kg runtergespeckte Matthew McConaghy, der für die Rolle des Aids Patienten Ron Woodroof gegenüber seiner Oscar-Konkurrenz triumphieren konnte. Auch Nebendarsteller Jared Leto, bekannt auch als Leadsänger von "30 Seconds to Mars" erhielt für seine markante Nebenrolle als Transsexueller Rayon die begehrte Trohäe. Beide Darsteller sind es auch, die den Film gemeinsam tragen können und ihre Figuren in intensiver Weise dem Zuschauer nahe bringen.Lesen Sie weiter... ›
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