Salvador Dali in seiner Art ist bestimmt umstritten.
Er hat sich zu Spanien bekannt (auch unter Franco) und nur seine Einzigartigkeit, die hinausreicht über alles, was man sich bis dahin unter einem Künstler vorstellen konnte, macht ihn zu dem, was er ist bzw. war.
Die Spannweite seines Schaffens und Denkens wird hier in den zwei Bänden, die der taschen - Verlag übrigens neu herausgebracht hat, vorgestellt und zwar gründlich.
Der Figaro schreibt dazu, daß dieses Werk einzigartig ist und das nicht von ungefähr.
Alle Bilder, wenn auch oft in Kleinformat, sind enthalten und die Beschreibungen bzw. der gesamte zusammenhängende Text ist sehr informativ.
Dali, wie er war, das wird hier aufgezeigt und sowohl seine Anhänger, als auch seine Gegner werden alles finden, was sie suchen.
Dali, der paranoide Künstler und Mensch, der uns auch ein wenig Einblicke in die Zeit des entstehenden Faschismus gibt, er wird, so meine ich, zum Ende seines Lebens hin erst richtig groß. Das sieht man an seinem großen Wurf, an seiner Farbauswahl und auch an einer seiner verstorbenen Frau gewidmeten Elegie. Hier wird er zum anrührenden Menschen, der sich nicht verstellt und unser Herz anspricht.