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Dalai Lama. Fall eines Gottkönigs
 
 
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Dalai Lama. Fall eines Gottkönigs [Taschenbuch]


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 456 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932710215
  • ISBN-13: 978-3932710216
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 899.975 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Colin Goldner
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Dalai Lama genießt weltweit hohes Ansehen, wird (wie auch der von ihm vertretene Buddhismus) mit Gewaltfreiheit, Tierliebe, ökologischem Bewußtsein und auf unendlicher Gelassenheit gründender tieferer Erkenntnis in Verbindung gebracht. Colin Goldner wirft einen Blick hinter diese Fassade. Er zeichnet das Leben des 14. Dalai Lama seit dessen Geburt (1935) und "Entdeckung" nach. Chronologisch stellt der Autor die verschiedenen Stationen des geistliche und politische Führung der Tibeter in sich vereinenden Gottkönigs dar: seine Erziehung im Kloster, die Zeit nach dem Einmarsch der Chinesen (1949), die Flucht nach Indien (1959), wo noch heute die exiltibetische Regierung ihren Sitz hat (Dharamsala), sein Aufstieg zum Medienstar und zur Kultfigur der Esoterikszene. In einer Reihe von "Exkursen" werden darüberhinaus Hintergrundinformationen geboten zu bestimmten Aspekten der buddhistischen Lehre, der tibetischen Geschichte oder der Biographie des Dalai Lama. Dabei zeigt sich, dass das i m Westen vorherrschende Bild von Tibet und dem Buddhismus stark idealisiert ist. Denn die Lebensverhältnisse unter der Diktatur der "Gelbmützen"-Mönche waren erbärmlich, durch die Geschichte des Lamaismus zieht sich eine Blutspur, in den Klöstern werden vierjährige Jungen aberwitzigen Übungen unterzogen, tantrische Rituale haben als Bestandteil den sexuellen Mißbrauch minderjähriger Mädchen. Die Doktrin des tibetischen Buddhismus ist geprägt von menschenverachtenden Vorstellungen über "Karma" und eine angeblich höhere "Gerechtigkeit" alles Seienden (wem es heute schlecht geht, wer krank ist, ausgebeutet und gequält wird, habe dies durch seine vorherigen Leben selbst herbeigeführt) und beherrscht von einem abstrusen Dämonenglauben; die Äußerungen des Dalai Lama zeugen von absolutem Unverständnis für die am Ende des 20. Jahrhunderts anstehenden Fragen, seine "Weisheiten" entpuppen sich als nichtssagende, teilweise sogar peinliche Allgemeinplätze; vielfach sind die Äußerungen "Se iner Heiligkeit" durchzogen von bedenklich rechtslastigem Gedankengut. Nach der Lektüre des Buches werden viele Menschen ihr Bild vom Dalai Lama und dem durch ihn verkörperten Buddhismus revidieren müssen.

Autorenportrait

Colin Goldner, Klinischer Psychologe und Wissenschaftsjournalist. Leiter des Forum Kritische Psychologie (München), einer Beratungseinrichtung für Therapie-Geschädigte. Als Therapeut ist Goldner ständig mit den Folgen befaßt, die der Einsatz fragwürdiger Psycho-Techniken bei rat- und hilfesuchenden Menschen auslöst. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Augenöffner! 16. Februar 2011
Von Guntram
Format:Taschenbuch
Ja, ich habe es mir vorher schon selbst zusammengereimt: nämlich, dass das Tibet der Lamas (vor den Chinesen) durchaus kein friedlich-fröhliches Völkchen im Einklang mit Natur und Geist war, sondern eine feudale, großteils unterdrückte und ausgebeutete Gesellschaft auf der Stufe unseres Mittelalters. Und trotzdem: Goldner kommt das Verdienst zu, offen auszusprechen, was Sache ist: nicht nur diese Tatsache, sondern - fast noch erschreckender -, dass Rosstäuscherei und Manipulation bis zum weltweiten Massenphänomen ausgedehnt werden können. Eine mutige und engagierte Haltung in einem Meer von Kopfknickern!
Einen Stern ziehe ich ab - weil auch ich denke, dass wenigstens ein Kapitel den ganz sicherlich geschehenen Fehlern und Untaten der Chinesen gewidmet hätte werden sollen - allein schon aus Gründen der fairen Ausgewogenheit. Denn dass die chinesische "Reconquista" ohne Schattenseiten vor sich gegangen sein soll, kann wohl auch niemand glauben.
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60 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Verblendeter Fanatiker"? 20. März 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer sich die Mühe macht, die entsprechenden Gerichtsbeschlüsse zu dem Vorwurf, Autor Goldner sei ein "verblendeter Fanatiker", zu lesen, anstatt nur aus dritter Hand darüber zu schwätzen, weiß, daß besagte Verbalinjurie keineswegs rechtens ist, wie immer wieder behauptet wird. Vielmehr konnte sie einem hochrangigen Buddhismusfunktionär in einem ganz spezifischen Kontext nicht untersagt werden, der sich, emotional äußerst erregt, dazu verstiegen hatte. Posthoc hatte er sich auf sein Recht auf freie Meinungsäußerung bezogen und war damit durchgekommen. Das heißt nun aber nicht, daß jedermann Goldner so bezeichnen darf, ganz abgesehen davon, daß es auch keinerlei inhaltliche Rechtfertigung in dem zur Rede stehenden Buch dafür gibt. Dieses basiert auf geschichts- und sozialwissenschaftlich einwandfreien Recherchen. Daß das Buch vielen gläubigen Buddhisten und vor allem ergebenen Dalai-Lama-Anhängern nicht in den Kram passt und sie, mangels inhaltlich dagegenzusetzender Argumente, gerne zu derlei Invektiven greifen, steht auf einem anderen Blatt.

P.N.

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50 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Arbeit Goldners schildert neben den oft unsäglichen Unappetitlichkeiten höherer tibetisch-lamaistischer Praxis eine Unzahl von Machtmißbräuchen okkult-magischer, sexueller und zynischer Art, die als lediglich bedauernswete Entgleisungen zu werten schwer fällt. Es drängt sich während der Leküre zunehmend der Verdacht auf, das Ungeheuerliche sei die Normalität und lediglich der geschickten Medienpolitik des Dalai Lama und seiner naiv-rührigen westlichen Gemeinde sei es zu verdanken, dass alle Welt die Tatsachen unter den Oberlächen schlicht verdrängt. Obschon die zumeist martialische, gewaltverherrlichende tibetische Ikonographie eigentlich für sich selber spricht.
Auch wenn Goldner die wütende, polemische Keule schwingt gegen alles, was da nicht streng materialistisch daherkommt - die akribische und exakte Dekonstruktion der permanent unversöhnlichen, nicht selten mit Verfälschungen arbeitenden Tibetinitiativen unter Federführung der tibetischen Exilregierung, gelingt ihm aufs Vortrefflichste.
Obwohl manche Passage (leider ohne Verweis) auffallend dem umfassenden Werk der Trimondis: Der Schatten des Dalai Lama entsprechen (von dem seltsamererweise weder eine zweite Auflage geplant, noch eine Taschenbuchausgabe vorgesehen ist), so schlägt Goldner doch einen ureigenen Ton an. Er legt viel Gewicht auf die Richtigstellung des inzwischen im Westen verankerten Heile-Welt-Images des "alten Tibet".
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Goldner überbewertet den Scharlatan Dalai Lama durch den Umfang der 733 Seiten. Goldners berechtigte Kritik macht seine polarisierende Bewertung zwar grundlegend... Lesen Sie weiter...
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Hat definitiv keinen Stern verdient! Schade um den Baum der für...
Man nehme einen "Autor" mit ein klein wenig Schreibtalent und lasse ihn folgendes Buch schreiben : " Die Wahrheit über die Biene Maja- Wie Skrupellose Bienensekten versuchen... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Kayinthemood veröffentlicht
Zeter und Mordio
Ein herausragendes Stück Aufklärungsliteratur. Die umfassende und kritisch-historische Aufarbeitung des Themenkomplkexes "Tibet" in dem Buch ist beispielgebend. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von DeDee veröffentlicht
Böse, bissig - und ungemein erhellend
Vorneweg zwei Fragen, auf die ich ohne dieses Buch vielleicht nie gekommen wäre:

Was würden wir denken, wenn die Katholische Kirche ihre Priester rekrutiert,... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Silsi veröffentlicht
Ein wichtiges Buch
Ich halte dieses Buch für ausgesprochen wichtig, gerade weil so viel an Unsinn über Tibet und das Verhältnis VRC-Tibet im Umlauf ist; von tibetischem Buddhismus und... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Luca veröffentlicht
Im Land der Blinden kann auch ein Polemiker König sein
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Vor 14 Monaten von Karl Self veröffentlicht
Gesellschaftskritik und Aufklärung
Das Buch von Colin Goldner (in seiner erweiteren 2. Auflage) fasst die gegen den Dalai Lama und sein theokratisches Ausbeuterregime im alten Tibet gerichtete Kritik hervorragend... Lesen Sie weiter...
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Rechte Propagandafigur
Die Kontakte des Dalai Lama nach rechtsaußen waren mir immer schon bekannt (Harrer, Beger, Asahara usw.), das ganze Ausmaß aber nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Elke veröffentlicht
verstehe ich nicht...
Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit dem tibetischen Buddhismus und habe schon einige Tibeter kennengelernt. Lesen Sie weiter...
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Vor 19 Monaten von vvv veröffentlicht
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