Dakota Pink ist doch wirklich ein seltsames Hörspiel. Alle Figuren haben schräge Namen: Dakota, Sirup, Medusa. Und so schräg wie die Namen ist auch die Handlung. Dakota lebt mit ihrer Mutter, die sich ausschließlich von Klößen ernährt und niemals ihren Wohnzimmersessel verlässt, und Untermieter Axel zusammen. Der Vater ist schon lange weg. Mit Ihrer Freundin Sirup Huhn will sie herausfinden, was die Möchtegern-Schauspielerin Medusa, die auch im Haus wohnt, unter den vielen Kohlblättern in ihrem Einkaufswagen ständig durch die Gegend schiebt. Es ist eine Schildkröte. Als die plötzlich geklaut wird, geht das Abenteuer erst richtig los. Was Medusa, die Schildkröte und den Vater von Dakota nun verbindet, müßt ihr selbst herausfinden.
Das Hörspiel bietet eine ungewöhnliche und spaßige Geschichte, die es wert ist gehört zu werden. Julia Hummer (bekannt aus Crazy, Absolute Giganten etc.) gibt Dakota den genügend flapsigen Tonfall. Störend ist nur die ständige, unterschwellige Hintergrundmusik. Fazit: Mal was anderes - gut!