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Dada

27. Februar 2007

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 27. Februar 2007
  • Erscheinungstermin: 27. Februar 2007
  • Label: Rhino/Warner Bros.
  • Copyright: 1983 Warner Bros. Records
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 42:09
  • Genres:
  • ASIN: B001RY4V8A
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.368 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von pinkytheone am 14. September 2001
Format: Audio CD
Zugegeben, wer Alice von School's Out und Poison her kennt, wird mit diesem Album gnadenlos überfordert sein. Es ist eher eine Sammlung grandioser Novellen und Gedanken, denn ein wirkliches Rockalbum. Aber gerade deswegen lohnt sich auch der Blick ins Booklet um so mehr. Was Alice mal für einen Liedtext an Ideen aus dem Ärmel schüttelt, damit werden woanders ganze Lebenswerke gefüllt. Dazu das Cover - ein Bildausschnitt aus einem Werk seines Freundes Salvador Dali. I Love America - ein großartiges Stück Satire auf den American Way Of Life, vor allem unwiderstehlich vorgetragen. Scarlet And Sheba - Kompositorisch ein absoluter Leckerbissen! Also, einfach mal reinhören, reinlesen, geniessen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Axel Tunsch am 20. November 2006
Format: Audio CD
Anno 1983. Alice Cooper kämpfte immer noch mit den Auswirkungen der abebbenden Disco-Mania. In den Charts tummelten sich statt seiner die jungen, hungrigen Bands der New Wave Of British Heavy Metal. "Dada" ging seinerzeit völlig unter; wahrscheinlich weil Alice als Auslaufmodell galt und diese Platte stilistisch einfach nicht in die Zeit passte.

Aus der Rückschau und losgelöst von allen Beschränktheiten, die Trends und Zeitgeist so mit sich bringen, ist "Dada" jedoch eines der vielen Highlights in Alice' wechselhafter Karriere. Hier steht Verspieltes wie das hörspielartige "Dyslexia" neben epischen Hymnen wie "Scarlet and Sheba" und auch einer todernsten Selbstabrechnung in "Pass The Gun Around". Bob Ezrin, Produzent zahlreicher Klassiker der Rockgeschichte scheint hier noch einmal das Bestmögliche aus Alice herausgeholt zu haben. Die teils wirren, hektischen Kompositionen der drei unmittelbaren Vorgängeralben sucht man hier vergebens, alles wirkt ausgereift und wie aus einem Guss. Die opulente Produktion tut ein Übriges.

"Dada" ist ein Paradebeispiel dafür, dass Großartiges - aus welchen Gründen auch immer - mitunter vollkommen verkannt wird. Jedenfalls führten die miserablen Verkaufszahlen dazu, dass Alice damals gar nicht erst auf Tour ging und dass die "Dada"-Songs meines Wissens niemals zu Live-Ehren gekommen sind. Auch auf "Best of"-Samplern sind sie nicht zu finden. Davon sollte sich jedoch niemand abhalten lassen, denn er/sie könnte sein persönliches Lieblingsalbum verpassen! Allen Freunden gediegenen Hard Rocks mit hervorragenden Texten sei dieses Werk wärmstens an Herz gelegt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dirty Sanchez am 5. September 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wie auch schon an anderer Stelle erwähnt, wer hier Musik a la "Poison" etc. erwartet, fängt herzlich wenig mit diesem Album an! Alice schafft es manche Alben so zu komponieren, dass sie ihre Wirkung erst nach mehrmaligen Hören entfalten und dann von Durchlauf zu Durchlauf sich immer mehr steigern und sich richtig festsetzen. "Dada" ist ein sehr persönliches, phasenweise von den Texten sehr düsteres Konzeptalbum, für das man sich beim Hören Zeit nehmen muss! Wird es beim ersten Mal hören wahrscheinlich noch nicht überzeugen, so wird es mit jedem Mal hören besser und besser - zumindest waren das meine Erfahrungen mit diesem Album! Empfehlung!
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Von Alexander Schormann am 8. November 2007
Format: Audio CD
Die vielen positiven Stimmen für dieses Album haben mich neugierig gemacht und so holte ich mir diese CD.
Viele sagen ja, das man die Alben von 1980-1983 getrost vergessen kann, da der Mann dort keinen Rock mehr machte. Bei der Rezession zu Special Forces war ich (leider!) auch noch dieser Meinung und so war es zunächst auch hier. Doch selbst zu seinen Glanzzeiten machte er nicht immer nur rockige Musik (z. B. Some Folks oder The Man With The Golden Gun). Was beim Coop zählt sind doch die Texte und die Melodien und davon gibt es hier genug. Former Lee Warmer, No Mans Land, Scarlet & Sheba, Fresh Blood und Pass The Gun Around sind meine Highlights auf dem Album. Enoughs Enough und I Love America sind auch in Ordnung. Nur mit Dyslexia habe ich meine Probleme. Doch bei acht Songs (das Intro nicht mitgerechnet) ist nur ein schlechtes Stück eine gute Bilanz.
Wie schon so oft erwähnt, wer Alice nur auf Poison reduziert wird hier nicht glücklich. Doch hat Mr. Cooper meiner Meinung nach etwas vielen Künstlern (die die selbe Art von Musik machten) voraus und das ist Seele. Während die meiste Pop/New Wave Musik der 80er vom Fließband kam und nur Schalala-Texte hatte, zeigt der Meister hier, wie man es (textlich) richtig machen kann.
Fazit: Wer mal etwas anderes sucht, kann ruhig mal reinhören. Fans flippen sowieso aus.
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Format: Audio CD
Alice Cooper – DaDa (1983)

Altmeister Alice Cooper ist auf DaDa wieder mit Stammproduzenten Bop Ezrin und Gitarrist Dick Wagner vereint. Doch anstatt seine strauchelnden New-Wave-Ambitionen glatt zu bügeln, liefert das vermeintliche Power-Trio sein bisher kompliziertestes und höchst gewöhnungsbedürftiges Werk ab.

Das mittlerweile 15. Album ist schwierig anzuhören und auch zu beschreiben. Es ist zum einen unglaublich ambitioniert mit seinen untermalenden musikalischen Themen, die zu den verrückten, unglaublich poetischen Texten passen. Auf der anderen Seite fehlen eben jene Hymnen, epische Hooks oder grandiose Melodien die The Coop ursprünglich bekannt gemacht haben. Meistens wird gerade eben eine gute Qualität erreicht, gelegentlich nerven die dargebotenen Melodien auch wie im unsäglichen Dyslexia. Die E-Gitarren sind noch weiter in den Hintergrund gerückt. Das Schlagzeug wich wohl elektronischer Plaste. Dafür gibt es kaum mehr hektische New-Wave-Möchtegerne-Versuche. Einzig Enough's enough geht in diese Richtung und dessen Refrain nervt tierisch.

Lyrisch ist das Album jedoch ein Meisterwerk geworden. Dies geht schon im gruseligen DaDa los. Durch das ganze Album zieht sich eine geisteskranke Atmosphäre. Psychische Labilitäten kommen immer wieder zum Vorschein und gerade in Former Lee Warmer ist man aufgrund der textlichen Sprachgewalt begeistert. Das Lied hat eine sanfte Melodie und vermag wirklich einen Schauer auf des Zuhörers Rücken auszulösen. Rückschlüsse auf den damals zerrütteten Alice selbst, könnte man ebenfalls bei manchen Texten finden.
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