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Dada

Alice Cooper Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (17. September 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Musicrama
  • ASIN: B0000DEN1I
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitdenken! 14. September 2001
Format:Audio CD
Zugegeben, wer Alice von School's Out und Poison her kennt, wird mit diesem Album gnadenlos überfordert sein. Es ist eher eine Sammlung grandioser Novellen und Gedanken, denn ein wirkliches Rockalbum. Aber gerade deswegen lohnt sich auch der Blick ins Booklet um so mehr. Was Alice mal für einen Liedtext an Ideen aus dem Ärmel schüttelt, damit werden woanders ganze Lebenswerke gefüllt. Dazu das Cover - ein Bildausschnitt aus einem Werk seines Freundes Salvador Dali. I Love America - ein großartiges Stück Satire auf den American Way Of Life, vor allem unwiderstehlich vorgetragen. Scarlet And Sheba - Kompositorisch ein absoluter Leckerbissen! Also, einfach mal reinhören, reinlesen, geniessen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der letzte Geniestreich vor dem großen Zusammenbruch 20. November 2006
Format:Audio CD
Anno 1983. Alice Cooper kämpfte immer noch mit den Auswirkungen der abebbenden Disco-Mania. In den Charts tummelten sich statt seiner die jungen, hungrigen Bands der New Wave Of British Heavy Metal. "Dada" ging seinerzeit völlig unter; wahrscheinlich weil Alice als Auslaufmodell galt und diese Platte stilistisch einfach nicht in die Zeit passte.

Aus der Rückschau und losgelöst von allen Beschränktheiten, die Trends und Zeitgeist so mit sich bringen, ist "Dada" jedoch eines der vielen Highlights in Alice' wechselhafter Karriere. Hier steht Verspieltes wie das hörspielartige "Dyslexia" neben epischen Hymnen wie "Scarlet and Sheba" und auch einer todernsten Selbstabrechnung in "Pass The Gun Around". Bob Ezrin, Produzent zahlreicher Klassiker der Rockgeschichte scheint hier noch einmal das Bestmögliche aus Alice herausgeholt zu haben. Die teils wirren, hektischen Kompositionen der drei unmittelbaren Vorgängeralben sucht man hier vergebens, alles wirkt ausgereift und wie aus einem Guss. Die opulente Produktion tut ein Übriges.

"Dada" ist ein Paradebeispiel dafür, dass Großartiges - aus welchen Gründen auch immer - mitunter vollkommen verkannt wird. Jedenfalls führten die miserablen Verkaufszahlen dazu, dass Alice damals gar nicht erst auf Tour ging und dass die "Dada"-Songs meines Wissens niemals zu Live-Ehren gekommen sind. Auch auf "Best of"-Samplern sind sie nicht zu finden. Davon sollte sich jedoch niemand abhalten lassen, denn er/sie könnte sein persönliches Lieblingsalbum verpassen! Allen Freunden gediegenen Hard Rocks mit hervorragenden Texten sei dieses Werk wärmstens an Herz gelegt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem unterschätztes Alice Cooper Album 5. September 2010
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Wie auch schon an anderer Stelle erwähnt, wer hier Musik a la "Poison" etc. erwartet, fängt herzlich wenig mit diesem Album an! Alice schafft es manche Alben so zu komponieren, dass sie ihre Wirkung erst nach mehrmaligen Hören entfalten und dann von Durchlauf zu Durchlauf sich immer mehr steigern und sich richtig festsetzen. "Dada" ist ein sehr persönliches, phasenweise von den Texten sehr düsteres Konzeptalbum, für das man sich beim Hören Zeit nehmen muss! Wird es beim ersten Mal hören wahrscheinlich noch nicht überzeugen, so wird es mit jedem Mal hören besser und besser - zumindest waren das meine Erfahrungen mit diesem Album! Empfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich 2. Januar 2009
Von Egon
Format:Audio CD
Wer von Alice Cooper nur die Mainstream-Klassiker wie Poison oder School's Out kennt wird an diesem Album keine Freude haben.
Wer aber auch Interesse an anderen Schaffensperioden des Meisters hat und dem Album ein wenig Zeit gibt, der kann hier einen ganz großen Wurf des Coop erleben.
Trotz kommerziellem Totalschadens, wie ich meine eine seiner besten Scheiben, die locker mit bekannteren Alben wie Billion Dollar Babies oder Trash mithalten kann.
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Format:Audio CD
Alice Cooper – DaDa (1983)

Altmeister Alice Cooper ist auf DaDa wieder mit Stammproduzenten Bop Ezrin und Gitarrist Dick Wagner vereint. Doch anstatt seine strauchelnden New-Wave-Ambitionen glatt zu bügeln, liefert das vermeintliche Power-Trio sein bisher kompliziertestes und höchst gewöhnungsbedürftiges Werk ab.

Das mittlerweile 15. Album ist schwierig anzuhören und auch zu beschreiben. Es ist zum einen unglaublich ambitioniert mit seinen untermalenden musikalischen Themen, die zu den verrückten, unglaublich poetischen Texten passen. Auf der anderen Seite fehlen eben jene Hymnen, epische Hooks oder grandiose Melodien die The Coop ursprünglich bekannt gemacht haben. Meistens wird gerade eben eine gute Qualität erreicht, gelegentlich nerven die dargebotenen Melodien auch wie im unsäglichen Dyslexia. Die E-Gitarren sind noch weiter in den Hintergrund gerückt. Das Schlagzeug wich wohl elektronischer Plaste. Dafür gibt es kaum mehr hektische New-Wave-Möchtegerne-Versuche. Einzig Enough's enough geht in diese Richtung und dessen Refrain nervt tierisch.

Lyrisch ist das Album jedoch ein Meisterwerk geworden. Dies geht schon im gruseligen DaDa los. Durch das ganze Album zieht sich eine geisteskranke Atmosphäre. Psychische Labilitäten kommen immer wieder zum Vorschein und gerade in Former Lee Warmer ist man aufgrund der textlichen Sprachgewalt begeistert. Das Lied hat eine sanfte Melodie und vermag wirklich einen Schauer auf des Zuhörers Rücken auszulösen. Rückschlüsse auf den damals zerrütteten Alice selbst, könnte man ebenfalls bei manchen Texten finden.
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