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Daß ich nicht ersticke am Leisesein: Gesammelte Texte
 
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Daß ich nicht ersticke am Leisesein: Gesammelte Texte [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Inge Müller , Sonja Hilzinger

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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Ich sah den Tod und die Gewalt

Zwei Versuche, sich Inge Müller zu nähern

Schriftstellern, deren Biographie von Schreckensstationen geprägt sind, erfahren nicht selten eine Mythisierung, die in keinem Verhältnis zur Qualität ihrer Arbeiten steht. Die DDR-Lyrikerin Inge Müller gehört zweifellos nicht zu dieser Spezies, und dennoch rankten sich im Laufe der Jahrzehnte Legenden um ihr Werk, die es nicht einfach machen, ihm nicht automatisch einen Tragikbonus zuzugestehen. 1966 nahm sich Inge Müller im Alter von einundvierzig Jahren das Leben, eine letzte Entscheidung, der zahlreiche Suizidversuche vorangegangen waren. Die Kulturobrigkeiten der DDR wussten wenig mit diesem Tod anzufangen, kommentierten ihn lapidar. Innerhalb der Literaturgeschichte des Landes hatte sich Inge Müller bis dahin vor allem als Theaterautorin einen Namen gemacht: Zusammen mit ihrem dritten Mann Heiner Müller schrieb sie die Stücke «Der Lohndrücker» und «Die Korrektur», die 1959 mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet wurden. Heute, sechsunddreissig Jahre später, sind diese Arbeiten literarhistorische Grössen, ohne den Nachruhm der Inge Müller zu bestimmen. Heute gilt sie in erster Linie als Lyrikerin, die in viele Gedichtanthologien Aufnahme findet. Es bedurfte nach ihrem Tod der Anstrengungen kundiger Literaturwissenschafter, um Inge Müller vor dem völligen Vergessen zu bewahren – vor einem klaglosen Verschwinden, wie es ihrem Grab auf dem Städtischen Friedhof in Berlin-Pankow widerfuhr, das eingeebnet wurde, da niemand die Verlängerungskosten auf sich genommen hatte. Gerade einmal zweiundzwanzig Gedichte publizierte Inge Müller zu Lebzeiten. 1985 legte Richard Pietrass' Sammlung «Wenn ich schon sterben muss» den Blick für die Lyrik erstmals frei, und Ines Geipels elf Jahre später, ebenfalls im Aufbau-Verlag, erschienene Zusammenstellung «Irgendwo; noch einmal möcht ich sehn» stellte die Gedichte in den Zusammenhang meist unbekannter Prosa- und Tagebuchtexte. Die komplizierte Nachlasslage brachte es mit sich, dass ein Zugang zu Inge Müllers Schaffen und eine Separierung von dem Werk Heiner Müllers erst kürzlich erleichtert wurden. Vor diesem Hintergrund legt die Christa-Wolf- und Anna-Seghers-Herausgeberin Sonja Hilzinger nun eine neuerliche Auswahl vor, die Inge Müllers Œuvre breit, ja wohl zu breit präsentiert. 300 Gedichte finden sich darin, thematisch angeordnet, ergänzt mit Erzählungen, mit dem Fragment gebliebenen Romanzyklus «Jona» (den bereits Ines Geipel in Auszügen vorgestellt hatte), mit Nachdichtungen und Theater- und Hörfunkarbeiten, darunter «Die Weiberbrigade», die Inge Müller zuletzt vergeblich für die Bühne zu adaptieren versucht hatte. Herausgeberin Hilzinger bemüht sich, Inge Müller nicht mit uneinlösbaren Hypotheken zu belasten. Überzeugt von deren «gewaltiger poetischer Gestaltungskraft», hält sie sich mit interpretatorischen Bemerkungen zurück. Das spröde Nachwort, das inhaltsarme Ungetüme gebiert wie «Die lebensgeschichtliche Erfahrung der Permanenz des Kriegszustandes gestaltet sie durch die Intensität sinnlicher Vergegenwärtigung» und zum Teil wortgetreu wiederholt, was «Zeittafel» und «Editorische Notiz» ohnehin festhalten, wirkt wenig inspiriert und lässt selbst biographische Eckdaten hinter einer Nebelwand verschwinden. Dass die gemeinsam mit Heiner Müller erarbeiteten Stücke ebenso wie die frühen Kinderbücher ausgespart wurden, mag aus Umfangsgründen erklärlich sein; bedauerlich sind diese Lücken allemal. Immerhin ist es mit diesem Band möglich, Inge Müllers Werk präziser zu sichten und vor Überschätzungen zu warnen. Gewiss, die «lyrische Autobiographie» (Wulf Kirsten), die sie sich in den Nachkriegsjahren abrang, beeindruckt noch heute. In oft frappierender «Kunstlosigkeit», wie es die Literarhistorikerin Ursula Heukenkamp nannte, umschreibt sie die traumatischen Erlebnisse der Kriegstage: Sie wird verschüttet, überlebt die dreitägige Isolation und birgt wenig später die Eltern tot aus den Ruinen ihres Berliner Wohnhauses. «Ich sah den Tod und die Gewalt / Noch eh ich jung war, war ich alt», heisst es dazu in ihren komprimierten Versen, und in «Unterm Schutt II» ist es schon die Anfangszeile, die die Perspektive des Schreckens wirkungsvoll benennt: «Und dann fiel auf einmal der Himmel um». Inge Müllers Lyrik schwankt zwischen ästhetischer Sorglosigkeit, bewusstem Stilbruch, der Überzeichnungen und Worthülsen hervorbringt, und einer beeindruckenden Kraft der Aussparung. Allen Elementen liegt der verzweifelte Wunsch zugrunde, mit den Mitteln der Literatur gegen das erlebte Inferno anzugehen: «Wie kann man Gedichte machen / Lauter als die Schreie der Verwundeten». Was in manchen Versen so mit vermeintlich leichter Hand glückt, bleibt in den Prosatexten unübersehbare Anstrengung. Der «Jona»-Roman, der von ferne an Ingeborg Bachmanns Erzählungen der sechziger Jahre erinnert, ist auch in der Anordnung, die Sonja Hilzinger vorschlägt, ein Torso, der die Kühnheit des Entwurfs nur erahnen lässt. Die kleineren Erzählungen sind hingegen meist blass oder ideologisch befrachtet. Hierhin, so scheint es, ist die Verknappung der Lyrikerin nicht gedrungen. Es ist nicht einfach, sich in dieser Sammlung zurechtzufinden. Wer Inge Müller besser verstehen will, ist – die biographische Hilfestellung sei in diesem Fall ausdrücklich empfohlen – auf Ines Geipels Biographie angewiesen. Hier erst spüren wir die Spannungen dieses Lebens deutlich, hier erst zeigt sich, welche poetischen Wege und Irrwege beschritten wurden, bis es zur «atemknappen, hautnahen Lyrik» kommen konnte. Die Erschütterungen des Krieges, als Inge Müller zum Reichsarbeitsjahr in die Steiermark eingezogen wurde, und die Todeserfahrungen von 1945 kontrastieren mit den Nachkriegsbildern einer schönen, ja kokett wirkenden jungen Frau, die Männer zu bezirzen wusste und sich ihrer notfalls auch entledigte. 1953 lernt sie Heiner Müller kennen und geht mit ihm eine fruchtbare künstlerische Symbiose ein – eine Beziehung, die mit vielfältigen Schwierigkeiten und Missverständnissen zu kämpfen hatte. Ines Geipel muss in ihrer biographischen Recherche mit zum Teil magerem Quellenmaterial auskommen. Sie umgeht dieses Dilemma dadurch, dass sie den riskanten Weg einer einfühlenden und imaginierenden Annäherung beschreitet. Von gelegentlichen Ausrutschern abgesehen, ist ihr dieser Balanceakt vorzüglich gelungen: Ein dichtes biographisches und zeitgeschichtliches Porträt entsteht, das Inge Müller nicht zur verkannten Grossdichterin aufwertet, nicht blindlings – wie in der feministisch orientierten Literaturwissenschaft geschehen – zur ausgebeuteten Gefährtin des heute kanonisierten Heiner Müller macht und auch nicht das Aggressionspotenzial ihrer letzten, von Alkohol und Lebensüberdruss gezeichneten Jahre verschweigt. «Originell, zu eigenwillig, deutsch 1, gesamt 4», so wurde Inge Müller in einem Schulzeugnis beurteilt. – Ines Geipels kunstvolle Biographie erlaubt es, die Wurzeln dieser «Originalität» kennen zu lernen – eine Lektüre, die den Wunsch aufkommen lässt, dass bald eine preiswerte, sagen wir: 80 Seiten starke Auswahl der schönsten Inge-Müller-Gedichte erscheint, ein Taschenbuch für die Jackentasche, ein gelbes Reclam-Heft vielleicht. So wäre dieses «eigenwillige» Werk am einfachsten zu entdecken. Rainer Moritz

Kurzbeschreibung

Inge Müller: eine umfassende Werkausgabe mit Texten aus dem Nachlaß. Sie gilt als eine der faszinierendsten Lyrikerinnen der Nachkriegszeit: Inge Müller (1925-1966), die früh starb und deren Werk bisher nur in Auszügen bekannt wurde. Jetzt erscheint erstmals eine Sammlung sämtlicher Texte, darunter viele unveröffentlichte Arbeiten aus dem Nachlaß. Sie zeigt die Vielfalt ihres Schreibens, von dramatischen Texten wie Hörspielen und Theaterstücken, Prosaszenen, Romanfragmenten und Lyrik bis hin zu Kinderbüchern und -geschichten. Inge Müller, geboren in Berlin, war nach Kriegsende Sekretärin, Trümmerfrau, Arbeiterin, Journalistin, Volkskorrespondentin. Freischaffend ab 1953, arbeitete sie gemeinsam mit Heiner Müller an Hörspielen und Stücken. Die Themen ihrer Gedichte - das Trauma des Krieges, die Kämpfe im Kessel von Berlin, ihre Verschüttung in den Trümmern - galten ihrerzeit als nicht zeitgemäß, und lange stand sie, deren Talent und schriftstellerische Bedeutung unbestritten sind, im Schatten des Lebensgefährten Heiner Müller. Jetzt wird die beunruhigen de Stimme einer vergessenen Autorin wieder erlebbar und ihr fragmentarisches Bild erweitert.

Autorenportrait

Inge Müller wurde 1925 in Berlin geboren, 1945 als Luftwaffenhelferin eingezogen, nach einem Bombenangriff auf Berlin drei Tage verschüttet. Nach Kriegsende verschiedene Tätigkeiten als Sekretärin, Trümmerfrau, Arbeiterin, Journalistin, Volkskorrespondentin. Von 1954 bis 1959 lebte sie in Lehnitz bei Oranienburg, dann wieder in Berlin. 1953 Bekanntschaft mit Heiner Müller, 1955 Eheschließung. Freischaffend ab 1953, Zusammenarbeit mit Heiner Müller an Hörspielen und Stücken. Sie schrieb Kinderbücher und -geschichten, Texte für das Theater, Prosaszenen, Romanfragmente, Lyrik. 1966 Freitod.

Auszug aus Daß ich nicht ersticke am Leisesein von Inge Müller. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Du sollst zu deinem Großvater kommen", sagte die Nachbarin, als ich auf ihr Klingeln öffnete."Nein", sagte ich und schob die Tür zu."Sags deiner Mutter", rief die Nachbarin."Was ist?" fragte Mutter hinter meinem Rücken und schob die Tür wieder auf."Ihr Schwiegervater ist unten auf der Straße. Die Kleine soll ihm helfen, sagt er. Er hat sein Fahrrad verloren.""Danke", sagte meine Mutter und schlug die Tür zu. "Der versoffene Kerl. Es ist eine Schande." Sie redete weiter, aber ich hörte es nicht mehr. Ich rannte die Treppe hinunter. Ich wußte jetzt, daß es nicht Großvater war, der auf mich wartete. Auf der kleinen Mauer vorm Haus saß Opa Meier."Ich war gleich gekommen", sagte ich, "aber sie sagte, es war Großvater. Sie weiß nicht Bescheid."Opa Meier starrte auf einen Käfer, der auf den Steinen zu seinen Füßen herumkrabbelte. "Ich bin nicht dein Großvater, was?" Er hob den Käfer auf und setzte ihn auf die Hecke neben der Mauer."Nein", sagte ich. "Du bist mein Opa Meier.""Nach der Schrift bin ich dein Großvater. Dein Vater ist mein Sohn. Stimmt doch, was?" sagte Opa Meier und sah noch immer auf den Käfer. "Flieg", sagte er und stieß ihn mit einem Finger an. "Wer fliegen kann, wird nicht zertreten.""Nein", schrie ich. "Du bist nicht mein Großvater. Ich hab nur einen. Du bist mein Opa Meier.""Schrei nicht", sagte er. "Du hast recht. Zum Teufel mit dem Großvater."Ich war zufrieden. "Wo hast du dein Rad verloren?" fragte ich. Opa Meier sah mit einem schnellen Blick zur Haustür. "Ist sie oben?"Ich wußte, daß er meine Mutter meinte. Ich nickte und setzte mich zu ihm auf die Mauer. "Leise", sagte er und zog mich näher zu sich heran. "Sonst holt sie dich weg. Sie meints gut, aber sie versteht nichts."Ich sah schnell zur Haustür und flüsterte auch. "Sie schimpft. Ich sag ihr das nicht mit dem Fahrrad. Wir können es im Garten besprechen.""Ich geh in den Garten. Komm nach, aber sag ihr Bescheid, wo du hingehst", sagte Opa Meier und stand mühsam auf."Wo ist dein Fahrrad", fragte ich und dachte nicht daran, nach oben zu gehen."Verloren", sagte Opa Meier. "Auf einmal wars weg. Vielleicht hab ichs verschenkt. Ich muß überlegen. Verdammt. Ich geh in den Garten.""Verdammt", sagte ich. "Ich werds schon finden. Ich find es bestimmt.""Wir gehn zusammen", sagte Opa Meier. "Ich muß überlegen."Dann gingen wir in unsern Garten. Es war nicht weit. Nur eine Querstraße weiter. Vor der Gartentür stand Zigeunerfranz, ein Freund von Opa Meier. Neben ihm stand Opa Meiers Rad."Du bist zu gutmütig", sagte Zigeunerfranz. "Das ist schon dämlich, wie gutmütig du bist. Hier ist dein Rad. Ich habs dem Bäckerheini abgenommen. Er wollt mirs verkaufen.""Er hat bloß ein Bein", sagte Opa Meier. "Und er kriegt noch keine Rente. Ich hab zwei. Ich kann laufen zum Gaswerk, wenn ich mal wieder arbeiten kann. Es war geborgt, bis er ein neues Bein kriegt. Er hat sein Holzbein zerbrochen, beim Kohlenklaun am Bahnhof. Und dann hat ers verheizt. Er muß ein halbes Jahr arbeiten für ein neues.""Er wollt mirs verkaufen. Er hat dich übers Ohr gehauen", sagte Zigeunerfranz."Nein", sagte Opa Meier. "Er wird das Geld schnell gebraucht haben. Vielleicht könnt er billig ein Holzbein kriegen. Ein gebrauchtes.""Ich habs ihm abgenommen, das Rad", knurrte Zigeunerfranz. "Ich hab mir deinetwegen das Geschäft versaut. Bäckerheini ist ein Gauner.""Sie haben ihm sein Bein genommen im Krieg. Bäckerheini hat mir Brot gebracht, die Hälfte von seinem Lohnbrot, als meine Frau krank war und ich arbeitslos. Verstehst du.""Du Idiot", sagte Zigeunerfranz. "Was ist nun mit dem Rad?" Er schneuzte sich und zerrte an seinem schwarzen Knebelbart. "Das bringt mindestens zwanzig Mark."Opa Meier schloß die Gartentür auf. "Wieviel?" fragte er und ließ Zigeunerfranz den Vortritt."Zwanzig. Weil dus bist."Opa Meier sah mich an. Ich'hatte ihn schon dreimal am Ärmel gezogen. "Nein", flüsterte ich."Nein", sagte Opa Meier. "Wir verkaufen nicht."Zigeunerfranz war böse. "Koch dir dein Rad sauer. Nochmal bring ichs dir nicht.""Du bist mein Freund", sagte Opa Meier und nestelte eine kleine Flasche aus seiner Hosentasche. "Du bist mein Freund. Aber du hast keine Menschenkenntnis. Man muß die Menschen kennen. Verstehst du?"Er reichte Zigeunerfranz die Flasche. Der trank einen Schluck.Dann trank Opa Meier einen Schluck und steckte die Flasche wieder ein."Pastor hältst du werden solin!" sagte Zigeunerfranz und spuckte aus."Beleidigen laß ich mich nicht", sagte Opa Meier. "Trink noch einen und nimm das zurück." Er nestelte die Flasche wieder aus der Tasche und sie tranken beide."Wir wollten gerade das Rad suchen. Du hast mir geholfen. Sag was du dafür haben willst. Viel hab ich nicht, aber ich halt was auf meine Freunde.""Ich muß gehn", sagte Zigeunerfranz."Komm mal wieder vorbei", sagte Opa Meier. "Ich machs wieder gut.""Nicht nötig." Zigeunerfranz nickte uns zu und ging.Nach ein paar Schritten drehte er sich um. "Unkosten ist erledigt: falls du die Lampe suchst.""Hat er sie gestohlen?" fragte ich. Ich hatte Zigeunerfranz immer bewundert."Verrechnet", sagte Opa Meier. "Er hätte mein Rad verkaufen können. Aber er hats nicht gemacht. Sowas macht der nicht."Opa Meier sah auf das Rad: die Lampe war nicht mehr da."Er brauchts ja nur am Tag, der Bäckerheini", sagte er zu mir. "Der Zigeunerfranz, das ist einer." Ich sah Zigeunerfranz nach."Mutter hätte geschimpft", sagte ich."Ja. Sie schimpft", sagte Opa Meier. "Du brauchst nicht mitzukommen.""Wohin?" fragte ich."Zum Bäckerheini." Aus dem "Jona"-Fragment.
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