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Tess of the D'Urbervilles (Wordsworth Classics) (Englisch) Taschenbuch – 1992


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Wordsworth Edition Ltd; Auflage: Reprint (1992)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1853260053
  • ISBN-13: 978-1853260056
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 12,7 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 240.277 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Kundenrezensionen

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. August 2001
Format: Taschenbuch
With Tess of the d'Urbervilles, Hardy deviated from the typical Victorian standards of morality. In presenting the single case of an innocent country girl who was seduced and afterwards had to pay a terrible price for an isolated slip in her past, he was fighting the still prevailing attitude, mostly in the middle and upper classes, that all 'fallen' women were morally corrupt. In drawing the readers' attention to one particular case, he underlined mankind's individualism and the relativity of moral systems. By doing this, Hardy was ahead of his time. He saw the complexity of personality and behaviour and he seemed to be searching for a new kind of moral and spiritual guidance.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 18. Mai 2005
Format: Taschenbuch
Wohl jeder hat schon einmal etwas von den strikten Moralvorstellungen des viktorianischen Englands gehört. "Tess of the D'Ubervilles" verdeutlicht die Allgewalt und, aus heutiger Sicht, Absurdität dieses Wertesystems.
Tess verlässt im Alter von 16 Jahren ihren Heimatort, um im Haus ihrer reichen Tante zu arbeiten. Dort wird sie von ihrem Cousin, Alec, vergewaltigt. Jahre später, Tess arbeitet mittlerweile auf einem Bauernhof, lernt sie Angel Clare kenne. Er ist intelligent, attraktiv und verliebt sich in Tess. Diese lehnt über Monate hinweg seine Heiratsanträge ab, da sie sich ihrer "Schande" bewusst ist (sie ist keine Jungfrau mehr und nach damaligen Vorstellungen mit ihren Liebhaber, Alec, praktisch verheiratet). Doch schließlich gibt sie nach und heiratet ihn. Kurz nach der Hochzeit gesteht sie ihm ihre Vergangenheit. Nun zeigt sich, dass Angel nicht der Engel in Menschengestalt ist. Er macht ihr Vorwürfe, verachtet sie und verlässt das Land, um in Brasilien sein Glück zu suchen. Tess's Versuche, ihn mit dem Verweis auf ihr doch moralisch eigentliches einwandfreies Leben zu besänftigen, beantwortet er mit dem Satz: "It isn't a question of respectability, but one of principles!" (Kapitel 36) Nirgendwo im Roman wird die allgegenwärtige Macht der viktorianischen Ideologie deutlicher auf den Punkt gebracht.
Plötzlich tritt Alec wieder in Tess's Leben und bedrängt sie, mit dem Hinweis er wolle er doch nur helfen, ihn zu heiraten. Sie lehnt ab. Als aber ihr Vater stirbt und ihre Familie daraufhin aus ihrem Haus geworfen wird (wieder eine aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbare Regelung des viktorianischen Englands) nimmt sie sein Angebot an, mit ihrer Familie in sein Haus zu ziehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Grüner Baum TOP 500 REZENSENT am 16. August 2011
Format: Taschenbuch
England im letzten Viertel des 19.Jahrhunderts. Die 17jährige Tess lebt mit Eltern und jüngeren Geschwistern ärmlich in ländlicher Gegend. Als ein Geistlicher aus alten Dokumenten herauskramt, dass die Familie von der untergegangenen, einst 'großen' Familie der D'Urbervilles abstammt, wird Tess zu der wohlhabenden Familie geschickt, die jetzt diesen Namen trägt (tatsächlich aber reiche Fabrikanten sind, die den Namen nur gekauft haben). Sie arbeitet auf deren Geflügelfarm und gerät in die Fänge des jungen Herrn der Familie, Alex, mit schlimmen Konsequenzen, so dass sie von dort flieht. - Zwei Jahre später arbeitet sie auf einer Milchfarm und verliebt sich in den jungen Sohn, Angel, eines halbwegs wohlhabenden Pfarrers, der wegen Glaubenszweifeln nicht Theologie studieren, sondern Farmer werden will und dafür auf der Farm in die Lehre geht. Angel verliebt sich auch in die - als exzeptionell schön geschilderte - Tess und will sie trotz des Klassenunterschieds heiraten; sie lehnt aber zunächst wegen ihrer 'befleckten' Vorgeschichte ab. Als sie schließlich doch zustimmt, setzt eine tragische Entwicklung ein, in deren Rolle auch der alte Peiniger Alex eine wichtige Rolle ein.

Man fragt sich, was in der eigenen Wahrnehmung von Literatur, im Deutschunterricht dieses Landes und in der Politik der deutschen Buchverlage und des sonstigen Literaturbetriebs schief gelaufen ist, dass man viele Jahre nach der Schulzeit erst durch eine Verfilmung auf dieses Meistwerker aufmerksam wird. Tess of the D'Urbervilles ist eine ganz große Liebesgeschichte, die große Gefühle mit viel Intelligenz, Menschlichkeit und präziser Beschreibung von Psychologie und sozialen Zuständen verbindet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A zealous gun girl am 20. Juli 2000
Format: Taschenbuch
I was not too impressed by Jude The Obscure,but I decided to try reading another Hardy novel,since it was told to me that Jude was not the best representation of his writing.How true.After finishing Tess,I'm now of a totally different opinion.I have to say,the man was a genius.His prose is a joy to read,he actually made me enjoy sappiness,and everything was just perfect.There was even some satire and little jokes throughout,so as to give the reader a break from the tragic plot.And to all those who say it was not realistic or came off as overly dramatic:it was supposed to be that way.It was written in a style not unlike that of a Greek tragedy,myth,legend...whatever you want to call it.Get it?Got it?Good.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. Juli 1998
Format: Taschenbuch
In Tess of the D'Urbervilles, Thomas Hardy employs nature as a tool in helping him depict and develop the tragic nature of his protagonist, Tess. At least two aspects of nature are central to achieving this end: First of all is the establishment of a correlation between Tess's mental state and natural settings. Second, the use of natural phenomena as a prediction of Tess's own fate. Hardy has fully exploited the use of nature to illustrate that Tess is the victim of her uncontrollable and predetermined Fate.
Hardy establishes from the beginning the notion that the world is a mere "psychological phenomenon" (Hardy 101). One can, therefore, deduce from this "fact" that nature, as it is seen through Tess's eyes, is only the physical image of Tess's inner emotions during a particular period of time. It is during the intercepting period between her devastating seduction by Alec and her encounter with her future husband, Angel, that Tess feels most deje! cted. "The only exercise that Tess took at this time was after dark; and it was then, when out in the woods, that she seemed least solitary" (Hardy 100). Indeed, Mother Nature is the only place where Tess can attain "absolute mental liberty" from all her worldly troubles (Hardy 100) and where she can find her peace of mind.
After her seduction by Alec, Tess gathers her strengths, recollects herself, and starts a new life as a milkmaid in a quiet countryside at a farm called Talbothays. This is a deliberate attempt on Tess's part to avoid the possibility of the occurrence of another event on such a castatrophic scale.
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