Ich hatte auf dem Jakobsweg zwei Reiseführer mit und unterwegs auch viele weitere gesehen und verglichen: Dieser DuMont war eindeutig der hilfreichste und wichtigste, da er der einzige war, den ich gefunden habe, der auch die Höhenprofile der Wegstrecke dargestellt hat.
Meiner Meinung nach benötigt es am spanischen Teil des Jakobswegs genau dreierlei Arten der Information: 1) wo ist die nächste Herberge und wie weit ist sie entfernung, 2) die Beschaffenheit der Wegstrecke und hier vor allem eventuelle Steigungen, und 3) eventuelle Besonderheiten auf dieser Strecke. Dieser DuMont konnte als einziges alle drei Informationsarten bieten.
Die Frage, ob man dann die vorgeschlagenen Etappenlängen beibehält, oder vielleicht bei einer der Orte oder Herbergen "am Weg" verweilt, oder aber auch eineinhalb oder zwei Etappen an einem Tag zurücklegt, bleibt sicher jedem selbst überlassen. Aber die Entscheidung, ob wir die nächste Herberge noch zu erreichen versuchen würden, oder ob uns die verbleibende Wegstrecke für diesen Tag schon zu anstrengend werden würde, haben wir immer und ausschießlich anhand der Informationen aus diesem Reiseführer getroffen.
Einziger Wermutstropfen: Mein Exemplar war zum Zeitpunkt der Reise bereits ein Jahr alt und die Herbergslisten daher nicht immer auf Letztstand. Die Kombination mit einem zweiten (ebenso handlichen!) Reiseführer mit Herbergslisten kann nicht schaden, aber normaler Weise trifft man immer andere Pilger am Weg, die hier auch gerne Auskunft geben, oder mit ihrer Herbergsliste vergleichen lassen.
Viel Spaß beim Planen und vor allem viel schöne Erlebnisse beim Gehen!