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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
it's going to be legendary... nun ja fast!,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura (Computerspiel)
Die vielen positiven Reviews zu "Lost Chronicles of Zerzura" haben meine Erwartungen hoch geschraubt. Dem wurde es für mich allerdings nicht ganz gerecht, wenngleich es gute Momente hat und bestimmt kein schlechtes Spiel ist. Hier also mein Eindruck (und wer meinen langen Text nicht lesen mag, kann auch gleich zum FAZIT springen).STORY: "Lost Chronicles of Zerzura" von Cranberry Productions (z.B. Black Mirror 2 & 3) lebt v.a. von der Handlung. Wir starten im Barcelona des Spätmittelalters, zur Zeit der Inquisition und begleiten den jungen Erfinder Feodor bei seinem Abenteuer. Bald wird daraus die Suche nach der sagenhaften mythischen Stadt Zerzura - eine Suche, von deren Erfolg ein Leben abhängt. Uns erwartet hier ein epischer Mix aus Abenteuer, Mythen, Religion und Love-Story. Auch der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion wird angeschnitten. Das Cranberry fähig ist, historische Szenarios gekonnt in einem Spiel zu realisieren, wurde bereits mit dem ansonsten wie ich meine eher misslungenen "Mata Hari" bewiesen. Seither wurde viel dazugelernt. Bei Zerzura gelangen wir an viele Schauplätze die ein Gefühl der damaligen Zeit vermitteln. Unsere Hauptfigur ist dabei selten nur auf sich alleine gestellt, wobei das Spiel von den Gefährten jedoch kaum Gebrauch macht. Der Protagonist ist zudem verträglicher als z.B. noch bei der BM Trilogie, aber ihm fehlen jegliche Abgründe (abgesehen von Höhenangst). Feodor ist lieb und nett, bleibt aber bis hin zum Ende etwas farblos. Manchmal ist die Handlung für meinen Geschmack im übrigen etwas naiv geraten und das Ende wirkt für mich aufgesetzt, unterhaltsam blieb das Spiel dennoch. VISUALISIERUNG: Die Grafik-Engine dürfte auf jener von BM III basieren - es erinnert optisch sehr daran. Die Hintergründe sind eindrucksvoll, die Spielfigure hingegen schlampig, was gerade dann auffällt, wenn sie grösser im Bild zu sehen sind. Letzteres passiert aber kaum. Fast immer belässt es das Spiel bei sehr totalen Perspektiven, wodurch die meisten Objekte nur sehr klein im Bild zu sehen sind. Hinzu kommen nette Zwischensequenzen, die in schlicht bewegten Bildern die Erzählung weiterspinnen und eine optische Auflockerung bieten. Diese Sequenzen erinnern an Skizzen eines Erfinders. Allerdings tut sich im Rahmen dieser Sequenzen teilweise so viel, dass ich es schon richtig schade fand, dass gerade diese Momente nicht gespielt werden können (20 Stunden Spielzeit hätte das Game dann locker geknackt). Die Hintergründe wirken v.a. während der ersten Spielhälfte angenehm belebt. Vögelschwärme fliegen im Hintergrund, Passanten schielen kurz ins Geschäft, während wir uns dort mit jemandem unterhalten. Auch für uns relevante Personen bleiben oft nicht statisch an einem Fleck. Im weiteren Spielverlauf lässt das ein bisschen nach. MUSIK UND SPRACHAUSGABE: Die Sprachausgabe ist souverän gelungen, der Einsatz von Musik ähnlich dezent wie schon bei BM (oder den Klassikern "Baphomet's Fluch I & II"). Viel musikalische Variation gibt es zwar nicht - das ist auch nicht unbedingt nötig, denn Musik und Soundkulisse ergänzen einander ziemlich gut. Während die atmosphärischen FX ihren Job einwandfrei erledigen, untermalen die kurzen Guitarrenklänge immer wieder stimmungsvoll die Lösung mancher Rätsel. Es gibt so gesehen keinen musikalischen Dauerklangteppich - höchstens während der kurzen Zwischensequenzen. STEUERUNG: Bei diesem klassischen Point-and-Click Adventure, haben wir es ähnlich wie z.B. Genre-Vertreter "Haunted" oder "Die Vieh Chroniken" mit einer Art Ein-Klick-Steuerung zu tun. Die Entscheidung zwischen Aktionsmöglichkeiten wie z.B. "Ansehen" und "Nehmen" fällt flach. Grundsätzlich ist so eine Steuerung OK, aber für mich stellt es eine unnötig starke Vereinfachung dar. RÄTSEL: Das Rätseldesign ist keineswegs schlecht, doch es wird Profi's kaum fordern. Fast alle Rätsel wären durch reines Ausschlussprinzip locker lösbar. Da ändert es wenig, dass einige Rätsel ansich ziemlich clever wären. Vielversprechend fand ich zu Beginn den Einsatz von Erfindungen im Rahmen des Rätseldesigns. Leider wird das nur Anfangs richtig ausgespielt und kommt im weiteren Handlungsverlauf zu kurz (wenigstens was komplexere Erfindungen angeht - kleine Erfindungen machen wir mit Feodor zwar des öfteren, doch die unterscheiden sich spielerisch kaum von anderen Adventures). Im ersten Abschnitt passiert eine besagte komplexere Erfindung nämlich nach folgendem Prinzip: wir sammeln Erkenntnisse, um anhand dessen ein Konzept zu entwickeln, dass wir dann umsetzen. Ein spannender Ansatz - schade finde ich nur, dass daraus nicht mehr gemacht wurde. Das Rätseldesign erinnert ansonsten sehr stark an BM II & III. Typische Botengänge sind mit an Board, sie bleiben aber im erträglichen Rahmen, wie auch die Minigames OK sind (letztere sind optional überspringbar!). Manche Hot-Spots können gerade auf kleineren Bildschirmen selbst unter Einsatz der Hotspots-Funktion leicht übersehen werden. Ähnlich dem (nicht nur thematisch vergleichbaren) Adventure-Konkurrenten "Lost Horizon", bedient sich das Game fast ausschliesslich totaler Einstellungen (die meisten Locations haben auf einem Bildschirm platz). Aus diesem Grund kann man v.a. bei kleinen Objekten nicht immer gut abschätzen, wie diese nun beschaffen sind. Mehr nahe Einstellungen hätte ich sinnvoll gefunden! STERBEN: Sterben ist möglich. Wer Cranberry Productions und Future Games kennt, den wird das nicht überraschen. Nicht ganz mein Fall, aber da ohnehin immer vor jeder dieser Sequenzen automatisch zwischengespeichert wird und der Ausweg aus der Misere stets simpel ist, konnte ich es gut verschmerzen. SPIELDAUER: Geschätzt 14 Stunden. Dabei halten wir uns selten lange an einem Ort auf (lediglich zu Beginn in Barcelona länger, danach geht es Schlag auf Schlag). Genre-intern derzeit leicht überdurchschnittlich. VERPACKUNG & INHALT: Beschränkt sich nur auf das Nötigste. SYSTEMVORAUSSETZUNGEN: Selbst auf höchster Grafikstufe angenehm genügsam! Mit einer CPU ab ca. 1.4Ghz, sowie einer durchschnittlichen Grafikkarte und 2GB Ram sollte das Spiel in der Regel spielbar sein (bei XP reichen wohl auch 512Mb Ram). KOPIERSCHUTZ: Manche KäuferInnen haben grobe Schwierigkeiten mit dem Kopierschutz gemeldet. Offenbar haben diese Schwierigkeiten mit gewissen neueren Laufwerken zu tun (der Kopierschutz erkennt die DVD infolgedessen nicht als Orginal an) - ProtectDisc hatte hier wohl einigen Update Bedarf. Solche Sicherheits-Maßnahmen finde ich für meinen Teil kein bisschen zielführend. Erstens werden sie sowieso immer gleich geknackt und stellen primär für die KäuferInnen eine mögliche Hürde da, die sich damit herumärgern müssen und zweitens können sie - wie man am Zerzura Beispiel sieht - ungewollte Nebenwirkungen haben. Ähnliche Probleme wurden kürzlich im dtp Forum auch im Hinblick auf "Black Mirror 3" gemeldet - es scheint wohl dieselbe Version des Kopierschutzes zu verwenden, was zu heute zu ähnlichen Komplikationen führen kann (aber bei wem BMIII klappt, da sollte so gesehen auch Zerzura 1A funktionieren). Ich hoffe nur, dtp entertainment nimmt sich in Zukunft ein Beispiel an Deponia - hier wurde auf einen Kopierschutz verzichtet und das mit viel Erfolg! FAZIT: Das Adventure "Lost Chronicles of Zerzura" entführt uns in eine längst vergangene Epoche. Die Geschichte finde ich recht gut gelungen, sie kann das Niveau gegen Ende allerdings nicht halten. Die erfinderische Hauptfigur Feodor ist nett, bleibt aber an der Oberfläche. Die Rätsel zeigen ansprechende Ansatze, schöpfen das Potential jedoch nicht ganz aus. Das Spiel hat aber durchaus starke Momente und verdient aus meiner Sicht eine Chance. Wer die Demo bzw. die BM Trilogie mochte (oder z.B. "Nibiru"), der könnte hier eventuell einigen Spaß finden. Meine persönliche Wertung bewegt sich zwischen drei und vier Punkten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Indiana Jones meets Doktor Snuggles,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura (Computerspiel)
Vorab muss ich sagen, dass ich noch nicht das ganze Spiel durchhabe, aber ich bin doch schon so weit, um mir ein Urteil zuzutrauen:Story: 90% Spannende unterhaltsame Geschichte. Man will ständig wissen, wie es weitergeht. Steuerung: 100% Point & Click vom feinsten. Völlig intuitiv auch für Anfänger ohne Anleitung sofort einleuchtend. Grafik: 85% Man kann sich darüber streiten, ob man die Comicgrafik von Deponia oder die realistische Grafik von LCoZ lieber mag. Ich finde letztere besser und in der Richtung gibt es bei Adventures aktuell auch nichts besseres. Sowohl die belebten Hintergründe wie auch die Personen sind optisch 1A. Nur der Bewegungsablauf der Figuen ist ein kleines bißchen steif, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Der einzige wirkliche Kritikpunkt sind aus meiner Sicht die gezeichneten Zwischensequenzen. Da hätten mir schön gerenderte Cutszenen (wie bei Geheimakte Tunguska z.B.) besser gefallen. Sound: 85% Musik, Hintergrundgeräusche und auch die Sprecher sind stimmig und passen sich jeder Zeit der Situation im Spiel an. Die Qualität der einzelnen Sprecher reicht von ganz gut bis sensationell. Rätsel: 90% Auf einem konstant mittlerem Niveau. Manchmal etwas knifflig, aber spätestens bei einem Blick ins Tagebuch weiß man grundsätzlich, wie es weitergeht, nur den Weg dorthin muss man noch "errätseln". Dadurch kommt zu keinem Zeitpunkt Frust auf, zumal auch die saubere Hotspot Anzeige alle Gegenstände, Personen und Ausgänge anzeigt, mit denen man interagieren kann. Fazit: 90% Da das Spiel auch nicht gerade kurz ist, ist sogar der für ein Adventure relativ stolze Preis auf jeden Fall ok. Wer noch etwas zweifelt, kann natürlich erst mal die Demo spielen, aber spätestens dann lässt einem das Spiel keine Ruhe mehr, bis man es durch hat. Ich vermute, dass dieses Jahr nur Memento Mori 2 noch besser werden könnte (wenn man sich die ersten Berichte und Screenshots dazu anschaut (Optik ist mir wichtig)), aber auch das bleibt abzuwarten. Für Lost Chronicles of Zerzura auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung! Edit: Spiel habe ich mittlerweile durch, hat etwa 15 Stunden gedauert. Die Rätsel werden leider im Gegensatz zu anderen Adventures gegen Ende nicht schwerer sind also alle mit ein wenig Denken problemlos zu lösen. Kaufempfehlung beleibt für alle, die es nicht verzwickt haben wollen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieder ein gelungenes Spiel mit einen kleinen Schönheitsfehler!,
Von Sommer Thomas (österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura (Computerspiel)
Vorerst einmal sage ich,das das Spiel ingesamt gesehen recht interressant war,und auch von der Grafik eine tolle Sache ist.Und weil es von den Machern von BLACK MIRROR war,da ich selber alle Teile gespielt habe,war ich auf dieses Spiel vorbereitet. Jedoch mit einen sogenannten Schönheitsfehler bedacht,da man einen PATCH braucht den man im Internet findet,wen man dieses Patch nicht hat,bekommt man die berühmt berüchtigte Fehlermeldung das dieses als nicht Original CD anerkannt wird. Aber das soll bitte uns nicht von diesen Kauf dieses wunderbare Adventure Spiel abhalten,den da haben wir schon anders meistern müßen. Mir hat es im Gesamten ganz gut gefallen,vielleicht hätte man noch eventuell mehr draus machen können,aber summa summarum hat dieses Spiel "trotz" Schönheitsfehler die man leider gewohnt werden muss,dennoch 5.Sterne durchaus verdient. Also für jeden Adventure Gamer wie ich es bin ein besonderer Anlass zu sagen,KAUFEN und spielen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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