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Das schwarze Auge: Drakensang
Dieses Bild ist von Stephan

Das schwarze Auge: Drakensang

von dtp Entertainment AG
Windows Vista / XP  USK ab 12 freigegeben
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (176 Kundenrezensionen)

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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows Vista / XP
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

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  • USK 12

Produktinformation

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  • ASIN: B000IOMVUU
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 14 x 3 cm ; 998 g
  • Erscheinungsdatum: 1. August 2008
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (176 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.815 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

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Produktbeschreibung

Drakensang ist ein klassisches, party-basiertes Rollenspiel beruhend auf Deutschlands populärstem Rollenspiel-System “DSA - Das Schwarze Auge“. Das Regelwerk wurde behutsam für PC-Spieler optimiert, ohne die wesentlichen Eigenschaften zu verändern.

Ein forderndes Kampfsystem, interessante Quests und prächtige 3D-Grafik: das sind die Eckpfeiler dieses Fantasy-Epos.



Die geographischen Gegebenheiten von Aventurien wurden detailliert umgesetzt
Die Story

Eine grausame Mordserie erschüttert die Ruhe der friedlichen Stadt Ferdok. Hinter einer scheinbar biederen Fassade gehen finstere Gestalten ihren dunklen Machenschaften nach. Die Abenteurer beginnen in der Mordserie zu ermitteln und immer neue Fragen werden aufgeworfen.

Hängen die Morde mit der Ausrufung der Hesindekirche zum zehnten Jubiläum der Drachenqueste zusammen, und welche Rolle spielt ein mysteriöser Erzmagier bei der Geschichte?

Die Story wurde in Zusammenarbeit mit DSA-P&P-Redakteuren entwickelt. Dadurch wird Authentizität gewährleistet: Kenner der DSA-Welt werden sich sofort heimisch fühlen und nichts vermissen. Neulinge bekommen eine real wirkende, durchdachte und stimmige Welt präsentiert.

Das Spiel

Authentizität
Dank modernster Technologie wird die beliebte Welt von Aventurien auf dem PC zum Leben erweckt - in atemberaubender 3D-Grafik und mit genauem Auge für die vielen liebevollen Details.

Taktisches Kampfsystem
Auseinandersetzungen mit feindlich gesonnenen Personen und Monstern laufen in Echtzeit ab, können jedoch jederzeit pausiert werden, um seiner Abenteurergruppe Befehle zu geben (wie z.B. im Klassiker Baldur’s Gate). Dies sorgt für echtes Rollenspiel-Feeling und mehr Tiefgang als simples Hack&Slay.

Die Party
In Drakensang ist man nicht als Einzelkämpfer unterwegs, sondern leitet eine komplette Party. Die eigentliche Abenteuergruppe besteht aus vier Charakteren, kann jedoch durch beschworene Kreaturen und temporäre Verbündete ergänzt werden. Insbesondere beim Kampf kommt es darauf an, die unterschiedlichen Fähigkeiten seiner Figuren optimal einzusetzen was die taktische Komponente stark in den Vordergrund rückt.

Einzigartige Charaktere
Die Figuren in Drakensang sind keine gesichtslosen Computerfiguren; jede einzelne Person verfügt über eine umfangreiche Hintergrundgeschichte, ist einzigartig; und auch die Beziehung der Charaktere untereinander spielt eine gewichtige Rolle. Einige Figuren sind im DSA-Universum sogar bekannt oder berühmt und tragen dadurch zu einer stimmungsvollen Atmosphäre bei.

Umfangreiche Charakterentwicklung
Sowohl Einsteiger als auch Kenner werden sich wohl fühlen. Die aus dem Pen&Paper bekannten Archetypen bieten Einsteigern einen schnellen Start ins Spiel. DSA-Profis können sich im Expertenmodus ausgiebig ihrem Charakter widmen. Die vielfältige Charakterentwicklung bietet dabei die optimale Balance aus dem originalen Regelwerk und den Anforderungen eines modernen PC-Spiels, so dass Fans, Profis und Einsteiger gleichermaßen gut spielen können.

Überlandreisen – Oder: Eine Hommage an die Nordland Trilogie
Eines der erinnerungswürdigsten Elemente der beliebten Nordland Trilogie waren die gelungen aufbereiteten und atmosphärischen Überlandreisen. Diese Fan-Vorliebe wird auch in Drakensang als kleine Hommage berücksichtigt. Längere Überlandreisen werden durch Zufallsbegegnungen und Mini-Quests lebendig und spannend gehalten.

Fliessender Übergang zwischen dynamischer Kampagnenwelt und dem Computerspiel
Aventurien, die Welt in der Das Schwarze Auge spielt, ist seit 20 Jahren in einer dynamischen Entwicklungsphase. Unter anderem erscheint alle zwei Monate der Aventurische Bote, ein Magazin welches zum Ziel hat, die Spielwelt lebendiger zu gestalten. Die Geschichte von Drakensang wird im Vorfeld durch den Aventurischen Boten begleitet und die Fangemeinde wird auf die neuen Entwicklungen, die in Drakensang eine Rolle spielen, vorbereitet. Diese enge Verknüpfung zwischen Computerspiel und Rollenspielsystem macht Drakensang zu einem wichtigen Element im gesamten DSA-Universum.


Eine taktisch kluge Positionierung im Kampf ist elementar



Mit Ogern ist nicht zu spaßen



Spielprofil
Das Schwarze Auge – Deutschlands erfolgreichstes Pen&Paper Rollenspielsystem

Das Schwarze Auge ist ein deutsches Fantasy-Rollenspiel, das von Ulrich Kiesow 1984 für Schmidt Spiele in Kooperation mit Droemer Knaur herausgegeben wurde. Es basiert auf der Hintergrundwelt Aventurien, die von Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs und Ulrich Kiesow entworfen wurde.

In den vergangenen 20 Jahren ist durch das Rollenspiel selbst, sowie durch Bücher, Brett- und PC-Spiele ein Fantasy-Universum mit riesiger Fangemeinde entstanden. Ähnlich wie in anderen erfolgreichen Rollenspiel-Klassikern übernehmen die Spieler eine Heldengruppe und lenken deren Geschicke durch die spannende Handlung.

Features:
  • Erleben Sie eine spannende Story in einer riesigen Kampagne mit zahlreichen Haupt- und Neben-Quests
  • Abenteurergruppe mit bis zu vier Abenteurern
  • Über 40 Zaubersprüche, mehr als 30 Talente und fast 40 Sonderfertigkeiten erlauben vielfältige Möglichkeiten bei der Charaktergestaltung
  • Zahlreiche, unterschiedliche Feinde und Monster aus dem DSA-Universum, z.B. Tatzelwürmer, Oger, Gruftasseln, Dschinns u.v.a
  • Regelwerkkonforme Umsetzung der DSA-Lizenz in der Tradition der Nordland-Trilogie
  • Taktisches Kampfsystem mit Pausenfunktion
  • Vielfältiges und flexibles Magiesystem
  • Talentbasiertes Dialog-System


Die Heldengruppe im Kampf gegen Orks

Pressestimmen:

    PC Action 10/2008
    Dennis Blumenthal: „Für mich persönlich ist Drakensang das beste Rollenspiel seit vielen Jahren“; Wolfgang Fischer: „Ein Traum für DSA- und Rollenspielfans“

    Buffed.de 09-10/2008
    „Drakensang ist Aventurien pur“

    gamesTM 09/2008
    "Gothic 3 kann einpacken"

    GameStar 09/2008
    Heiko Klinge: „Für mich ist Drakensang das beste Rollenspiel seit Baldur's Gate 2“

    PC Games 08/2008
    "Drakensang ist ein klassisches Rollenspiel im besten Sinne - und damit ein Pflichtkauf, nicht nur für Das Schwarze Auge-Fans, sondern für alle, die sich dem Genre verbunden fühlen."

Produktbeschreibungen

DTP DAS SCHWARZE AUGE DRAKENSANG, VÃ-: bereits erschienen/ System: PC/ Genre: Rollenspiel / RPG/ deutsche Version/ USK: 12/ Vollversion

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
334 von 372 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Edition:Standard
Spaß:   
Das Genre Rollenspiel steht bei mir an erster Stelle und so habe ich mich wie auch viele andere auf die Veröffentlichung von Drakensang gefreut. Endlich mal wieder ein klassisches Rollenspiel, dass den Screenshots und Trailern nach den Eindruck machte, als könne es in die Fußstapfen von Baldurs Gate oder KOTOR treten.

Das Intro begeistert trotz schlechter Auflösung und wurde nicht zuletzt dank es Sprechers sehr stimmig inszeniert und weiß durchaus für Gänsehaut zu sorgen.

Doch dann kam schon eine herbe Enttäuschung. Während man bei Genre-Vertretern wie KOTOR, NWN etc. seinen Charakter aus einem mehr oder minder größerem Repertoire aus einzelnen Modellen (verschiedene Frisuren, Köpfe etc.) frei gestalten und auch Haarfarbe und Stimme wählen darf, hat man hier lediglich die Wahl zwischen den Archetypen und dem Geschlecht. Die Rasse wurde direkt mit den Archetypen verknüpft. Aber gut dachte ich mir, 'The Witcher' gibt mit Gerald von Riva gerade mal einen einzigen Charakter vor, der dank des Spielverlaufes und der Entscheidungsfreiheit sehr sympathisch ist.

Das Spiel gestartet, macht Drakensang zu Beginn im kleinen Dorf Avestreu einen sehr atmosphärischen Eindruck, man fühlt sich als Rollenspieler gleich zu Beginn heimisch und erkundet die Umgebung. Die Grafik ist zwar nicht die Wucht und muss sich hinter 'The Witcher' beispielsweise verstecken, punktet aber mit seinem ganz eigenen Stil und Charme. Die Grafik reicht völlig und ist dank ausbleibenden Rucklern und großen Grafikfehlern schön anzusehen.

Überhaupt war der Einstieg mit Avestreu sehr gut in Szene gesetzt und schon bald kam ich nach Ferdok und von dort an wurde Drakensang mehr und mehr zu einer Medaille. Denn viele Punkte des Spiels haben ihre tolle, aber auch ihre Kehrseite und das ziemlich konsequent bei fast allen Punkten. Und eben diese möchte ich nun aufzählen.

- Die Dialoge sind sehr schön und ausführlich geschrieben, leider sind die Dialoge überwiegend sehr eingleisig und lesen sich mehr wie ein Buch ohne Auswahlmöglichkeiten. Es kommt nicht selten vor, dass man sich wirklich über fehlende Antwortmöglichkeiten ärgert und das ganze sogar ziemlich billig wirkt.

Ausführliches Beispiel (ACHTUNG, der folgende Absatz spoilert eine vollständige Subquest, wenn Sie sich den Spaß an dieser Quest nicht nehmen wollen, überspringen Sie den Absatz bitte!)

Beispiel: Für einen Wirten soll man einer Diebin in ein anderes Dorf folgen, um seine Wertgegenstände wieder zu erlangen. Dort aufgestöbert erzählt sie von einem Fluch, den sie nur in einer Gruft wieder brechen kann, vorher aber paar Untote aus dem Weg geräumt werden müssen, da sie sich sonst nicht hintraut. Für unsere Hilfe bekommen wir die Wertgegenstände des Wirten zurück. Nachdem das erledigt und der Fluch gebrochen ist, soll man zurück zum Gasthaus, wo sie übernachtet hat. Angekommen erzählt der dortige Wirt, dass die Diebin ausgerissen ist und ihm seine Kohle geklaut hat. Sie lief zu einer Mühle. Nichts wie hinterher. Dort angekommen erzählt sie uns, dass sie die Wertgegenstände des ersten Wirten verloren hat, als Entschädigung den zweiten beraubte und es uns geben möchte. Natürlich kann man das Diebesgut nur annehmen, keine andere Möglichkeit. Zusätzlich fragt die Diebin, wie man heißt und wo man wohnt, da sie uns gerne mal besuchen möchte. Und was kann man als einziges auswählen? Ich meine, diese Diebin ist ja sehr vertrauenserweckend... natürlich den richtigen Namen, die Adresse und sogar die Aufforderung, dass sie ja schon einmal zur unserer Bleibe gehen kann, unser Bediensteter wird sie freundlichst empfangen... AUTSCH!!!! Wie gerne würde ich so einer Dahergelaufenen vorlügen, dass ich fünf Büsche weiter in einer Höhle hause.... SCHLECHT!!!! Und solche Situationen wiederholen sich ständig. Wenn man natürlich nicht den Wunsch hat selbst etwas zu bestimmen und man mit der Story so zufrieden ist, gut.

Und das ist auch der wichtigste Punkt überhaupt. Man hat meist absolut keine Freiheiten in Dialogen und klickt sich durch diese eingleisigen Dialoge durch. Das ist ein Punkt, der das Rollenspiel überhaupt erst möglich macht. So verhält sich das Spiel mehr oder weniger wie ein interaktives Buch und von daher möchte ich einfach mal zu sagen wagen, dass dieses Spiel kritisch betrachtet KEIN Rollenspiel ist. Zu vieles wird dem Spieler an Entscheidungen und Möglichkeiten abgenommen. Nur weil es ein Mittelalter-Setting mit vielen Ausrüstungsgegenständen und Kämpfen, Talenten und Fertigkeiten ist, bedeutet es nicht, dass es deswegen auch sofort ein Rollenspiel ist.

- Die Städte sehen sehr hübsch aus. Die Entwickler haben sich bei der Gestaltung wirklich Mühe gegeben, gleichzeitig aber an der Möglichkeit gespart, Häuser auch betreten zu können. Gut, wieso sollte man in jedes Haus wollen, es gäbe dafür nicht wirklich eine Motivation (ausgenommen, man spielt einen Dieb). Die Anzahl der betretbaren Häuser ist aber derart gering, dass man nur etwa eine Hand voll in ganzen Abschnitten der Stadt betreten kann. Dies sind meist Tavernen, die sogar vollkommen gleich aufgebaut sind und in ihnen eine Atmosphäre wie in einer Kneipe Montags um 09:00 Uhr morgens herrscht. Nicht selten stehen wichtige NPCs vor ihren Häusern, damit man sie ansprechen kann. Das zerrt ziemlich an der Atmosphäre.

- Es wurden viele gute Sprecher gewählt. Leider wurden nur die ersten Kommentare der Charaktere vertont. Der Rest muss gelesen werden. Abgesehen von Quest-Charakteren oder Video-Sequenzen.

- Die Subquests sind größtenteils interessant und auch hier und da lustig, leider durch die Dialoge total eingleisig. Selten hat man die Wahl und entscheidet man sich hier und da anders als vorgegeben, kann man zwar mit netten Gegenständen belohnt werden, die Quest wird allerdings als misslungen im Quest-Buch eingetragen. WIESO?! Viel schöner wäre ein Eintrag vom Hauptcharakter, dass man sich so und so entschieden hat. Damit würde man sich auch mal ENDLICH mit dem stummen Hauptcharakter identifizieren. (SPOILER! z.B. beim Auftrag von einer Hexe, einem Koch Kräuter zu übergeben, da für Übelkeit sorgt)

Einige Punkte sind gänzlich schlecht:

- Es gibt keinen Tag- und Nachtwechsel. Entweder es scheint pro Gebiet ständig die Sonne, oder es ist dunkel. Kleinere Ausnahmen gibt es jedoch, wie in einem 'Gebirge', wo trotz bewölktem Himmel auf einer Anhöhe die Gegend wie in Sonnenlicht getaucht aussieht. Wie gesagt, trotz dicken Wolken am Himmel...

- Keine Möglichkeit in Tavernen zu rasten um Lebens- und Magiepunkte zu regenerieren. Ein wichtiger Bestandteil in Rollenspielen. Zumindest meiner Meinung nach. Stattdessen verfügen alle Charaktere automatisch über die Fähigkeit 'Regeneration', mit der sie sehr schnell wieder fit sind.

- Kaum Komfort. Hat man zum Beispiel einen Bogenschützen in der Gruppe und hat dieser alle Pfeile aus seinem Pfeil-Slot verschossen, ist er nicht in der Lage, selbst einen Stapel Pfeile aus seinem Inventar ins Pfeil-Slot zu packen, um weiter mit dem Bogen schießen zu können.

- Die Kamera ist schlecht umgesetzt, eine Steuerung nur mit der Maus ist eine Qual. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, mit den Tastatur-Tasten 'WASD' zu laufen und mit gedrückter rechter Maustaste die Kamera zu drehen. Dann geht es ganz gut von der Hand.

- zu geringe Auswahl an Party-Mitgliedern. Im Laufe des Spiels findet man mehrere, auch sehr sympathische NPCs, die sich anschließen möchten. Bei maximal drei zusätzlichen Mitgliedern hat man oft die Qual der Wahl. Der Rest bleibt zu Haus und wartet, bis ich sie abhole, einen anderen dafür zurück lasse. Dies ist zwar leider in allen Rollenspielen so, doch hat man bei Baldurs Gate oder Icewind Dale immerhin eine Gruppe aus insgesamt 6 Charakteren

- Eine Identifizierung mit dem Hauptcharakter ist sehr schwer. Er ist stumm, er ist ohne Geschichte, er ist kurz gesagt langweilig! Wie gerne würde ich meinen Hauptcharakter mit einem der NPCs ersetzen. Und das ist traurig aber wahr... Die Charakterauswahl wird im Spielverlauf in Dialogen völlig ignoriert. Ebenso entfällt die Wahl, seinen Charakter gut oder böse auszuspielen. Während man bei vielen Genrevertretern auf Hilferufe von NPCs meist mit mehreren Antwortmöglichkeiten reagieren kann (1. Ja ich helfe, 2. Ich helfe Dir, aber was gibst Du mir dafür? 3. Ich überlege es mir 4. Ich helfe Dir nicht 5. Dein Problem ist mir egal, gib mir all Deine Kohle her). Bei Drakensang ist es quasi immer die Möglichkeit, seine Hilfe gegen eine Belohnung anzubieten. Gerade es Elfe völlig unpassend, da einer Elfe materielle Güter wenig kümmern.

Andere sind wiederum wirklich gut:

- Die Musik ist super

- Die Kleidungen sehen toll aus. Allein die Auswahl an Hüten ist erstaunlich

- Das Questbuch ist super

Insgesamt ist das Spiel ok, für Rollenspielfans mit Abstrichen dennoch geeignet. Drakensang wirkt leider eher so, als hätten DSA-Fans eine bestehende Grafikengine samt fertigem Regelwerk genommen und eine Mod (eigenes Abenteuer) gemacht und stießen schnell an zeitliche und finanzielle Grenzen und setzten das möglichste um. Lesen Sie weiter... ›
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206 von 237 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Edition:Standard
Spaß:   
1. Kritische Betrachtung (Grafik)
Erst mal der negativ Aspekt der für mich nicht unbedingt einer ist. Die Grafik könnte besser sein siehe heutige Möglichkeiten einer Ego Perspektivensicht und so weiter, aber das ist für mich in Rollenspielen nicht zwangsweise erforderlich also für echte Fans kein Malus.

2. Untersuchung der Dialoge des Spiels
Wenn man das Spiel eine Weile spielt merkt man sehr schnell das fähige Leute am Werk waren die dem ganzen Spiel durch geniale Dialoge viel tiefe gegeben haben die andere Rollenspiele zur Zeit nicht aufweisen. Aufgaben wie: "Gehe in den Sumpf töte 20 Mücken." Held geht in den Sumpf tötet 20 Mücken "Danke hier hast du 20 Gold." Sowas gibt es in diesem DSA Spiel nicht, alles ist rollenspieltechnisch sehr gut ausgearbeitet und die Quests sind logisch aufgebaut und lassen sich teilweise auch auf mehrere Arten lösen was ich ich für einen sehr positiven Effekt bei heutigen Rollenspielen empfinde. Es stehen euch in Gesprächen Möglichkeiten offen das Gespräch zu beeinflussen wenn ihr gewisse Talente in genügendem Masse gesteigert habt. So könnt ihr Leute betören, bestechen, bedrohen. Wenn euer Charakter gewisses Hintergrundwissen über bestimmte Dinge besitzt stehen ihm aber noch ganz andere Möglichkeiten offen, aber die bleiben euch selbst überlassen diese herauszufinden.

3. Beurteilung des Levelsystems und der Ausbaumöglichkeiten der Helden
Das Spiel gibt einem mit vielen vorgenerierten Charakterarchetypen die Möglichkeit sich schnell in das Spiel einzufinden. Anzumerken ist hierbei aber das das DSA Heldenausbausystem nicht gerade eines der am leichtesten verständlichen ist, ich glaube aber wenn man sich die Fähigkeiten und Zaubersprüche die alle per Rechtsklick ein Infofenster bereit halten durchliest sollte auch ein Laie mit gutem Willen sich in dem Spiel einleben können. Bei Drakensang gibt es Erfahrungspunkte und Steigerungspunkte. Wenn ihr genug Erfahrungspunkte habt steigt ihr ein Level auf dadurch steigen aber nicht eure Talente. Steigerungspunkte bekommt ihr auch nicht durch das aufsteigen sondern dadurch das ihr gewisse Aufgaben im Spiel erfüllt (Anmerkung es wäre in einem DSA Spiel möglich einen Charakter mit Stufe 1 zu haben der Talentmässig sehr gut dasteht aber....) Das Level schränkt die Höchststufe der Talentwerte ein euer Charakter kann zum Beispiel auf Level 1 Naturkunde auf 6 haben, dann kann er es mit Level 2 schon auf 8 erhöhen usw. Desto höher die Talentwerte dann im Endeffekt sind desto wahrscheinlicher wird ein Erfolg zum Beispiel bei Naturkunde (abernten von Kräutern am Wegesrand) aber ein 100 % iger Erfolg wird nie gewährleistet sein.
Wer die alten DSA Computer Teile kennt wird von den "wenigen" Fähigkeiten und Zaubersprüchen ein klein wenig enttäuscht sein. Sie sind aber trotzdem mehr als ausreichend um einem Spieler die Möglichkeit der Individualisierung seines Charakters zu gewährleisten.

4. KI und Wegführungsprobleme
Die Gegner benutzen ihre Fähigkeiten also sind sie zumindest schon mal nicht ganz doof. Bisher konnte ich aber noch nicht feststellen ob diese zum Beispiel in der Lage sind sich gegenseitig mit Heilzaubern oder Verstärkungszaubern zu unterstützen. Die Gegner kamen mir bisher aber nicht zu dumm für ein Rollenspiel vor. Wegen der Wegführung einmal in meinen 10 Stunden Spielzeit bisher ist es mir passiert das meine Leute ein paar Sekunden gegen eine Wand gelaufen sind und nicht wussten wie sie dran vorbei kommen, aber immerhin habe ich noch keine Fehler in Richtung Charakter oder Gegner steckt in einer Wand fest oder ähnliches festgestellt. Ich habe bisher auf meinem Computer auch noch keinerlei Bugs im Spiel festgestellt was ich diesem zu gute halten muss.

5. Quests und Questtagebuch
Die Quests sind übersichtlich und logisch gestaltet man weiss eigentlich immer wo man hin muss. Wenn man mal nicht mehr weiter weiss weil man mal eine längere Pause bei einer Quest eingelegt hat oder ähnliches gibt einem das Questtagebuch einige gute Hinweise darauf was man als nächstes erledigen wollte. Questpersonen und Questorte sofern bekannt werden auf der Karte mit einem Fragezeichen markiert sind also auch offensichtlich genug dargestellt. Die Quests im einzelnen sind nicht allzu lang aber haben einen gewissen Effekt auf den Spieler der einfach zur Rollenspielwelt passt. (So versteckt sich ein Zwerg zum Beispiel in einem Fass weil ihm ein Hund seinen Bart abgebissen hat und er sich jetzt nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen lassen kann. Bei dieser Quest ist es eure Aufgabe eine Bartprothese *g* für den Zwerg zu beschaffen) ist ein Beispiel für eine der Nebenquests die zwar schnell erledigt ist aber doch irgendwie in das ganze passt und sehr stimmig wirkt. (inzwischen nach rund 30 Stunden Spielzeit wird das Spiel immer noch nicht langweilig. Die Quests reissen nicht ab und die "doppelte" Hauptstory weiss auch zu überzeugen. Ardo vs. Drachenqueste.)

6. Charaktere des Spiels
Die Charaktere die im Spiel vorkommen sind charakterlich sehr gut dargestellt zumindest so weit ich ihnen bisher begegnen konnte. Jeder Typ auf der Welt scheint eine Macke zu haben so wie im echten Leben halt auch :) Man erstellt am Anfang nur einen Hauptcharakter findet aber im Laufe der Zeit treue Mitstreiter die man im Spiel jederzeit gegen andere auswechseln kann, wieviele es insgesamt gibt ist mir leider oder auch den göttern sei dank nicht bekannt. Die Gruppencharaktere haben alle ein sehr ausgeprägte Persönlichkeit, was sie mit der Zeit irgendwie liebenswert und teuer für einen machen. (In den Anmerkungen habe ich jetzt eine Beschreibung der bisher von mir gefundenen Gruppencharaktere und ihre Fundorte gepostet. Ich habe es absichtlich in den Anmerkungen getan damit die neugierigen nachschauen können und den anderen die es nicht wissen wollen der Spass beim suchen nicht genommen wird.)

7. Tag-, Nacht- und Wetterwechsel
Da einige Spieler Interesse zeigten ob es Tag- und Nachtwechsel oder Wetterwechsel gäbe hier meine Erfahrungen nach ich schätze 30 Stunden Spielzeit. In den Moorbrücker Sümpfen kam ich anscheinend storytechnisch in der Nacht an das erste mal das ich eine Nacht in dem Spiel erlebt hatte. Das wandelte sich dann in Morgengrauen bis hin zum Tag und wieder zurück zur Nacht. Ich bin mir nicht sicher ob andere Gebiete nicht auch Tag und Nachtwechsel haben das in dem Spiel wie in der realen Welt halt einfach nur sehr lange dauert..... Unwetter habe ich bisher nur in einem Spezialgebiet erlebt also denke Unwetter sind nur vorgesehen sofern "storyrelevant", aber zufallsmässig nicht enthalten.

8. Bewegungsfreiheit im Spiel
Ist mir bisher positiv und negativ zu gleich aufgefallen denn........ Es gibt eine Weltkarte auf der man Punkte anklicken kann und dann zwischen diesen reist. Das ist einerseits gut andererseits schlecht, gut weil man nicht durch noch mehr Landschaft und Entdeckungswahn abgelenkt wird. Andererseits schlecht weil man vielleicht gerne mehr von der Gegend sehen und erkunden können würde.
Und wo wir gerade beim einschränken sind, Gebiete die hauptstorytechnisch abgeschlossen sind werden GESCHLOSSEN und sind NICHT MEHR ZUGÄNGLICH was ich persönlich als sehr schade empfunden habe. Wenn ihr die Hauptstory im Gebiet beendet habt erhaltet ihr eine Meldung das ihr nicht mehr zurückkehren können werdet. Wenn ihr hingegen die Hauptstory des Gebietes noch nicht beendet habt könnt ihr jederzeit raus und wieder rein. Andererseits erspart es einem auch später noch 200000 mal nachzuschauen ob es dort neue Quests gibt. Aber trotzdem irgendwie schade.

Ich gebe dem Spiel eine Wertung von 5 Sternen da es ein 100 % stimmiges Rollenspiel ist und es ihm an nichts mangelt. Ich könnte wegen der Grafik und kleineren Sachen einen Stern abziehen, aber diesen Stern müsste ich wieder dazu addieren für den Fleiss und den Mut die DSA Reihe nach 12 Jahren erneut auf dem PC wiederzubeleben. In diesen 12 Jahren sind 2 Firmen an dem Versuch einen neuen DSA Teil zu machen gescheitert und zugrunde gegangen. Nicht weil DSA schlecht wäre sondern weil jeder versucht hat eine perfekte Umsetzung des Spiels auf dem PC wiederzugeben. Perfekt umsetzen kann man es auf dem PC aber nicht was eingefleischte DSA Pen % Paper Fans unter Umständen verärgern wird aber das lässt sich leider nicht ändern.

Wer also ein Spiel für aufregende lange Abende sucht ist hier genau richtig. Wer hingegen ein Spiel für einen eher kurzen Zeitvertreib sucht sollte sich vielleicht eher weniger mit Rollenspielen beschäftigen.
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82 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Edition:Standard
Spaß:   
EINLEITUNG
Seit mehr als zehn Jahren wagt sich nun wieder ein Eintwickler an die Umsetzung eines Rollenspiels im DSA-Universum, welches als einer der Väter des Pen&Paper-Rollenspiels in Deutschland gilt. Was erwartet den Spieler, sowohl den DSA-erfahrenen als auch den Rollenspiel-Neuling? In erster Linie eine für dieses Spiel angepasste Umsetzung des aktuellen Regelwerks der Vorlage, das trotz der Reduktion eine umfangreiche Komplexität bietet. Genau diese Komplexität führt dazu, dass sich Spieler, die ihre Rollenspielerfahrungen aus Spielen wie Gothic oder gar Diablo ziehen, schnell überfordert vorkommen mögen. Gleichzeitig führt das durchdachte und stringent angewandte Regelwerk jedoch auch dazu, dass das Spiel auf eine solide und durchdachte Grundstruktur zurückgreifen kann und (nach einer gewissen Einarbeitungszeit) nachvollziehbar, motivierend und einfach stabil reagiert.
Doch macht das Spiel Spaß? Wie sieht es aus?

PRÄSENTATION/ATMOSPHÄRE:
Die Präsentation des Spiels scheint auf einem Grundsatz zu basieren: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Sowohl im Bereich der Grafik als auch der Soundkulisse wurden alle Register gezogen, um eine ganzheitliche Erfahrung der Spielwelt-Atmosphäre aufzubauen und verzichtet dabei auf allen technischen Krimskrams, der Grafik photorealistisch macht und ansonsten nicht zur Atmosphäre beiträgt. Die Folgen: Das Spiel hört sich gut an, es sieht stimmig (und sicherlich nicht hässlich) aus und läuft dabei auch auf moderat ausgestatteten Rechner wunderbar flüssig. Umherschwirrender Löwenzahn, Schmetterlinge oder dank Bloom-Effekt grell strahlendes Sonnenlicht am sicherheitversprechenden Ausgang eines Kellergewölbes erschaffen ein dichtes Gefühl der Nähe zu dieser Welt aus gut und böse. Sehr schön auch, wie die Umgebung außerhalb der Gebietsgrenzen zwar schlicht, aber stimmig modelliert wurde, sodass der Spieler auch auf einem hochgelegenen Aussichtspunkt ein schönes Gefühl für Weite bekommt.
Es sind die kleinen Dinge, die mir gefallen: Nach einem Streifzug im Wald, dem zahlreiche Wölfe zum Opfer gefallen sind (als erfahrener Rollenspieler versucht man gründlich zu sein, um alle Erfahrungspunkte abzugrasen), schimpft eine alte Frau im angrenzenden Dorf, dass irgendwelche Trottel wieder ohne Rücksicht auf die Balance der Natur einfach alle Wölfe totschlagen. Betrete ich ein neues Gebiet oder besiege einen wichtigen Gegner, kommentiert meine Gruppe passend das aktuelle Geschehen. Betrete ich den Wald, verändert sich die Lichtfarbe in ein tiefes Grün und gibt mir das Gefühl, im Dickicht zu stehen. Ist ein Bär erschlagen und der Kopf als Trophähe dem Wirt übergeben, prangt dieser an der Wand des Gasthauses - was wiederum von der oben erwähnten alten Frau mit dem Kommentar versehen wird, der alte geschmacklose Trottel solle doch gleich seinen eigenen Kopf daneben hängen.
Das Spiel versucht zu keiner Zeit, durch ultrascharfe Texturen, effektgeladenen DirectX-Overkill oder sonstigen Spielereien zu protzen - ich persönlich bin dankbar um die Erfahrung, trotz des Verzichts auf neueste Technik ein Spiel zu hören und zu sehen, dass Dank seiner Detailverliebtheit, seinen schönen Architekturen und den vielen kleinen Einfällen schön und stimmig ist, und dafür auf die Notwendigkeit nach anstrengendem Tuning und Reglerspielchen im Optionsmenü verzichtet.

SPIELFLUSS:
Eine bis zu vier Charaktere starke Party steuert der Spieler durch die Spielwelt, die sich dank ihrer Fülle an Details, Aufgaben und Möglichkeiten groß anfühlt. Ein sehr übersichtliches Questbuch beinhaltet alle wichtigen Informationen und bereitet sie thematisch auf und gibt so die Möglichkeit, ohne sich im Wust der vielen Aufgaben zu verlieren, einen Schritt nach dem anderen zu tun und wirklich - sofern man das möchte - alles zu tun, was es zu tun gibt. Eine ebenso übersichtliche und schön gezeichnete, stimmungsvolle Karte der Umgebung hilft dabei, jederzeit zu wissen, wo man ist, was sich in der Umgebung befindet und wo man noch nicht war.
Brilliant ist die Einbindung des anfangs erwähnten Regelwerks: Das Talent "Wildnisleben" führt dazu, Tiere in der Übersichtskarte anzuzeigen. Das Talent "Pflanzenkunde" zeigt verwertbare Kräuter an. Der Sichtradius der Übersichtskarte wird durch die Sinnesschärfe bestimmt, ebenso werden Fallen in der Nähe sichtbar - und so geht es weiter. Man sieht: sehr viele Talente stecken wie Schräubchen in der Spielmechanik und können vom Spieler gedreht werden, um das zu verbessern, was ihnen wichtig ist. Wer darüber hinaus mit dem Vorwissen des Regelwerks gesegnet ist, oder sich die Müher einer vollständigen Einarbeitung macht, kann aus der Mechanik "mehr rausholen", die geeignetsten Schrauben drehen und somit schlichtweg effizienter sein. Und das ist tatsächlich der einzige Knackpunkt der Komplexität: Zwar erklären viele gute und detaillierte Hinweistexte die Wirkung der verschiedenen Werte, wem aber die Gesamtheit der Mechanik nicht einleuchtet und nicht bereit ist, sich im Handbuch und den Hilfetexten einzulesen, wird bei jeder Talentsteigerung immer das Gefühl haben, etwas falsches auszuwählen.
Sobald dieses Punkt überwunden ist, wird es jedoch unglaublich flüssig: Interessante Gespräche wechseln sich ab mit spannenden taktischen Kämpfen, dem logischen und regelmäßigen Anwenden der zahlreichen Talente, um mehr zu bekommen, als die Welt auf dem ersten Blick anbietet, mit netten Geschichten gekoppelte Quests, ständigem Nachrüsten der eigenen Werte (Steigerungspunkte werden ständig gewonnen und können sofort eingesetzt werden), und so weiter, und so fort. So unterschiedlich die Spiele auch sein mögen: In meinen Augen beinhaltet Drakensang viele der suchtfördernden Mechaniken wie das einfachere und actionlastigere Diablo: ständig freut man sich über ein paar neue Punkte, die gesteigert werden können, über neue Gegenstände, über eine erfolgreiche Probe zum Entweiden erlegter Tiere, um aus den gewonnenen Materialien in der Stadt ein paar Bögen zu bauen, welche ich wiederum gewinnbringend verkaufen kann, um endlich das Geld für die begehrte Rüstung zu haben, die ich schon seit einiger Zeit anschiele ...

STORY:
Die Geschichte und ihre Erzählung in diesem Spiel ist ein seltsames Phänomen. Der Spieler verfügt über wenig Entscheidungsfreiheit, die Story ist linear, wird vor allem über (größtenteils unvertonte) Dialoge transportiert und handelt dabei über das für DSA recht typische Prinzip einer sehr einfachen "Gut-und-Böse"-Kategorisierung. Eigentlich faszinieren mich eher die düsteren Geschichten von zerrissenen Helden, eigentlich empfinde ich Entscheidungsfreiheit als ein Muss in einem Rollenspiel, eigentlich will ich selbst bestimmen, ob mein Held gut oder böse ist.
Eigentlich. Nur seltsamerweise: all dies bietet Drakensang nicht, und fesselt mich dennoch. Dies zu erklären ist schwierig: Dies mag zum einen daran liegen, dass die Dialoge hervorragend geschrieben sind und sehr lebendig wirken. Auch in Dialogen schlägt das Talentsystem voll zu und ich freue mich diebisch, meinen Gegenüber durch eine bestandenen Probe auf das Feilschen-Talent zur freiwilligen Herausgabe eines Gegenstandes überredet zu haben, der eigentlich meinen Dukatenbeutel stark hätte belasten sollen. Zum anderen lockt die Geschichte mit Andeutungen und Hinweisen, die Spannung aufbauen, und den Spieler dazu bringen, einfach weiterzuspielen, um zu erfahren, was als nächstes passiert - wie bei einem guten Buch, das zum Weiterlesen anregt. Exzellent ist darüber hinaus die Verflechtung zwischen Geschichte und Erlebtem: viele NPCs sind keine Statisten, die einen einzigen Zweck erfüllen, sondern tauchen stattdessen regelmäßig wieder im Geschehen auf. Viele Namen erscheinn nicht nur in den Dialogen - plötzlich steht man hier und da demjenigen tatsächlich gegenüber. Was die Leute sagen, trifft auf die Welt zu - wird ein Tempel gebaut, gibt es auch eine Baustelle zu besichtigen. Wird von einer Mordserie gesprochen, laufen auch viele Leute misstrauisch oder Befürchtungen murmelnd durch die Straße. Hat man jemandem zu helfen, stehen die Chancen gut, dass der- oder diejenige später anbietet, der Gruppe beizutreten. Und auch eine kleine Nebenquest, die zuerst völlig unwichtig erscheint, hängt dann plötzlich doch mit dem großen, ganzen zusammen und lässt einen bei den nächsten Aufgaben auf jeden Hinweis achten, um nichts zu verpassen.
Das Hauptproblem, auf das ein Spieler stoßen mag, ist die Welt an sich: wem die etwas eigenwillige, schwarz-weiß gezeichnete Welt von DSA mitsamt ihren teils komischen, kauzigen Charakteren und ihren kruden Namen nicht zusagt (denn "modern" ist das alles nicht), der wird seine Schwierigkeiten haben, zu der Handlung und der Welt einen Bezug aufzubauen. Kenner der Welt bekommen jedoch das, was sie erwarten, und ich muss zugeben, dass nach all den derzeitigen gefallenen Helden und Geschichten über Verrat und Lug und Trug ein deftiges, klischeehaftes Fantasy-Abenteuer auch mal wieder richtig Spaß machen kann.

FAZIT:
Drakensang ist auf den ersten Blick sperrig - viele Werte, viele Talente, viele Möglichkeiten, und nicht zuletzt eine Technik, die auf den ersten Blick high-end-verliebte Zocker zunächst die Stirn runzelnd lässt. Lesen Sie weiter... ›
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sehr individuelles rollenspiel
als ich drakensang angefangen habe zu spielen wusste ich nicht wie man die kamera dreht (linke maustaste)
deshalb wollte ich schon aufhören. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von leevin veröffentlicht
Wunderbar!
Für DSA Fans und Rollenspieler ein absolutes Muß!

Die Story ist liebevoll gestaltet, und man findet sich in Aventurien wieder. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Samuel veröffentlicht
Super-Spiel - ein deutsches Baldur's Gate
Drakensang ist mit Abstand das Beste, was es in diesem Genre auf dem Markt gibt. Tolle Story, tolle Grafik, solide Umsetzung der DSA 4. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Cagliostro veröffentlicht
Bomben Preisleistungsverhältniss
Da es schon unzählige Rezensionen gibt, verzichte ich hier auf eine analyse des Games.
Es ist ein super atmospherisches Rpg mit Charme und einer tollen Spielwelt, ich... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von hurlay veröffentlicht
Echt gut
Also ich kann alle die Drakensang nicht mögen einfach nicht verstehen. Drakensang ist wircklich geil.Es gib sehr viele Rüstungen(Helme,Schuhe,Kettenhemten usw. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Stratigie fan veröffentlicht
Einfach schön... für DSA-Fans wirklich gut
Drakensang.... achja seufz

Nach wohl 20 Jahren DSA in P&P Form und Schwielen vom Ikosaeder werfen endlich eine moderen 3D-Umsetzung auf dem PC zum Zurücklehnen und... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Historiker veröffentlicht
schlechter gehts nicht
Hab das Spiel vor ein paar Tagen gekauft und hätte mich durch die vielen positiven Bewertungen nicht täuschen lassen sollen.
Bin jetzt Kapitel 2 und muss aufgeben. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von B. Fuchs veröffentlicht
DSA für Weicheier
Als alter Zocker der Nordlandtrilogie hab ich mich natürlich voll auf das neue Drakensang gefreut. Leider spielt Drakensang nicht in so einem düsteren Setting wie z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Samuel Deschler veröffentlicht
Echt toll!!!
tolle grafik,super story,gutes taktisches kampfsystem,toller sound und lange spielzeit
im großen und ganzen ein MUSThave game für den pc
Ich sag nur holt euch... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von rpg master veröffentlicht
ein Schmankerl unter den Rollenspielen
1. Grafik
Ist auf jedenfall gelungen. Je nach Einstellung sehr detailiert.

2. Beurteilung des Levelsystems und der Ausbaumöglichkeiten der Helden
wenn man... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Daniela D. veröffentlicht
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