Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hätte etwas mehr Black Mirror sein können, 28. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Mirror 2 (Computerspiel)
Um eines vorweg zu nehmen: Black Mirror 2 ist definitiv ein gelungenes Adventure, daß vor allem an Gameplay, Grafik und Spielumfang punktet. Leider hat man es nicht geschafft, die grandiose Atmosphäre und Stimmung des Originals in den Nachfolger zu transportieren. Das Original lebt von seiner Stille, seinem unterschwelligen Grusel, der irgendwie von Anfang an allgegenwärtig war. Auch die ruhige Ausstrahlung, die von allen Hauptcharakteren ausging, war bezeichnend und stimmungsfördernd. Bei Black Mirror 2 läuft es nicht so subtil ab. Der Hauptprotagonist Darren poltert sich von Anfang an durch die Kapitel, schnauzt sich mit viel, oft auch unangebrachtem Zynismus durch die Dialoge und scheint immer alles ganz cool zu nehmen. Leider geht somit viel von der eigentlichen Ernsthaftigkeit der sonst recht erwachsenen Geschichte verloren, und es will irgendwie kein rechter Grusel aufkommen, geschweigedenn soetwas wie eine düstere Atmosphäre. Storytechnisch nimmt das Spiel ganz klar Bezug zum Vorgänger wieder auf, wenngleich sich der Faden zum Kernthema, nämlich die schrecklichen Ereignisse auf Black Mirror damals, über weite Strecken verliert, auch wenn man sich nach einiger Zeit an alt bekannten Orten wiederfindet. Man spielt sich über lange Zeit mehr oder weniger durch einen recht spannenden Krimi mit Verschwörungsflair, was durchaus nicht schlecht gemacht ist, aber eben wenig mit dem einstigen Grusel und der Düsternis eines Black Mirror zu tun hat. Wenn man Black Mirror 2 mehr als ein eigenständiges Spiel sieht, ist es in seiner Art eines der wirklich besseren Adventures in letzter Zeit! Hat man jedoch die Erwartungshaltung, hier die Schwere und die Schauerlichkeit des Vorgängers geboten zu bekommen, wird man wohl eher enttäuscht sein, dazu ist dieser Teil einfach zu hell, zu laut und zu modern. Spielerisch gesehen ist Black Mirror 2 eine runde Sache: Komfortables Gameplay, gut durchwachsenes Rätseldesign, interessante Wendungen in der Story (bis auf ein Ende, daß einigen leider wieder etwas sauer aufstoßen dürfte) und eine wirklich schöne Grafik. Auch der Spielumfang dürfte für alle absolut zufriedenstellend sein. Technische Probleme gab es leider mit dem Sound. Durch das ganze Spiel hindurch setzten einfach mal hier und da die Umgebungsgeräusche aus, oder es waren Stimmen und Klopfgeräusche in einigen Innenlevels zu hören, die wohl nicht zum Spiel gehörten. Auch gab es einen Absturz in Willow Creek vor dem Pub, so daß ich das Spiel per Task beenden mußte. Es kommt auch des öfteren vor, daß eigentlich abgearbeitete Hotspots später wieder erscheinen, bis sie durch erneutes Durchklicken wieder verschwinden. In einem Dialog mit Murray im Hotel wird sogar etwas als durchgeführt erwähnt, was noch garnicht passiert ist und erst später erfolgt! (für all diese kleinen Defizite, die leider etwas an der Gesamtatmosphäre kratzen, gibt es auch einen Stern Abzug). Wäre schön, wenn all dies noch durch einen Patch behoben werden könnte, ansonsten gab es nichts, was wirklich störend aufgefallen wäre. Fazit ist, für Adventurefans lohnt sich der Kauf dieses Spieles allemal, nur sollte man keine direkten Vergleiche zum Vorgänger ziehen, denn da würde man eher weniger Gemeinsamkeiten finden.
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50 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super! Warten auf den 2. Teil hat sich gelohnt., 26. September 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Black Mirror 2 (Computerspiel)
Da ist er nun, der Nachfolger von Black Mirror I und er erfüllt die Erwartungen, welche die Anhänger seit Monaten an das Programm geknüpft haben und übertrifft diese auch. Die Verknüpfung zum ersten Teil ist sehr gut umgesetzt. Die Black-Mirror-Atmosphäre stellt sich bereits im Vorspann wieder ein, man fühlt sich sofort in den ersten Teil zurückversetzt und bekommt vorab eine Erklärung für die Brandkatastophe im Black-Mirror-Castle, bei welcher Samuels Frau Cathy ums Leben kam - eine der vielen nicht restlos geklärten Fragen des ersten Teils. Viele der Personen aus dem ersten Teil - soweit sie ihn überlebt haben - sind noch im Dienst, die Schauplätze in Willow Creek sind wieder vorhanden, wenn auch in neuer Funktion: So ist etwa aus der heruntergekommenen Irrenanstalt "Ashburry" ein modernes Sanatorium geworden und in Willow Creek gibt es ein Heimatmuseum, welches von den unheimlichen Vorgängen um das Black-Mirror-Castle und die Familie Gordon zu berichten weiß. Nach einigen Stunden Spielzeit bin ich angetan: Bisher kein Bug (nicht mehr selbstverständlich), verbesserte Grafik (höhere Auflösung), mehr Animationen als in den Vorgängerprodukten und neue Funktionen im Spiel, wie etwa: - Tagebuchfunktion: aktuelle und erledigte Aufgaben werden gekennzeichnet - Mit einer Kamera können Bildschirmfotos erstellt werden (jedes über 6 MB groß im BMP-Format!), die "Druck-Taste" erledigt das über Windowsfunktionen wesentlich platzsparender auch. - Dialoge werden jetzt auf Wunsch zum Mitlesen eingeblendet. - An Stellen, in denen der Hauptdarsteller Darren in Gefahr gerät, wird automatisch vorher ein Spielstand abgespeichert (eine Neuerung in Adventuerespielen generell!) - Wichtige Punkte ("Hotspots") können auf Wunsch eingeblendet werden. - Auf der DVD sind einige neue Schriftarten, die im Spiel relevant sind, aber auch unter Windows benutzt werden können. - Weiterhin enthält die DVD einige Hintergrundbilder ("Wallpaper"). - Minispiele vorheriger Programme von Future Games (Wer erinnert sich nicht "gern" an das Tierkreiszeichen-Verschiebe-Puzzle von Wales oder das Kugelspiel im Tempel von Tecolut?) können auf Wunsch mit Hilfe eines "Panik-Knopfes" übersprungen werden. Einziger Kritikpunkt: Obwohl die Szenen vollständig von der DVD eingelesen werden und diese deshalb im Laufwerk bleiben muss, werden 6 GB auf der Festplatte belegt, da fast der gesamte Inhalt der DVD zusätzlich nochmal auf die Festplatte entpackt wird. Dafür sind die sonstigen Computeranforderungen wie in den vorangegangenen Spielen von Future Games/Cranberries Studios aber sehr moderat, sodass auch auf älterer Ausstattung kein Problem auftreten dürfte. Wer Black Mirror (2004) mochte und "Reprobates" (2007) etwas behäbig fand, bekommt nun wieder ein rundum gelungenes Adventure - es lohnt sich!
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Grafisch guter Nachfolger mit schwacher Story, 27. September 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Black Mirror 2 (Computerspiel)
Bei den Features und dem Gameplay schließe ich mich meiner Vorrednerin an. Dem hab ich auch nicht mehr hinzuzufügen. Die Grafik des neuen Black Mirror Adventures ist sehr gut und auch, wenn wie im ersten Teil nur wenig mit "richtigen" Cutscenes gearbeitet wurde, verfügen diese jedoch über sehr schöne Texturen und realistische Gesichter. Die Hintergründe wurden mit viel Liebe zum Detail erstellt, so sieht man beispielsweise sich bewegende, realistische Wolken am Himmel, je nach Wetterlage wurde der Farbton der Umgebung in kalte Farben angepasst etc. etc. Saubere Arbeit. Leider geht die Atmosphäre, die den ersten Teil von Black Mirror im Wesentlichen ausmachte, größtenteils verloren und das schon am Anfang, weil ich persönlich das Gefühl hatte, dass man versucht hat, das Spiel auf "Jung" zu trimmen, um eine möglichst große Zielgruppe in der Ego-Shooter-Generation zum Adventure-Spielen zu bewegen. Die Charaktere sind charismatisch wie auch im ersten Teil, da kann man nichts sagen, doch der junge Darren Micheals passt nicht so ganz in das Konzept von Black Mirror und dämpft mit seinen zynischen Bemerkungen die Atmosphäre, die ja eigentlich "gruselig" sein soll. Stattdessen lacht man an einigen Stellen vor sich hin, was für ein übertriebenes Bild manche Leute von der heutigen Jugend haben. (Bin selber 20, weiß also, wovon ich rede) Mich persönlich erinnert das Ganze, vor allem das sechste Kapitel, eher an einen Indiana Jones-Krimi-Mischmasch als an ein Gruseladventure. Mich stört auch die Tatsache, dass man während den ersten vier Kapiteln einem Mädchen nachjagt und die eigentliche Story, die sich hauptsächlich um das Schloss und die Familie drehen sollte, zu kurz kommt. Von Gruseln keine Spur, deswegen einen Stern Abzug. Alles in allem hat das Gameplay Spaß gemacht und die Story war auch einigermaßen spannend, wenn auch an manchen Stellen ziemlich weit hergeholt. Das Ende war im Gegensatz zum Vorgänger wirklich erbärmlich und hat einen verdutzten Spieler á la "Wars das schon" zurückgelassen. Zusammengerechnet 3 Sterne für Grafik und Gameplay, aber mehr ist nicht drin.
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