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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Kurzweiliges Spiel mit einigen Schwachpunkten, das mehr interaktive Geschichte als Spiel ist, 22. November 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: 15 Days (Computerspiel)
Lange habe ich das neue Projekt von House of Tales erwartet und dann war es endlich da und ich habe gleich gestern los gelegt und heute ist es auch schon vorbei. Blöderweise habe ich mein Wochenende nicht nur mit spielen verbracht und so hat "15 Days" eine ernüchternde Spielzeit von 8-9 Stunden beansprucht! Das ist eindeutig zu wenig - egal wie gut das Spiel ansonsten wäre. Leider bleiben auch darüber hinaus nicht nur positive Eindrücke zurück: pro: - wunderschöne und detailliert gestaltete Schauplätze - Animationen beleben die Schauplätze - Sprecher leisten gute Arbeit, aber es gibt bessere - Musik ist sehr atmosphärisch und vermag zu unterhalten - animierte Zwischensequenzen, sowie viele Zwischensequenzen in Spielgrafik - Handlung braucht einige Zeit, um sich zu entfalten, wird aber am Ende etwas spannender - Rätsel im Spiel gibt es wenige, aber wenn, sind sie zwar schwierig, aber schaffbar (außer die Internetrecherche) contra: - Spiel ist viel zu kurz - Animationen der Charaktere sind meistens ungenau und bruchstückhaft (dreht sich ein Charakter um, geschieht das nicht per Animation) - Interaktion der Charaktere mit ihrer Umgebung ist sehr ungenau (mehr dazu unten) - Charaktere wirken hölzern und stocksteif (vor allem die Mimik) - manchmal Grafikfehler bei Kamerafahrten (z.B. beim Springbrunnen beim Musée de Paris) - manche Dialoge (aber wenige) ergeben keinen Sinn oder sind zu abgehackt - zwischendurch läuft das Spiel auf eine Fehlermeldung, die zum Abbruch des Spiels führt - manche Dialoge lassen sich nicht abbrechen - jegliche Sprachausgabe (selbst Beschreibungen der Gegenstände) kann nur mit "Esc" abgebrochen werden (ständiger Griff zur Tastatur) - Gegenstands-Inventar lässt sich nur umständlich über die Kartenschaltfläche öffnen - die ins Spiel integrierte Internetrecherche ist nervtötend, ergibt keinen Sinn und man erhält keine weiteren Tipps, nach was man suchen soll (mehr dazu unten) - Charaktere können sich in ihrer Umgebung fast nur für das Spiel wichtige Gegenstände ansehen - Schauplätze sind nicht sehr weitläufig Lange habe ich gerade überlegt, ob mir noch weitere positive Punkte einfallen, da ich doch "The Moment of Silence" und "Overclocked" mit jeweils 5 Sternen bedacht hatte, aber leider verhält es sich hier anders. Die Geschichte kann zwar im späteren Verlauf des Spiels unterhalten, aber richtig spannend wird sie trotzdem nie und ist dank der kurzen Spielzeit viel zu schnell vorbei. Die allergrößte Stärke des Spiels liegt in seinen Schauplätzen. Diese haben eine herausragende Grafik und sind äußerst detailliert gestaltet. Jeder Schauplatz ist eine wahre Augenweide. Man hat überall niedliche, kleine Details eingearbeitet, wie das Poster in Mikes Zimmer, das auf "Overclocked" verweist oder das tanzende Huhn auf der Videoleinwand im "Club electronique" in Paris. Sowas ist witzig und lockert das Spiel auf. Auch Dialoge können mitunter unterhalten. Die meisten fügen sich auch nahtlos in die Handlung ein, jedoch nicht immer. Im Museum gibt es einen Fall, als Mike die gerade spielbare Figur Cathryn warnt: "Er ist jetzt rausgekommen." Wer "er" überhaupt ist, muss man sich als Spieler selbst zusammenreimen und auch Cathryn kann es ja gar nicht wissen, wer "er" ist. Manchmal passen auch Kommentare beim Anklicken von Gegenständen nicht zu 100 %, aber der Großteil der Dialoge bringt die Geschichte logisch und unterhaltsam voran. Da fallen die Charaktere, die nur sehr unschön mit ihrer Umgebung interagieren, schon mehr ins Gewicht. Sehr häufig sitzen die Charaktere bei ihren Dialogen, was ja auch durchaus in Ordnung ist. Aber ihre Hände liegen dabei derart unnatürlich auf den Oberschenkeln auf und bewegen sich mit jeder Atmung des Charakters, dass man lieber den Blick über die wunderschönen Schauplätze schweifen lässt, als weiterhin auf den Charakter zu schauen. Manchmal sind die Charaktere auch nicht richtig auf den Stühlen platziert und ihr Rücken kommt durch die Rückenlehne des Stuhls oder der afrikanische President sitzt nur mit halber Arschb... äh Verzeihung... mit halbem Hinterteil auf seinem Stuhl und noch dazu völlig schief. Das alte Problem aus "Overclocked", dass Charaktere ihre Getränke trinken, ohne jemals das Glas an dem Mund setzen zu müssen, hat man immer noch nicht gelöst. Diese Interaktionsfehler sind wirklich atmosphäreraubend, denn wie kann man den ernsten, durchaus guten Worten des Presidentes lauschen, wenn dieser eigentlich vom Stuhl fallen müsste, so wie er da hängt. Das alles ist aber nichts im Vergleich mit einem wichtigen Rätseltyp im Spiel: Der Internetsuche. Gerade zu Spielanfang muss man oft ins spielinterne Internet gehen, um nach Bildern, Personen und Orten zu suchen. Doch dieses Internet hätte man sich lieber schenken sollen... Zugegeben: Meist erhält man in den Dialogen vor einer anstehenden Internetsuche den Hinweis, wonach man suchen soll oder bekommt zumindest einen Wink mit dem Zaunpfahl, aber wenn man diesen Dialogen gerade nicht 100%ig gefolgt ist, sei es durch gedankliche Abwesenheit oder private Einflüsse wie Hund, Familie, usw. dann hat man den entsprechenden Suchbegriff verpasst. Man erhält danach keinerlei Hinweis mehr, wonach man suchen soll! Gar keinen! Nichts! Man sitzt da vor der Internetsuche und kann alles eingeben und kommt nicht weiter. Jedes kleine Rätsel kann nach einer kurzen Zeit übersprungen werden, aber nicht die Internetsuche! Als wäre es noch nicht schlimm genug, dass man keine Tipps mehr bekommt, fängt man nun an, im "Internet" zu surfen, ob man nicht doch fündig wird und merkt dabei, dass überhaupt kein Eintrag, auf den man da stößt, Sinn ergibt! Das Internet im Spiel ist eine sinnlose Aneinanderreihung von Satzbausteinen. Lediglich die Einträge, die für das Spiel relevant sind und das sind nicht viele, ergeben einen Sinn. Der Rest ist absoluter Humbug und man kann selbst nach "Blaubeerkuchen" suchen (habe ich probiert) und wird fündig, jedoch in den entsprechenden angeblichen Einträgen steht nur absoluter Quatsch. Da stand in der Spielanleitung tatsächlich sowas wie "wie das echte Internet". Dass das besser geht, haben Entwickler schon mit Spielen wie "Gabriel Knight 3" gezeigt! Wenn man diese überflüssigen Einträge im Internet sieht, zerschlägt das in nur einer Sekunde jegliche Atmosphäre, die das Spiel aufgebaut hat. Wer jetzt noch den Begriff nicht mehr kennt, nachdem er suchen muss, der kommt nicht weiter und kann das Spiel ausmachen, um im Internet nach Hilfe zu fragen - sonst wars das mit Spiel an dieser Stelle. Noch dazu kommt eine ganz fatale Eigenschaft dieses "Internets". Der Suchbegriff muss EXAKT mit der Schreibweise des jeweiligen Eintrags übereinstimmen - sonst wird man nicht fündig und erhält als Ergebnis wieder nur Blech. Nun ist es so, dass man manchmal nach Namen suchen muss, die so undeutlich ausgesprochen werden, dass man nicht weiß, wie sie geschrieben werden. Das Spielen mit Untertiteln ist also bei "15 Days" Pflicht. Mir persönlich rauben Untertitel ein Stück der Atmosphäre und ich spiele immer nur mit Sprachausgabe. Noch dazu haben die Untertitel in diesem Spiele eine dermaßen hässliche und aufdringliche Farbe, dass es gar keinen Spaß mehr macht. Wer nun weiß, nach was er suchen muss und wie es geschrieben wird, ist durch das Gröbste durch, dennoch kommt noch mehr. Wir erhalten an einer Stelle des Spiels den Auftrag nach dem "G8-Gipfel" zu suchen. Nun... ich würde mal sagen: Sucht mal schön. Aber vergesst nicht, es irgendwann mal mit "G8" zu versuchen, bevor ihr entnervt aufgebt. Jedes Mal, wenn man das Spiel etwas an Tempo gewinnt, grätscht diese dämliche Internetsuche dazwischen und bremst den Spielspaß und wer eben den Begriff vergessen hat, der tritt dann ganz auf der Stelle und zwar für immer. Wer da einen alten Spielstand erneut laden kann, ist ein Glückpilz. Wer ihn schon überschrieben hat... tja, Pech. Und wenn nicht die Internetsuche ausbremst, dann auf jeden Fall das Labyrinth in den Pariser Katakomben. Es ist schaffbar - auch ohne Lösungshilfe - aber die Handlung wird dadurch empfindlich gebremst und sowieso zählen Labyrinthe ja wohl zu den absoluten No-Gos eines jeden Spieleherstellers. Ebenso sind auch die anderen Rätsel (wie Laserstrahlen einstellen oder Computer hacken) schaffbar, aber wirken ständig wie bremsende Elemente. Nach Abschluss des Spiels bleibt so viel Frust wegen der Internetsuche, der kurzen Spielzeit, der wenigen Tipps, der nicht richtig aufkommenden Atmosphäre und der neutralen Handlung zurück, dass die tollen Schauplätze und die gute Musik diesen nicht mehr ganz aufwiegen können und letztendlich besteht ein Adventure aus mehr als Schauplätzen und Musik. Die paar Rätsel, die abseits der Internetsuche und des Labyrinthes bleiben, sind in Ordnung, aber bremsen ebenfalls die Handlung und wirken irgendwie völlig künstlich eingebracht. Immerhin sind sie logisch und schaffbar. Da geht wirklich viel mehr - das hat House of Tales in den vorangegangenen Adventures bewiesen, doch dieses Mal leider nicht.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Kein Spiel, sondern ein langatmiger Film, der abläuft, während man davor sitzt, 27. November 2009
Rezension bezieht sich auf: 15 Days (Computerspiel)
Alternativ angehauchter Kunstraub, kriminelle Machenschaften und clevere Raubzüge - Das neueste Point-and-Click-Adventure vom Team des House of Tales, erschienen bei dtp Entertainment, klingt wie die Handlung eines spannenden Thrillers à la "Verlockende Falle", "The Score" oder "Ocean's Eleven". Im Verlauf dieser Story spielt man nicht nur mit Cathryn, dem Kopf der raffinierten Kunstraub-Bande, sondern ebenso mit ihren beiden Freunden Mike und Bernhard sowie im Wechsel mit der Gegenseite, nämlich mit Jack Stern, dem unkonventionellen Ermittler. Zunächst sticht bei "15 Days" die wirklich tolle Grafik ins Auge, vorausgesetzt natürlich, der eigene PC erfüllt die Anforderungen, um die höchstmögliche Einstellung auszuwählen. Die Hintergründe der einzelnen Szenerien wirken sehr lebensecht, ebenso wie die Personen selbst. Dies zeigt sich vor allem in den Dialogszenen, wenn eine Person in Nahaufnahme gezeigt wird. Die Echtheit der Texturen von Haut und Haaren, bei Oberflächen von Holzskulpturen oder Wasserflächen ist verblüffend und lässt manchmal schon fast die Illusion aufkommen, man würde eine kleine Filmszene betrachten. Der Anfang des Spiels ist nach einem tollen, filmreifen Einstiegstrailer, der an echtes Hollywood-Kino erinnert, allerdings ziemlich lahm, denn es gibt bis auf winzige Handgriffe erst mal gar nichts zu tun. So toll die einzelnen Szenen auch gestaltet sind, so wenig Interaktion bieten sie. In manchen Bildern gibt es nur einen oder zwei Gegenstände anzuklicken und zu betrachten, wobei das Betrachten teilweise außer einer sehr, sehr spärlichen Info (zum Beispiel uninspiriert "Die Leinwand", wenn Cathryn eine Leinwand betrachtet) nichts bringt. Es können auch nur sehr wenige Gegenstände aufgenommen werden, um sie im Inventar zu verstauen. Warum die Entwickler nur so ultrawenige Interaktionsmöglichkeiten in die an und für sich grafisch detailliert gestalteten Schauplätze eingebracht haben, ist ein absolutes Rätsel. Auch bei den Dialogen steht meistens nur eine einzige Option zur Verfügung - warum man die dann überhaupt anklicken muss, statt den Dialog einfach automatisch durchlaufen zu lassen, ist ebenfalls rätselhaft. Zur gefühlten (und tatsächlichen) Langsamkeit des Geschehens trägt bei, dass man die Dialoge nicht vorklicken kann. Dies ist extra in der Anleitung erwähnt - die einzelnen Dialogszenen sollen wie kleine Echtzeit-Filme sein, inklusive synchroner Mundbewegungen, man kann sie also entweder komplett abbrechen oder ganz gucken, aber nicht beschleunigen, indem man einzelne Sätze wegklickt. Da die Dialoge recht lang und manchmal auch etwas umständlich sind, man aber keine wichtigen Infos verpassen möchte, ist das Spielgeschehen gerade am Anfang enttäuschend langatmig und ermüdend, weil man als Spieler gar nicht oder nur minimal handelt (vom Loft ins Auto steigen, sein Zimmer aufsuchen oder einen Anruf tätigen sind keine wirklichen Aktionen), die nur wenige Sekunden dauernden Handlungen aber von ellenlangen Dialogen unterbrochen sind. Die Ankündigung "Über 5 Stunden Sprachausgabe" wirkt also eher wie eine Drohung, obwohl die Synchronsprecher wirklich sehr gute Arbeit leisten und ihren Text sehr natürlich vortragen; manche Dialogszenen sind richtig witzig, etwa die im Club Electronique in Paris. Aber wenn schon Untertitel angeboten werden, sollte die Möglichkeit zum Wegklicken einzelner Sätze - wie es in Point-and-Click-Adventures üblich ist, egal wie stolz man auf seine Dialoge ist - auf jeden Fall bestehen. Ein ziemlich nerviges Problem ist, dass Informationen aus Dialogen nicht nachträglich aufgerufen werden können, die Charaktere haben kein Notiz- oder Tagebuch (eigentlich ebenfalls ein Muss), in dem wichtige Hinweise oder Dialoge aufgezeichnet sind. Hier wird man stellenweise richtig bewusst geärgert: Man klickt einen Dialog weg, soll danach etwas recherchieren - tja, nur was? Von Cathryn kommt dann ein spöttisches "Hast du etwa nicht zugehört?" - nicht gerade die feine Adventure-Art. Klickt man also einen Dialog weg, hat man im schlimmsten Fall keinen einzigen Hinweis darauf, was nun zu tun ist. Die ersten Minuten von "15 Days" lässt man sich das noch gefallen, glaubt an ein Vorgeplänkel, bevor es endlich losgeht mit dem richtigen Spiel! Aber weit gefehlt - es geht im gleichen Tempo immer weiter. Die größte Schwäche des Spiels ist der erschreckende Mangel an Rätseln, sonst Kernstück eines guten Adventures. Es gibt häufig nichts Richtiges zu tun, außer eine winzige Handlung mit einem Klick auszuführen. Auch hier wird dem Spieler praktisch jeder kleinste Handgriff abgenommen: Wenn Cathryn etwa unter Wasser nach einer Möglichkeit sucht, einen vergitterten Durchgang zu öffnen, gibt es überhaupt nichts zu knobeln oder zu rätseln - ein einziger Klick befestigt ein Seil (das man praktischerweise vorher nicht mal einstecken musste, es ist einfach bereits vorhanden) am Gitter, ein zweiter Klick reißt das Gitter raus, Ende der Interaktion, nächste Szene. Wenn eine Schrift irgendwo zu klein ist, sagt Cathryn natürlich "Oh, ist das klein gedruckt", oder direkt "Wo ist denn die Lupe?", um dem Spieler auf die Sprünge zu helfen. Das ganze Abenteuer ist eine Aneinanderreihung von automatischen Szenen und endlosen Dialogen. Rätsel, Kombinationsgabe, Knobeleien - meistens Fehlanzeige. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: ein Point-and-Click-Adventure fast völlig ohne Rätsel! Verblüffend, aber es existiert. Nur zwischendurch darf man ein wenig Denkarbeit leisten, dann aber nicht in Gestalt von Kombinationsrätseln, sondern von kleinen Zwischenspielen. Hier muss man zum Beispiel mithilfe einer Karte und einem Kompass einen Weg durch die Pariser Katakomben finden oder an einem Nummernschild herumknobeln. Wer bei diesen Minispielen nicht weiter weiß, kann nach Ablauf einer kurzen Zeitspanne das Rätsel auflösen lassen. Innovativ und auch optisch schick ist immerhin das Spielmenü, das so genannte Function Hub, das sich in der linken unteren Ecke befindet. Hier sind das Inventar, eine Karte der Stadt mit dem momentanen Aufenthaltsort sowie das Spielmenü mit Speicher- und Ladefunktion clever integriert. Die Steuerung erfolgt ansonsten wie gewohnt rein über die Maus; der Cursor verwandelt sich je nach Interaktionsmöglichkeit. Mit der Leertaste können sämtliche Hotspots in einer Szenerie sichtbar gemacht werden (von denen es, wie erwähnt, enttäuschend wenige gibt). Eine weitere gute Idee ist die Online-Datenbank Ryzoom, die man im Spiel über den PC aufrufen und durchsuchen kann, um Hintergrundinfos zu recherchieren; an einigen Stellen ist das auch zwingend notwendig. Allerdings gilt auch hier teilweise: Wer den Dialogen nicht brav zuhört, der wird bestraft und weiß nicht, was er denn nun mit Hilfe von Ryzoom suchen soll. Fazit: Eine wirklich sehr merkwürdige Erfahrung - ein Adventure-Game fast völlig ohne Rätsel, ohne Eigeninitiative; man fühlt sich auf den Arm genommen. Der Spieler wird von einer automatisch ablaufenden Szene zur nächsten geschleust, ja eigentlich gezwungen, praktisch ohne etwas tun zu müssen. Ab und zu kommen ein paar Rätsel zwischendurch, aber immer nur sehr kurz. So gut wie nie müssen mehrere Schritte durchgeführt werden, um eine Aufgabe zu lösen. Das ist umso enttäuschender, weil die Grafik wirklich top ist, die Story spannend, clever, supermodern und vielversprechend, die Stimmung atmosphärisch dicht, die Hintergründe liebevoll und detailliert gestaltet. Etwas schweren Herzens daher hier eine magere, aber leider verdiente 2-Sterne-Wertung: 15 Days verschenkt Tonnen an Potential. Eigentlich kein Spiel im eigentlichen Sinne, sondern eher ein langatmiger Film in Überlänge, der den Spieler sehr schnell frustriert zurücklässt, weil das Spiel ihn einfach nicht spielen lässt, sondern ihn starr von Szene von Szene zwingt. Die Entwickler werben mit "modern und rasant" - modern ja, rasant: auf keinen Fall.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
15 Days...!, 28. Dezember 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: 15 Days (Computerspiel)
Ich habe das Spiel gerade beendet und ich muss sagen das es GUT war aber nur GUT. Ich hatte mir bei diesem Spiel erhoft, dass es schwieriger als Geheimakte 1+2 sein würde(wenn ich schon dabei bin, Geheimakte 1+2 sind wirklich fantastische Spiel), aber ich wurde enttäuscht. Man muss wenig selber machen und manchmal sind die endlosen Konversationen der Charaktere nicht mehr auszuhalten, eben etwas zuuu lang. Man bekommt eine Aufgabe gestellt und muss meistens ohne nachzudenken nur das tun was der Charakter von einem ''will''. Aber dennoch hatte ich Spaß an diesem Spiel, ich würde jedoch warten bis es runtergesetzt wird und es dann kaufen. Jedoch hat das Spiel echt potenzial, die Story ist KLASSE, die Filmsequenzen echt SPANNEND und die Schauplätze überwältigend, was ich bei anderen Adventures vermisst habe. Toll finde ich auch, dass man an den Computer gehen kann: im Internet surfen u.s.w.! Pro und Kontra: PRO: -Tolle Schauplätze -Detailierte Charaktere -Klasse Story -Passende Charakter Stimmen KONTRA: -Man muss nicht viel nachdenken -Manchmal zuuu lange Konversationen -Zu teuer für das ''Denkpotenzial'' was der Spieler hier aufbringen muss XD -ZUUU KURZ, dass Spiel ist wirklich GUT an sich, jedoch ist es zuuu KURZ, ich hätte mir von den Machern gewünscht, dass sie kreativer währen. Das Spiel hätte noch ewig gehen können, da hätte nach meiner Meinung nach noch so viel Passieren können, dass ist das ausschlaggebendste KONTRA an diesem Spiel! FAZIT: Das Spiel ist an sich GUT, mit ein PAAR Fehlern, was man eigentlich hätte besser machen können, aber dennoch würde ich es weiterempfehlen, wenn es billiger ist. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da das Spiel mir trotz der Makel Spaß gemacht hat, aber das ist nur MEINE Meinung, probiert es doch selbst aus!!! =D
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