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DTM Race Driver 2 [Software Pyramide]
Plattform: PlayStation2Version: Software PyramideÄndern
Preis:29,95 €+3,00 €Versandkosten

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2007
Ein absolutes Top-Spiel oberster Kajüte für die Playstation 2 stellt das Rennspektakel „DTM Race Driver 2“ dar. Selten genug kommt es vor, dass ich einen Titel derart über den grünen Klee loben kann und Mängel zum Großteil tatsächlich mit der Lupe gesucht werden müssen. Die ohnehin beeindruckende Vorstellung des Erstlings konnte sogar noch getoppt werden, wobei erneut überrascht, dass dem „Drumherum“ – also Story inklusive Zwischensequenzen – sehr viel Beachtung geschenkt wurde: eine Tatsache, die bei einem Racer nun wahrlich zu erwarten gewesen war. Erfreulich ist es, dass dem Zweispielerspaß nicht nur gehuldigt wurde – alles Andere wäre aber auch ein Skandal gewesen – sondern im Rennen zu zweit gegeneinander via Splitscreen sogar noch vier weitere CPU-Konkurrenten das Fahrfeld komplettieren: Rennspielfreaks werden sicher zustimmend nicken, wenn ich erwähne, dass gerade CPU-Fahrzeuge als zusätzliche Konkurrenten bei Multiplayermodi oft außen vor bleiben, umso schöner, dass es hier fluppt. Den Solospieler reizen zumindest zu Beginn die Einzelrennen und Einzelmeisterschaften, doch dienen diese Modi eher nur der Eingewöhnungsphase, die engagierte Rennfahrerseele schreit natürlich nach mehr. Online dürfen wir im Übrigen sogar zu acht gemeinsam um die Wette rasen, doch in erster Linie steht eines (offline) im Vordergrund: der Karriere-Modus.

Wie kurz erwähnt, überzeugt die Karriere durch eine erstaunlich angenehme Inszenierung in Form nett anzuschauender Filmsequenzen in ordentlicher Renderqualität. Zahlreiche unterschiedliche Herausforderungen in mehreren Klassen bzw. Rennserien und auch völlig abweichenden Fahrzeugen (bis zu vierzig Sportwagen, Limousinen, Cabrios, Rallye-Wagen, Oldtimer, Trucks, DTM-Flitzer, Formel Ford und F1-Boliden) – nicht nur in DTM-Raketen – sorgen für Abwechslung, die Motivation bleibt dem zu Beginn Interessierten in der Regel bis zum Ende erhalten: monotone Passagen bzw. spielerische Längen sind eher selten. Zudem wechselt des Öfteren auch das Wetter, so dass Ihr Euch regelmäßig an die veränderten Umstände anpassen müsst, sowohl an Boden gewinnen als auch mächtig verlieren könnt. Somit haben wir eine wesentlich größere Zielgruppe hier bei „DTM Race Driver 2“ als wir es von der Namensgebung ursprünglich wohl vermutet hätten, schätze ich.

Angesichts der sauberen Steuerung, die angesichts der schnellen Eingewöhnung einen Arcade-Charakter vermuten lässt und der Tatsache, dass im Karrieremodus sowohl individuelle Einstellungen am Wagen sowie Qualifikationsrennen außen vor bleiben, ist zu vermuten, dass Simulationsfans hier nicht auf ihre Kosten kommen. Doch weit gefehlt: speziell für diejenigen unter uns, die den normalen Rennalltag hier bei „DTM Race Driver 2“ als zu öde empfinden, wurde der Pro-Simulationsmodus entwickelt, die Folge ist ein überaus sensibles Fahrverhalten der Boliden, die dann ein außergewöhnliches Feingefühl beim Umgang mit Gas, Bremse und Lenkung erforderlich machen. Generell muss eindeutig gesagt werden, dass der Schwierigkeitsgrad ganz schön knackig ausgefallen ist, so dass Neulinge und Gelegenheitszocker direkt die Finger von diesem Game lassen sollten, sofern sie nicht bereit sind, sehr viel Zeit und somit auch Geduld und Ausdauer zu investieren.

Zwar sind es nicht die (oftmals nervenaufreibenden) Boxenstopps, die Eure Nerven strapazieren, aber auf jeden Fall die Empfindlichkeit Eures Fahrzeugs, was allerdings für ein hohes Maß an Realismus spricht. Nicht nur, dass die Folgen kleiner Rempeleien und mittelschwerer Unfälle anhand des Schadensmodells am Auto sichtbar sind, auch die schwerwiegenden Folgen im Hinblick auf das beeinträchtigte Fahrverhalten sind oftmals unmittelbar spürbar. Ein angeknackster Motor, der weniger Leistung bringt, Gänge, die einfach ausfallen, Bremsen, die kaum noch funktionieren, eine schwammige Lenkung, lädierte Federung und vieles mehr: alles ist möglich. Und noch besser: in vielen Fällen sind wir allein dafür verantwortlich, abgesehen von den zufälligen Missgeschicken, die immer einmal während eines Rennens passieren können, ist es primär unsere Fahrweise, die kausal für den Zustand unseres Wagens ist. Nett allerdings: sind wir mehrmals offensichtlich nicht so gut unterwegs, senkt sich der Schwierigkeitsgrad merklich: keine schlechte Idee, um Neugierige nicht sogleich zu Beginn arg zu verschrecken, sondern diese vielmehr zu einem ausgiebigen Training in den folgenden Tagen und Wochen zu animieren.

Abgesehen von den knapp vierzig Fahrzeugen freuen wir uns in dieser PS2-Version von „DTM Racer Driver 2“ über fünfzig Rennstrecken, wobei wir nicht nur Asphalt-Rennen bestreiten, sondern unter anderem auch auf vereisten, verregneten oder staubigen Offroad-Pisten unterwegs sind. In spieltechnischer Hinsicht gibt es praktisch nichts zu merken: eine präzise Steuerung (die uns allerdings jede Menge abverlangt), eine gelungene Kameraführung (die uns so gut wie nie den Überblick verlieren lässt) mit einem überwiegend schön weiten Horizont und eine trotz des hohen Tempos und zuweilen Ansammlungen mehrerer Fahrzeuge so gut wie nie stockende Grafik überzeugen vollends. Zwar fehlen uns die Schatten in Echtzeit, wir bemerken zudem ganz leicht ein Kantenflimmern und die zuweilen etwas unscharf bzw. detailarm erscheinende Modellierung der Fahrzeuge könnten manchmal auch einen Tick gelungener aussehen, dennoch: die nahezu fehlerlose Grafik ist einfach schön. Kunterbunt kommt sie daher, mit schön gestalteten Hintergründen, durchweg abwechslungsreichen Landschaftsoptiken und sehr gutem Schadensmodell. 16:9 und deutsche Texte finden wir im Übrigen vor, einen 60-Hz-Modus jedoch leider nicht. Bei der Soundkulisse sind Hintergrundmelodien traditionsgemäß eher nebensächlich, nur kosmetisches Beiwerk, doch die Außengeräusche auf der Piste sind immens wichtig. Hier hätte ich mir noch mehr Abwechslung hinsichtlich röhrender Motoren, quietschender Reifen und Bremsen, bei Kollisionen und überhaupt der unmittelbaren Spielumgebung gewünscht und dies am Besten in sattem Surroundklang (weder Surround noch Dolby Digital), doch immerhin überzeugt die deutsche Sprachausgabe. Die gelungenen Filmsequenzen zwischendurch erwähnte ich ja bereits.

In erster Linie gefallen die satte Farbgebung, die sehr flüssige Grafik, das gelungene Schadensmodell und die herausragende gute Fahrphysik und der vorhandene Abwechslungsreichtum durch die vorhandenen Rennserien, Fahrzeuge und grundverschiedenen Schauplätze, die vor allem dem Karrieremodus eine hervorragende Langlebigkeit verleihen. Wer einmal Gefallen an diesem Rennspiel gefunden hat, wird bis zum Ende nicht aufhören wollen. Eine gehörige Portion Talent und / oder Ausdauer sind allerdings Pflicht, um langfristig bestehen zu können, denn das erfolgreiche Bestehen der Karriere ist alles andere als ein leichtes Unterfangen. Der Simulationsfan vermisst allerdings individuelle Einstellungen vor dem Rennen sowie die Qualifying Sessions, echte Profis verbringen dafür als Entschädigung dafür die Zeit im sehr herausfordernden Pro-Simulationsmodus. Bezüglich des Mehrspielerteils freuen wir uns über vier CPU-Konkurrenten, doch offline sind maximal zwei Spieler aus Fleisch und Blut gleichzeitig unterwegs. Etwas schade ist allerdings der fehlende 60-Hz-Modus, das auftretende Kantenflimmern und der Wegfall von Echtzeitschatten, was insgesamt der Spannung und vor allem dem unterhaltsamen Gameplay keinen Abbruch tut. „DTM Racer Driver 2“ als motivierendes, abwechslungsreiches und durchweg überaus fesselndes Rennspektakel zu bezeichnen, ist somit keine Übertreibung. Spielspaßwertung: 87%.

PLUS --> Sehr flüssige und knallbunte Grafik, sehr gute Kamera mit weitem Horizont, präzise Steuerung, klasse Fahrverhalten, abwechslungsreich, umfangreich, motivierende Karriere, Zweispielermodus mit CPU-Konkurrenz

MINUS --> Kein 60-Hz, unterstützt weder Surround noch Dolby Digital, kein Qualifying und keine Set Up vor den Rennen, insgesamt schwer
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
spaß factor. hier ist das ultimative autorennspiel mit einmaligem karriere modus. unterlegt wird das ganze oft mit kurzen filmsequenzen nach den einzelnen rennen die auch sehr spaßig sind ! da man wählen kann zwischen verschiedenen strecken schafft man die levels relativ problemlos ! ( ansonsten übung macht den meister ) aber keine angst das ist hier kein frustspiel ! - ganz im gegenteil absolut gelungen !
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am 19. März 2015
für die 11 jahre was es alt ist überraschend gute fahrphysik ! grid spielt sich 1 zu 1 gleich ;)
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