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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Im Westen viel Neues, 24. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: DSA-Regionalbeschreibungen: Das Schwarze Auge. Unter dem Westwind: BD 2 (Gebundene Ausgabe)
Mit "Unter dem Westwind" haben sich Ragnar Schwefel und viele andere DSA-Autoren der längst überfälligen Aktualisierung des alten Thorwalwerks "Thorwal und die Seefahrt des Schwarzen Auges" angenommen und zudem erstmals Nostria, Andergast und das Gjalskerland beschrieben. Die erfreuliche Tendenz, dass die neuen Regionalwerke durchweg besser ausfallen als ihre Vorläufer, wird durch Unter den Westwind ein weiteres Mal bestätigt. Es wird auf viel mehr Aspekte des Lebens in der Region eingegangen und diese werden wie die alten auch viel ausführlicher beschrieben, als dies im Vorgängerwerk der Fall war. Besonders fällt auch auf, dass die Texte viel sachlicher, und direkt im Spiel verwendbar geschrieben sind, denn während die Thorwaler im alten Band noch aus der Sicht des damals sowohl was die Machtverhältnisse in Aventurien als auch was die irdische Ausgestaltung angeht klaren Hegemons, des Mittelreichs als ziemlich genaue Entsprechung der Klischeewikinger beschrieben wurden, und die Beschreibungen somit natürlich von Vorurteilen gegenüber den Thorwalern behaftet waren, schreibt man nun in diesem und anderen Werken als neutraler Beobachter, sodass die thorwalsche Kultur nicht mehr auf die sauf- und rauflustigen Seeräuber reduziert erscheint, sondern als facettenreich, interessant und alles andere als stereotyp. Somit sind die Texte viel besser für die Verwendung im Spiel oder fürs Verfassen eigener Abenteuer geeignet, da sich der Leser nicht immer erst überlegen muss, was denn nun auf die Thorwaler zutrifft und was nur ein Voruteil ist. Somit werden die Regionalwerke endlich dem Begriff der Spielhilfe gerecht, doch geschieht dies nicht nur durch die besseren Texte, sondern auch und gerade durch die zahlreichen eingesetreuten Tipps für Spieler und Spielleiter zum Spielen von Helden, NSCs und Abenteuern aus der Region, sowie durch die zahlreichen Ideen für eigene Abenteuer, die ebenfalls im Buch zu finden sind. Sie werden vielleicht bemerkt haben, dass ich bisher immer nur von Thorwal geschrieben habe. Dies liegt nicht etwa daran, dass die bisher genannten positiven Aspekte für die Beschreibungen von Nostria, Andergast und dem Gjalskerland nicht zuträfen, sondern lediglich daran, dass sich Unter dem Westwind deutlich auf Thorwal konzentriert und die drei anderen Regionen eher unter "Ferner liefen" führt (Thorwal mit gut 120 Seiten stehen das Gjalkserland mit derer etwa 20 und Nostria und Andergast mit insgesamt an die 50 gegenüber). Bei aller Beliebtheit, welche Thorwal in der DSA-Spielerschaft genießt, wäre hier ein ausgeglicheneres Verhältnis der Seiten, die auf eine Region entfallen, wünschenswert gewesen, so kommen Nostria, Andergast und das Gjalskerland einfach zu schlecht weg und dafür gibt es einen Stern Abzug. Ansonsten habe ich nicht zu viel kritisieren. An den Zeichungen von Sabine Weiss scheiden sich die Geister der DSA-Spieler, ich gehöre zu denen, denen sie nicht gefallen, aber da die Zeichungen beileibe nicht der Hauptaspekt des Werks sind, ist dies kein schwerwiegender Kritikpunkt. Alles in allem ist Unter dem Westwind deutlich besser als sein Vorgänger und der Kauf lohnt sich auf jeden Fall auch für diejenigen, die "Thorwal und die Seefahrt des Schwarzen Auges" besitzen. In der Wertung gebe ich vier Sterne mit Tendenz nach unten, die bei einer stärkeren Behandlung von Nostria, Andergast und dem Gjalskerländ zu 4 bis 5 Sternen geworden wären.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für Thorwal-Interessierte, 13. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: DSA-Regionalbeschreibungen: Das Schwarze Auge. Unter dem Westwind: BD 2 (Gebundene Ausgabe)
Nach der unteren Besprechung fühle ich mich doch verpflichtet, eine Lanze für diesen Band zu brechen, insbesondere für die Zeichner. ICH finde die Zeichnungen jedenfalls ausgesprochen schön, stimmungsvoll und "aventurisch". Das einzige was mich etwas stört ist, dass nicht alle einen Untertitel haben und ich mir die dazugehörige Örtlichkeiten aus dem Text heraussuchen musste. Und auch die drei Gestalten auf dem Titelbild hätte ich mir aventurischer gewünscht. Der Kritikpunkt, das die Gjalskerländer und Andergast/Nostria zu kurz kommen, ist leider berechtigt. Fast dreiviertel des Bandes beschäftigt sich mit den Thorwalern - ihrer Geschichte und ihren Bräuchen, ihrer Einstellung zu Mut, Glück, Kampf, Magie, anderen Völkern ect. Viel Platz nehmen auch die Beschreibungen der verschiedenen Regionen ein. Das restliche Viertel verteilt sich auf die anderen Völker. (Dies scheint mir leider durchweg ein Problem der DSA-Boxen zu sein: Randgruppen werden immer sehr kurz abgehandelt). Insbesondere zu Andergast/Nostria hätte ich mir mehr Infos gewünscht, da diese Region gerne von DSA als "Einsteiger-Region" propagiert wird. Dies ist auch der Hauptpunkt, warum der Band von mir keine 5 Sterne erhält. Als Kenner der Vorgänger-Box kommt mir vieles aus "Unter dem Westwind" bekannt vor. Der Band bietet viele Informationen, aber man scheint eher Altes vertieft zu haben, als Neues eingeführt. Was aber nicht unbedingt immer ein Nachteil ist, zumal nicht jeder die alte Box kennen dürfte. Zu den interessantesten Neuerungen gehören: ein neuer Schiffstyp (die thorwalsche Variante der Schivone), das Grassodenhaus als neuer Häusertyp und eine Liste mit thorwalschen Begriffen (mein Favorit: Hangifisk=Räucherfisch). Mein Fazit: Wer die Vorgänger-Box hat und sich mit dem Anhang aus "Halle der Macht" auf den neuesten Stand gebracht hat, kann wohl auf diesen Band verzichten. Obwohl er auch noch das eine oder andere Interessante finden würde. Wer das Buch nur wegen den Nostrianern bzw. Gjalskerländer kaufen würde, sollte sich überlegen, ob es sich für ihn lohnt. Wer sich für Andergast interessiert, sollte sich das Abenteuer "Im Bann des Eichenkönigs" anschauen, da es viel Lokalkolorit enthält. Allen anderen Thorwal-Interessierten kann ich die Box jedoch empfehlen!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
endlich neu, 25. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: DSA-Regionalbeschreibungen: Das Schwarze Auge. Unter dem Westwind: BD 2 (Gebundene Ausgabe)
Endlich hat Fanpro die uralte Thorwalbox überarbeitet, es hat sich sehr viel getan seit der letzten Box. Nun ist es ein Hardcoverbuch und das Bild des "zotteligen" Thorwalers hat sich doch geändert. Es wird nun sehr viel vielschichtiger dieses Volk und seine Nachbarn beschrieben, auch gewinnt nun die Politik immer mehr an Bedeutung, vorallem innerpolitisch sind die Thorwaler nicht geeint und daher sind sehr viele Konflikte vorprogrammiert und macht daher diesen Landabschnitt nun auch wieder sehr interessant. Die Geschichte wurde natürlich auch aktuallisiert. Fazit: Ein sehr aktuelles Buch, das so manchen Helden nun mehr Eigenleben verleihen kann als mit der alten Box. Daher zum Empfehlen!
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