Neuerungen und Anpassungsschritte der German Diagnosis Related Groups gewinnen in der Version 2006 weiter an Geschwindigkeit. Die stationäre Behandlung von Frühgeborenen bis zum Jugendlichen rückt vermehrt in den Mittelpunkt. Die tagesbezogen höheren Kosten in der Pädiatrie werden nicht mehr durch die kürzere stationäre Verweildauer maskiert. Das Resultat sind neue Alterssplits der Fallgruppen. Auch bei den Zusatzentgelten finden sich pädiatriebezogene Neuerungen wieder.Zahlreiche Fallgruppen sind komplett neu definiert worden. Der besseren Systemverständlichkeit dient die Entkondensation komplizierter DRGs und die Auflösung zahlreicher Basis-Fallgruppen zu Gunsten schweregraddifferenzierter DRGs. Eine partitionsübergreifende Umsortierung sorgt für eine ressourcengerechtere Abbildung schwerer Erkrankungen.Das zur Sicherung einer leistungsgerechten Krankenhausfinanzierung erdachte Fallpauschalensystem entwickelt sich im Bemühen um eine exakte Abbildung der medizinisch-betriebswirtschaftlichen Realitäten zunehmend zu einem komplexen, schwer überschaubaren Konglomerat von Regelungen. Gleichzeitig nimmt die betriebswirtschaftliche Bedeutung der G-DRGs konkrete Größenordnungen an.Den genannten Umständen wird in der 5. Auflage dieses Buches durch die ausführliche Darstellung der Veränderungen im Allgemeinen und einer detaillierten Beleuchtung der Pädiatrie im G-DRG-System Rechnung getragen.