Die Geschichte spielt in einem Wohngebiet, das hauptsächlich von mexikanischen Emigranten besiedelt ist.
Jesus Rivera ist ein bodenständiger Handwerker, der dort mit seinem sehr gut aussehenden Soh Che lebt.
In dieser Gegend sind die Fronten geklärt, es gibt wenig Fragen und somit auch wenige Antworten, alles ist seit Generationen fest gefügt, klare Richtlinien und unverrückbare Einstellungen prägen diese einfachen und redlichen Leute.
Eines Tage entdeckt der treu sorgende Vater die schwule Veranlagung seines Sohnes, seines Ein und Alles. Für ihn bricht zunächst ein Welt zusammen, aber auch für den Sohn wird es schwierig, er steht unsicher und unvorbereitet da zwischen der Liebe seines Vaters und dem Stehen zu sich selbst.
In wirklich einfühlsamen und glaubwürdigen Szenen wird sehr empfindsam und gefühlvoll mit dem Thema umgegangen. Man lernt von einander, man streitet man kämpft. Alles kommt einem so sehr wirklich und ungekünstelt vor.
Ich möchte nicht die Spannung nehmen aber es ist ein erstklassisches Werk, das eigenlich für Jedermann ein Lehrstück der Toleranz und Achtung sein kann und absolut unverständlich wieso der Film ab 16 Jahren freigegeben wurde, ich erkenne keinen einzigen Anhaltspunkt, der dies begründete.
Als sehr positiv herausheben möchte ich, dass uns der Film völlig verschont mit diesen aberwitzigen gestellten Sexszenchen, die einen doch nur wütend machen, nicht dass etwas gegen Sexszenen hätte, im Gegenteil, aber dieses Handtieren mit Tüchern und Laken, das Tabu der Nacktkeit und die Prüderei, die diese begleiten ist mir zutiefst zuwider.
Dieser Film ist ein Beweis dafür, das man auch ohne diese witzige Maskerade von Pseudosex-Szenen einen erstklassigen Film mit höchstem Niveau kreieren kann und ein Pläoyer für mehr Authensität auch in schwulen Filmen.