Filter
------
Die Benutzung des permanent Goldfilters spart zwar den kauf von Papierfiltern, ist aber weniger fein als dieselbigen und verlangt eine relativ wasserintensive Reinigung, da sich das Substrat in den Gittern festsetzt. Zuerst testweise nun permanent benutzen wir deshalb unsere Papierfilter (Restbestand Größe 4) weiter. Einmal umgeknickt, den Goldfilter dafür herausgenommen - klappt alles problemlos.
Wassertank
----------
Den Stand des Wassers im Wassertank kann man nur von oben einsehen, kein seitliches Sichtfenster. Ein echtes Manko. Hier muss man also bei der Stellhöhe darauf achten, ob auch alle Größen der "Befüller" kompatibel dazu sind. Wir haben über unserer Kaffeemaschine noch Schränke, also müssen wir den Kopf abknicken um hineinzublicken. Der Wassertank ist nicht herausnehmbar. Restwasser muss man nicht befürchten, das Wasser wird immer komplett benutzt, egal welche Anzahl an Tassen man vorgibt.
Kaffeestärke
------------
Wir benutzen die mittlere Einstellung (leicht, mittel, stark) bei vier Tassen und erhalten einen starken Kaffee. Normalerweise trinke ich meinen Kaffee schwarz aber hier muss ich Milch benutzen. Die Einstellung "leicht" war mir dagegen viel zu dünn und "stark" wie ein Hammer. Diese Werte sind natürlich subjektiv.
Mahlwerk
--------
Die Körnung des Pulvers bei feinstem Mahlen ist ungefähr 0,5 - 1mm groß, das geht feiner. Als wir jedoch die Bohnen- und Pulverversion einer Kaffeesorte eines Herstellers benutzten konnten wir geschmacklich, hinsichtlich eines volleren Aromas, keinen signifikanten Unterschied feststellen. Tendenziell gefiel uns aber der selbstgemahlene Kaffee besser.
Kaffeekanne
-----------
Die Thermo-Kaffeekanne hat einen wunden Punkt und das ist der Verschluss. Dort wo der Kaffe nach dem Brühvorgang durch eine permanent offene Öffnung eindringt entfleucht gleichzeitig die Wärme. Das führt die Idee eine Thermoskanne ad absurdum. Der Hebel zum Öffnen wirkt wenig stabil. Ein anderer Deckel, mit hochwertigerem Kunststoff und einer automatisch sich verschließenden Öffnung wäre ratsamer gewesen.
Lautstärke
----------
Das Mahlen (ein paar Sekunden je nach Tassenanzahl) ist recht laut, wer aber nicht gerade sein Bett direkt neben der Küche stehen hat sollte davon kaum gestört werden. Andererseits erspart es empfindlicheren Zeitgenossen so auch den Wecker, immerhin sollte der Kaffee am besten frisch gebrüht getrunken werden, sonst würde man ja keinen Timer benötigen.
Fazit
-----
Nach einem längeren Testzeitraum haben sich keine weiteren Schwächen herausgebildet. Die Schwächen verhindern fünf Sterne, aber keine vier. Die Kaffeemaschine macht Spaß und der morgendliche Kaffeduft des Selbstgemahlenen steigert das Wohlbefinden.