D.A.R.Y.L. hört sich nach einem Vornamen an. Im Falle des Protagonisten Daryl dieses Films ist es aber eine Abkürzung für "Daten analysierender Roboter, jugendliche (Youth) Lebensform". Daryl ist also gar kein Mensch, sondern eine Maschine, die aber menschliche Gefühle hat.
Das Thema eines Roboterjungen mit Liebe zur Familie, das in "Artificial Intelligence" erst 2001 von Steven Spielberg in großem Stile zum Publikumsrenner gemacht wurde, wurde in diesem kleinen 80er Jahre Unterhaltungsfilm vorweg genommen. Sehr realistisch kommt mir das Gezeigte nicht vor, aber es ist sympathisch, vor allem wenn man in den 80er Jahren selber Kind war. Das Ende ist leider etwas abrupt.
Barret Oliver (der unvergessene Bastian aus "Die unendliche Geschichte 1") agiert zwar viel zu human für einen Roboter, aber wer es unbedingt perfekt sehen will, kann ja Haley Joel Osment in "A.I." bewundern.