Gleich zu Beginn: Dieses Buch wird sicher kein Klassiker der Fantasy, ist aber durchaus spannend geschrieben.
Die Story klingt in ihren Grundzügen etwas altbacken: Drei Jungs verlassen ihre Heimat, erleben Abenteuer, retten die Welt und werden dabei sogar ein bischen erwachsen.
Bei den Details hat sich Stackpole jedoch kreativ gezeigt. Elfen, Zwerge und auch die menschliche Gesellschaft haben alle ihre besonderen Eigenarten. Und auch wenn die drei Hauptpersonen viel zu begabt und vor allem zu erfahren und weltgewandt für "Jungspunde" wirken, wird dies durch die mitreißende, actionreiche Erzählweise und das Ende weitgehend kompensiert. Gerade das Ende ist knallhart und macht Appetit auf den Folgeband.
Simpel ausgedrückt: "Zu den Waffen" erzählt die älteste Story seit Frodo, Sam, Merry und Pippin (für Banausen: die vier "Beatles" der High-Fantasy, siehe auch "Hobbits") in die Welt zogen zum x-ten Mal. Die Erzählung ist aber so gut, dass ich das Buch für Freunde der actionreichen Fantasy als Wochenendunterhaltung gut empfehlen kann.