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Dürre Jahre
 
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Dürre Jahre [Broschiert]

Helene Flöss
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 84 Seiten
  • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 4. Vollständ. überarb. (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3852182611
  • ISBN-13: 978-3852182612
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 895.039 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Dürre Jahre

Eine Erzählung von Helene Flöss

Die Schwindsucht der Bücher nennt sich «linksbündiger Flattersatz», die des Menschen Anorexia nervosa. Beide hat die Südtiroler Autorin Helene Flöss in einem Buch vereint, weil sie das, was sie beschreibt, nicht beschönigen will. Achtundsiebzig Seiten dünn ist ihr Buch, der klappernde Rapport der schwindenden Sätze hat seinen Titel verdient: «Dürre Jahre». «Knabenbrüste. Der Hals ein Fächer. Anatomiestudienobjekt. Skelettiert. Alles Skelettiert.» Durch die Katastrophen der Kalorien stolpert eine magersüchtige Frau, deren haltloses Befinden sich nur dem Zwang unterwirft. Ein Strickzwang verzögert die Heilung, die über die Stationen der stationären Behandlung führt und die am Ende mit einer schlanken Zahl über das Leiden triumphiert. Vierundfünfzig Kilo reichen aus, um auch künftig noch unter den Lebenden zu weilen. Helene Flöss, die mit subtilen Psychogrammen von Aussenseitern bekannt geworden ist, schreibt ihre Moritat mit routinierter Betroffenheit und offenkundig authentischer Einsicht. Mit der Erzählung «Dürre Jahre» macht sie tatsächlich Appetit: dicke Bücher, fettgedruckt!

Paul Jandl

Susanne Schaber in ORF

Emotionslos folgt Wort auf Wort, eine brutale Abfolge atemloser Sätze.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Die Autorin hat einen aussergewöhnlichen Schreibstil, an welchen man sich jedoch nach einigen Seiten gewöhnt hat. Im allgemeinen empfinde ich dieses Buch als eines der besten zur Beschreibung der Krankheit Magersucht. Doch ich denke, die positive Beurteilung beschränkt sich auf die Leserschaft selbst Betroffener, da die Autorin mit ihren knappen und dennoch oftmals komplizierten Sätzen, entweder telepathisch mitten in ein Magersuchtherz trifft, oder völlig vorbeiziehlt an Seelen, die diese Krankheit nicht kennen. Ich empfehle dieses Buch dennoch nur denjenigen weiter, die keinen Anreiz aus dieser Geschichte ziehen und denen die beschriebene Person an sich, so wie deren Handlungsweisen, nicht als Vorbild dienen werden. Sprich: Es ist nur etwas für ehemals Betroffene oder für Kranke, die gewillt sind gesund zu werden.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "1br"
Ich bin gleichzeitig: bedrückt, begeistert, gefesselt, nachdenklich, hin- und hergerissen! Dieses Buch ist so großartig! Die teilweise "verwirrende" Satzstellung, teilweise "unvollständige" Sätze, nur Gedanken - HERVORRAGEND! Genauso stelle ich mir die Gedanken einer Magersüchtigen vor. Ich konnte mich - obwohl Gott-sei-Dank - nie selbst krank, so in diese Person hineinleben. Ich konnte genau das spüren, fühlen und denken, was diese 'Dali' erlebt und durchmacht. Nur wer dieses Buch nicht versteht, wird meinen, dass es sich um "unvollständige Säzte" und "Wirr-Warr" handelt. Ich denke, dass dieses Buch vielen Menschen (vorallem Frauen) helfen könnte, über ihre Krankheit zu sprechen, und Hilfe annehmen zu können. Ich wünsche es jedem. Danke, Helene Flöss, für dieses tolle Buch!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
literarisch wertvoll 15. Mai 2006
Von Scarlet
Dieses Buch unterscheidet sich von anderen Erzählungen und Romanen über Essstörungen durch seine literarische Qualität. Es ist schön geschrieben, liest sich schnell und verdeutlicht dennoch das Leid und die Qualen einer Betroffenen. Für Angehörige oder andere Menschen geeignet, die sich in eine Person mit Essstörungen hineinversetzen möchten,u nd für Betroffene, die vielleicht selbst nicht die richtigen Worte finden, um zu beschreiben, was sie erleben.
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