Der Verlag über das Buch
Gemeinschaftsorientierte öffentliche Kunstprojekte sind seit dem Beginn der 90er Jahre auch im deutschsprachigen Raum ein ebenso wichtiger wie umstrittener Beitrag zum zeitgenössischen Betriebssystem "Kunst". Sie haben wesentlich zur Veränderung und zur Ausweitung dessen beigetragen, was heute als "künstlerische Praxis" verstanden wird.
Gleichzeitig spielen künstlerisch-kulturelle Prozesse zunehmend auch in jenen sozial-kulturellen Sektoren eine wichtige Rolle, die nicht a priori auf das Kunstfeld hin orientiert sind.
Stella Rollig und Eva Sturm, die seit Jahren für ebenso klare wie theoretisch differenzierte Untersuchungen der Rolle der Kunst in gesellschaftlichen Zusammenhängen stehen, haben dazu ein Symposium organisiert, aus dem dieser Band hervorgegangen ist. Er bietet einen Überblick über das, was unter den Stichworten "Kunst im öffentlichen Interesse", "Interventionskunst", "Sozialkunst", "New Genre Public Art" oder "Partizipation" verstanden wird.
Über den Autor
Eva Sturm, Studium der Kunstpädagogik und Germanistik in Salzburg, Linz und Wien. Ausbildung zur Museumspädagogin an der Universität Klagenfurt. Kunstvermittlerin in Theorie und Praxis. Lehrtätigkeiten an verschiedenen Universitäten. Seit 2009 Professur für Kunst-Vermittlung-Bildung an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.