Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Dürer 1471-1528: Das Genie der deutschen Renaissance (Taschen Basic Art Series)
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Dürer 1471-1528: Das Genie der deutschen Renaissance (Taschen Basic Art Series) [Taschenbuch]

Norbert Wolf
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 99,00  
Taschenbuch --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 96 Seiten
  • Verlag: Taschen Verlag; Auflage: 3., Aufl. (15. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3822849197
  • ISBN-13: 978-3822849194
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 18,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 129.912 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Fünf volle Jahrhunderte liegen zwischen uns und Albrecht Dürer (1471 – 1528). Seine Fähigkeit, ein Objekt mit absoluter Liebe zum Detail abzubilden, erstaunte schon seine Zeitgenossen – und erstaunt uns noch heute; denken wir nur an seine Bilder von Pflanzen und Tieren. Zudem war Dürer der erste Maler, der sich mit absoluter Hingabe dem Portrait widmete – kein Künstler vor ihm vollendete so viele wie er. Die Werke von Dürer, in diesem Buch versammelt sind, zeichnen das Genie dieses einzigartigen Mannes nach.

Synopsis

Though he is most famous for his engravings, Albrecht Durer (1471-1528) was also a master painter and draftsman whose work exemplifies the spirit of German art. Durer's importance in the German High Renaissance was such that he can be considered to embody the movement entirely. His visits to Italy (where he studied most notably with Giovanni Bellini) had a profound effect on his artistic development and enabled him to combine both German and Italian influences in his work. In his later life, Durer's passion for knowledge and progress led him to research and write on the subjects of art theory and mathematics, making him not only the greatest Northern European artist of his time, but also one of its leading thinkers. This overview of Durer's entire oeuvre - covering his oil, tempera, and watercolor paintings, copper and wood engravings, and his drawings and sketches - is the perfect introduction to his work.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Daggi TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Bildbände des Taschenverlags überzeugen mich jedes Mal wieder durch Aufmachung und Preis - sehr viel für wenig Geld. In diesem Band über den deutschen Renaissance-Künstler Albrecht Dürer (1471-1528) erfahren wir zum einen von dessen außerordentlichen Bedeutung als Meister der Superlative und viel über sein Werk. Dürer schuf 1100 Zeichnungen, 34 Aquarelle, 108 Kupferstiche und Radierungen, ca. 246 Holzschnitte und 188 Gemälde.

Eine der berühmtesten Zeichnungen aus Dürers Hand ist die seiner Mutter Barbara Dürer, die wenige Wochen nach dem Porträt starb. Diese Zeichnung wird als die "ergreifendste der europäischen Kunstgeschichte" bezeichnet. Barbara Dürer gebar 18 Kinder, von denen nur drei überlebten.

Albrecht Dürer war ein Wunderkind, der vom väterlichen Goldschmiedeatelier in Nürnberg bald zur Maler-Werkstatt des Michael Wolgemut wechselte. Dort erlernte Dürer alle Techniken des Malerberufs. 1490 - 1494 begab sich Dürer auf Wanderschaft nach Colmar und Basel. Nach der Heirat mit Agnes Frey begab er sich 1494 bereits erneut auf Wanderschaft - diesmal nach Italien.

Besonders Dürers Aquarelltechnik hat einen derart dynamischen Ausdruck, dass man diese Ende des 15. Jahrhunderts entstandenen Werke mit Landschaftsmalerei aus dem 18. oder sogar 19. Jahrhundert verwechseln könnte (im Buch sind neun Aquarelle enthalten). Sie faszinieren mich mehr als die Gemälde oder Holzschnitte. Toll auch die beiden Kupferstiche "Ritter, Tod und Teufel" und "Melencolicia I" - an Präzision nicht zu überbieten und Sinnbild für die Zügelung der eigenen Triebe.

In der vorliegenden Ausgabe sind allerdings überwiegend Dürers in Mischtechnik auf Holz oder Pergament erstellte farbige Porträts, Madonnen- und Heiligenbilder oder Altarbildnisse zu sehen. Für am bekanntesten halte ich das Bildnis der Elsbeth Tucher (früherer 20-DM-Schein), den Feldhasen, den Blaurackenflügel und sein Selbstbildnis im Pelzrock von 1500. Die "Betenden Hände" dürfen natürlich nicht fehlen.

Zum Schluss finden wir noch eine übersichtliche Chronologie, was ich immer sehr nützlich finde und weitere Informationen, z.B. einen cholorierten Holzschnitt der Stadt Nürnberg aus der Schedelschen Weltchronik von 1493. Dürer stirbt am 6. April 1528 und wird auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg beigesetzt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Von den vielen Kunstbüchern, die ich gelesen habe, ist mir dieser Prachtband von Norbert Wolf am wichtigsten. Dies hängt damit zusammen, dass Albrecht Dürer mein Lieblingsmaler ist und ich von der Schönheit und Qualität des Buches einfach überwältigt bin. Das Buch wird durch einen edlen Schuber geschützt. Der Einband zeigt Albrecht Dürers "Selbstbildnis im Pelzrock", das ich Gelegenheit hatte, schon vielmals in München in der Alten Pinakothek zu bewundern. Albrecht Dürer (21.5.1471- 6.4.1528) war ein schöner Mann mit großen künstlerischen Fähigkeiten. Der begnadete deutsche Maler aus Nürnberg war auch Zeichner, Holzschneider und Kunsttheoretiker, er war also demnach ein intellektueller Maler und das wird an vielen seiner Kunstwerke deutlich.

Auf den ersten Seiten hat man die Möglichkeit, sich doppelseitig in Abbildungungen des Holzschnittes "Die apokalyptischen Reiter", um 1497/98, des Aquarells "Blaurackenflügel", um 1500 oder 1512, sowie in das "Bildnis einer Venezianerin", 1506, zu vertiefen und sich Dürers berühmtem Aquarell "Feldhase" zu erfreuen. Dürers "Selbstbildnis als Akt" (1500-1505), das ich im Original im Schloßmuseum in Weimar bewundert habe, beschließt den ersten Eindruck im Hinblick auf seine künstlerischen Fähigkeiten, bevor man das Inhaltsverzeichnis lesen kann.

Das Buch ist untergliedert in:

-Vorwort
-Einführung
-Lehr- und Wanderjahre
-Die Signatur des Genies
-"...wie wird mich nach der Sonne frieren"
-Zwischen Pflicht und Kür
-Meisterwerke der späten Jahre
-Der Theoretiker
-"Von seiner herrlichen Kunst sind alle Lande erfüllt"
-Katalog der erhaltenen Gemälde
-Literatur.

Es ist mir unmöglich, alle Kunstwerke, die im Buch abgelichtet sind, an dieser Stelle zu erwähnen. Im Kapitel "Lehr- und Wanderjahre" sind u.a. seine Eltern Albrecht und Barbara Dürer zu sehen. Sein Vater war Goldschmied. Dürer trat 1485 in die Goldschmiedewerkstatt seines Vaters ein. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin gab er ihn 1486-68 zu Michael Wohlgemut in die Lehre, den er 1516 porträtierte. Das Bildnis ist auf Seite 35 zu sehen. Dürer wurde bei Wohlgemut technisch sehr vielseitig ausgebildet, nicht zuletzt eignete er sich die Kenntnis des spätgotischen Formgutes an. Der junger Nürnberger wurde auch mit der niederländischen Kunst vertraut gemacht und lernte die Arbeiten des zu seiner Zeit bedeutensten deutschen Kupferstechers, Martin Schongauer, kennen.

Ostern 1490 begab sich der angehende Maler und Grafiker auf Wanderschaft. Ziel seiner Reise war zunächst Colmar, wo Schongauer lebte. Über seinen Reiseweg gibt es keine genaueren Informationen, allerdings weiß man, dass Basel eine wichtige Station seiner Reise war. 1493 verließ Dürer Basel. In Straßburg hat er sich anschließend aufgehalten. Hier auch ist ein Selbstbildnis (S.51) entstanden, das ich sehr mag.

In Nürnberg heiratete er 1494 Agnes Frey, die Tochter des Kupferschmiedes und Musikers Hans Frey. Dies hinderte ihn allerdings nicht daran, im Herbst des gleichen Jahres nach Italien zu gehen. Der Ausbruch der Pest in Nürnberg soll das Motiv gewesen sein, (vgl.: S.53). Aufgrund seiner topographischen Aquarelle ist es möglich, die Reiseroute sehr gut zu verfolgen. Im Buch hat man diesbezüglich Gelegenheit, zwei Ansichten von Innsbruck kennen zu lernen.

Dürer lernte in Venedig die Brüder Bellini kennen, die für ihn in der Folge zu Vorbildern wurden. Als er schließlich wieder in Nürnberg war, eröffnete er seine eigene Werkstatt. Begeistert bin ich, dass man Dürers "Das große Rasenstück" gleich mehrfach im Buch zeigt. Auf einer Doppelseite kann man dieses wunderbare Aquarell sogar nah sehen und beobachten, wie akribisch der Künstler beim Malen der Gräser vorgegangen ist. All die Grüntöne der Blätter und die zarten Wurzeln bilden ein Stück Ewigkeit ab.

Der Holzschnitt "Rhinocerus" aus dem Jahr 1515 ist übrigens auch doppelseitig abgelichtet. Sehr fantasievoll gemalt.

Man liest in der Folge der Apokalypse. Es ist das früheste bebilderte Buch, das ein Künstler auf eigenes Risiko entwarf. Dürer wählte den Holzschnitt als Medium für biblische Zyklen und für Einzelblätter mit religiösen, mythologischen und allegorischen Themen, (vgl.: S.81ff). Bildlich nachzuvollziehen an: "Die Heilige Familie mit der Libelle"(S.82), "Die Marter des Evangelisten Johannes"(S.85), " Johannes erblickt die sieben Leuchter"(S.87), " Johannes vor Gottvater und den Ältesten" (S.89), "Die apokalyptischen Reiter" (S.91), "Die Eröffnung des fünften und sechsten Siegels"( S.93), "Vier Engel, die Winde aufhaltend/Die Versiegelung des Auserwählten" (S.95), "Die sieben Posaunenengel" (S.97), "Der Engelkampf" (S.99), "Johannes, das Buch verschlingend/ Der starke Engel" (S.101), "Das Sonnenweib und der siebenköpfige Drache" (S.103), Michaels Kampf mit dem Drachen" (S.105), "Das Tier mit den Lammhörnern"(S.107), "Lobgesang des Auserwählten im Himmel"/Anbetung des Lammes (S.109), "Das babylonische Weib" (S.111) und "Der Engel mit dem Schlüssel zum Abgrund"( S.113).

Interessant auch ist der Kupferstich "Vier nackte Frauen"(S.121), den ich als Dürers eindeutiges Ja zur körperlichen Liebe werte. Der kleine Kupferstich "Die Hexe"(S.123) soll die antike Venus in eine "deutsche" Wetterfurie verwandeln, (vgl:S. 121).

Dessen ungeachtet wurden Madonnen zum Thema einer großen Anzahl von Dürers Gemälden. Das individuelle Porträt gewann am Anfang und Ende von Dürers Schaffenszeit Bedeutung. Der Maler suchte die ideale Schönheit seit 1500 immer tiefer zu ergründen. Er wurde zu einem Hauptverfechter einer von "göttlichen" Harmonien und Porportionen bestimmten Ästhetik. Dabei soll er allerdings die künstlerisch-praktische Anwendbarkeit nie aus den Augen verloren haben, (vgl.:S 137).

Im Spätsommer 1505 wütete in Nürnberg erneut die Pest, auch dieses Mal brach Dürer nach Italien auf und kehrte im Januar 1507 zurück. Seine Erlebnisse schildert er in zehn (erhaltenen) Briefen, über deren Inhalt man im Buch (S.138) kurz informiert wird. In Nürnberg erwarb er - bereits anerkannt und wohlhabend - das Eigenrecht am Haus seines 1502 verstorbenen Vaters und 1509 das Erbrecht am späteren "Dürerhaus".

Dürer gehörte der "Humanistischen Tafelrunde" an und schuf Werke in enger Zusammenarbeit mit den Humanisten für diese.

Man liest u.a. von der Darstellung des menschlichen Körpers. Bei seinem "Weiblichen Rückenakt", (S. 158/ 159) geht von diesem noch eine sexuelle Wirkung aus, das ändert sich etwa ab 1500. Von da an wird der Sexus bei ihm domnestiziert, (vgl.: S. 161).

Ein Thema im Buch sind Dürers Kaiserbilder. Das Bildnis Maximilians I., das ich bei einer Ausstellung in Wetzlar im Original sah, ist im Buch doppelseitig abgelichtet. Die Kupferstiche "Der Reiter (Ritter, Tod und Teufel" (S.175) und seine "Melencolia I" (S.178) werden näher erörtert und man erfährt, dass Vasari in seinen Viten Dürer als einen"universellen Mann" bezeichnet hat.

Über seine große Begabung Porträts anzufertigen, liest man ab S. 192 und kann sich u.a. in das "Männliche Bildnis vor grünem Grund", 1497/98 vertiefen.
Man erfährt im Rahmen des Kapitels "Theoretiker" Näheres zu seinen Betrachtungen im Hinblick auf Schönheit. Er soll hartnäckig nach der idealen Schönheit gesucht haben, meinte allerdings, dass man eine mathematische Formel nicht als Norm einziger und höchster Schönheit begreifen dürfe, sondern als ein Kriterium einer relativen, bedingten Schönheit, (vgl: S 221). Zum Schluss artikulierte sich diese Relativität in 26 Proportionstypen. Dürer schrieb ein Lehrbuch der Malerei die "Vier Bücher von menschlicher Proportion", das 1527 auf den Markt kam. Dazu Näheres auf den Seiten 211 ff. Ein Jahr später verstarb er.

Im Katalog der erhaltenen Gemälde (ab S. 224) kann man sich nicht nur der Abbildungen von Dürers Kunstwerken, wie "Das Bildnis einer jungen Venezianerin", 1505 (S. 251), erfreuen, sondern erfährt zudem auch auch Wissenswertes über diese Werke. Interessant finde ich die Erklärungen zum "Jabach-Altar", den ich im Buch das erste Mal in seiner Gesamtheit sehe, obschon mir die einzelnen Flügel aus unterschiedlichen Museen bekannt sind und ich die "Zwei Musikanten"(Außenseite eines Flügels), die man in Köln im Wallraf-Richards-Museum bewundern kann, am liebsten mag.

Ich bedauere, dass ich nicht intensiver auf die vielen Kunstwerke im Buch eingehen kann. Alle haben es verdient, näher beleuchtet zu werden. Dürer ist und bleibt für mich der bedeutendste Maler Deutschlands. Das Buch ist eine Quelle von Schönheit, die Dürer gewiss gefallen hätte.

Sehr empfehlenswert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
AD 14. April 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein gewaltiges Werk über den vielleicht größten Maler aller Zeiten. Guter Druck, großes Format, im eleganten Schuber. Für Sammler und Liebhaber ein tolles Buch.
Hier hat man Gelegenheit, die Arbeiten von Dürer im Zusammenhang zu sehen. Große Kunst ist zeitlos, gute Bücher auch!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar