Auf einem Markt ersteht Ahz der Perverse - Verzeihung, Perfekter - ein sprechendes Schwert. Ahz erfährt von diesem Schwert, dass es noch andere Artefakte gibt, unter ihnen die unversiegbare Geldbörse. Da klingelt es natürlich in Ahz Ohren und sie machen sich auf den Weg, die anderen Artefakte zu suchen...
Schon nach den ersten Seiten kann man sich gut vorstellen, wie Ahz durch die Dimensionen hüpft um die sprechenden Artefakte der Goldenen Horde" zu suchen und einzusammeln. Da steckt Potential drin, denkt man und freut sich schon auf die Geschichte. Diese Suche wird nun gewürzt mit alten und neuen Bekannten, und auch die sprechenden Artefakte strapazieren oft die Geduld unseres Helden, zumal sie sich untereinander nicht ganz grün sind. Ahz landet unter Anderem in einer Bücherei und muss an einem Gesangswettbewerb teilnehmen; auch das Wiedererlangen seiner Zauberkräfte steht zur Debatte.
Leider wird die Vorfreude schnell gedämpft. Zwar versucht Asprin die Suche nach den Artefakten witzig, kurzweilig und schwungvoll zu gestalten, allerdings findet sich der Witz und Spaß beim lesen nicht so richtig ein. Irgendwie hat Asprin den Witz verloren und anscheinend den Spaß am schreiben ebenfalls.
Die Handlung plätschert dahin, aber wirklich lustig ist es nicht. Und dabei hätte Asprin so viel aus der Story machen können. Bei den früheren Büchern habe ich öfter geschmunzelt oder gar gelacht. Bei DES DÄMONS FETTE BEUTE leider nicht. Auch das Finale ist ein wenig enttäuschend. Ob Ahz seine magischen Kräfte zurückerhält sei hier allerdings nicht verraten.
Sicherlich gibt es schlechtere Bücher - aber von Asprin gibt es etliche bessere. DES DÄMONS FETTE BEUTE knüpft leider nicht an die früheren Dämonen Bände an sondern reiht sich mühelos in die zuletzt geschriebenen schwächeren Bücher ein.
Ich hatte mehr erhofft und erwartet...