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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
aus der Seele gesprochen,
Rezension bezieht sich auf: Dämonisierung durch Vergleich - DDR und Drittes Reich (Broschiert)
Endlich sagt mal jemand klar und deutlich, dass die DDR-Diktatur und Hitlerdeutschland nicht zu vergleichen sind. Wer dies dennoch wie Dr. Knabe & Co. tut, verharmlost m.E. die unvorstellbaren Verbrechen der Nazis. Die DDR hat weder einen Angriffskrieg geführt, noch den in der Geschichte beispiellosen Völkermord am jüdischen Volk akribisch geplant und umgesetzt. Was Herr Dr. Knabe und seinesgleichen so manchmal von sich geben, ist schwer zu ertragen. Dennoch hat er natürlich das Recht, wie jeder andere auch, sich in unserer Demokratie frei zu äußern.Fazit: Ein sehr interessantes Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vergleich und nicht "Gleichsetzung",
Von Wissenschaftlerin (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Dämonisierung durch Vergleich - DDR und Drittes Reich (Broschiert)
Zu dem Buch von Herrn Wippermann bleibt anzumerken, dass ein Vergleich eben nicht "Gleichsetzung" bedeutet. Es sind grundsätzlich alle Systeme vergleichbar, sofern man das anhand von Kategorien macht, die in den verglichenen Systemen vergleichbar sind. So sind es insbesondere die Strukturen, die in der DDR und im NS vergleichbar sind, zum Beispiel die Medienstrukturen, die Herrschaftselemente etc.Ein wissenschaftlicher Vergleich unter den Voraussetzungen der Vergleichbarkeit einzelner Aspekte ist absolut zulässig und ein Erkenntniszugewinn. Dass die DDR gravierende Unterschiede zur Ideologie und zu den Verbrechen im NS aufweist, ist in der Wissenschaft unbestritten. Dennoch bleibt die DDR mit dem NS in abzugrenzenden und zu definierenden Bereichen ebenso vergleichbar, wie auch andere Diktaturen miteinander. Nur so lassen sich Divergenzen und Konvergenzen herausstellen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wichtige Analyse mit Defiziten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dämonisierung durch Vergleich - DDR und Drittes Reich (Broschiert)
Der These Wippermanns, wonach die vergleichende Dämonisierung der DDR zu einer zumindest indirekten Relativierung der Schrecken des 3. Reiches führt, ist voll zuzustimmen ebenso wie dem Nachweis, dass der Begriff Totalitarismus für NS- wie DDR-System untauglich ist. Die Entlarvung politischer Absichten bei Begriffen wie 'sowjetische KZs auf deutschem Boden' und 'rote Gestapo' ist ebenso verdienstvoll wie die Klarstellung, daß vom Boden einer von der SU abhängigen DDR weder ein Weltkrieg noch ein Holocaust ausgegangen ist, und unverantwortlicherweise eine Enquete-Kommission nicht zur Aufarbeitung der NS- wohl aber der DDR-Vergangenheit eingesetzt worden ist. Zu ausführlich und auch persönlich beschäftigt sich der Autor mit Personen und Tendenzen des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU Berlin, der Gauck-Behörde und dem 'Großinquisitor' von Hohenschönhausen.Es fehlen die abgrenzenden 'Mikrovergleiche' als Belege der Unvergleichbarkeit von NS- und DDR-Regime. Widersprüchlich ist der Autor mit der besorgten Feststellung eines 'neuen Opfer-Diskurses', festgemacht u.a. an der Neuen Wache in Berlin. Diese wurde 1993 für die 'Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft' eingerichtet mit der vom Autor berechtigt kritisierten Gleichstellung von Opfern ('victims' und sacrifices') sowie NS- und DDR-'Gewaltherrschaft'. Andererseits begrüßt der Autor mit Recht die 1995 neu gestaltete Gedenkstätte Buchenwald mit ihrer klaren Abgrenzung von KZ-Gedenken und Geschichte des Speziallagers. Ein 'neuer Opfer-Diskurs' ist für mich aus den Beispielen nicht belegbar. Andererseits sterben die ewig Gestrigen natürlich nicht aus. Reiner Möckelmann Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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