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Dämonisch verführt: Roman
 
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Dämonisch verführt: Roman [Taschenbuch]

Karen Chance , Andreas Brandhorst
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492291988
  • ISBN-13: 978-3492291989
  • Originaltitel: Midnight's Daughter
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.392 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dorina ist ein 500 Jahre alter Dhampir – halb Mensch und halb Vampir –, verdammt sexy und fällt öfter mal durch unkontrollierte Zornausbrüche auf, um nur ein paar ihrer ungewöhnlichen Markenzeichen zu nennen. Als ihr Onkel Dracula aus seinem Gefängnis entkommt, muss sich Dorina mit dem gut aussehenden Vampir Louis-Cesare zusammentun. Vampire und Dhampire sind zwar Todfeinde, und Dorina arbeitet sowieso lieber allein – doch gegen ihren berüchtigten Onkel Dracula muss sie jede Hilfe annehmen, die sie kriegen kann. Rasante und verführerische Urban Fantasy für alle Fans von Cassie Palmer!

Über den Autor

Karen Chance lebte in Frankreich, Großbritannien und Hongkong, kehrte aber stets wieder zurück in ihre amerikanische Heimat. Derzeit hat sie sich in Orlando, Florida, niedergelassen. Bisher erschienen bei Piper vier Bände um die Seherin Cassie Palmer: »Untot mit Biss«, »Hinreißend untot«, »Für immer untot« sowie »Unwiderstehlich untot«. Mit »Dämonisch verführt« beginnt ihre neue Serie um die sexy Halbdämonin Dorina.  

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Doreena Basarab ist ein Dhampir, also halb Mensch halb Vampir. Ihr Vater ließ ihre Mutter sitzen, als er erfuhr, dass sie schwanger war. Ihre Mutter gab Doreena an Zigeuner ab, als die Dorfgemeinschaft erfuhr was für ein Wesen sie geboren hatte, denn ein Dhampir ist gefährlich für sich und seine Umwelt. Dhampire neigen dazu ab und an einfach mal auszuticken und dabei ihrer Umwelt großen Schaden zuzufügen, daher werden die meisten ihrer Art auch nicht sonderlich alt. Doreena jedoch hat es geschafft 500 Jahre zu überleben. Sie ist weder Teil der menschlichen, noch der übernatürlichen Gesellschaft, keiner will wirklich mit ihr zu tun haben. Sie hat es gelernt ihre dhampir Agressionen produktiv zu nutzen und ist Headhunter in der übernatürlichen Gemeinschaft. Sie eliminiert Vampire, die sich nicht nach den Regeln spielen.
Dementsprechend ist sie wenig begeistert als ihr Vater plötzlich nach einigen Jahrzehnten wieder mit einem Auftrag bei ihr auftaucht der es in sich hat: Sie soll Dracula fangen und unschädlich machen, dabei hat Doreena wirklich andere Probleme. Ihre Mitbewohnerin Claire wurde entführt und ist seit einem Monat verschollen, sie hat keine Lust nach Dracula zu suchen. Aber man lässt ihr keine Wahl. Als Hilfe wird ihr Louis Cesare zu Seite gestellt, ein arroganter, französischer Vampir. Doreena und Louis Cesare sind sich auf Anhieb unsympathisch.

Die Doreena Basarab Reihe ist ein Ableger der Karen Chance Reihe um Kassandra Palmer. Das erste Mal begegnet sie dem Leser im vierten Band (Unwiderstehlich untot).
Dieses Buch (oder besser diese Reihe, denn ein weiterer Band ist bereits erschienen), spielt in derselben Welt und etwa zur selben Zeit wie die Kassandra Palmer Reihe und ist diesen Büchern auch insgesamt sehr ähnlich. Viele Personen finden sich in beiden Buchreihen wieder, wie Radu, Dracula, Casanova oder Louis Cesare. Dory ist Kassandra auch von ihrer Art sehr ähnlich, sie ist eine starke und clevere Frau, die ihren Weg auch bewaffnet geht. Dory kann mit Waffen umgehen, ist eine ausgezeichnete Kämpferin, hat die stark ausgeprägten Vampirsinne und kennt sich auch mit fiesen magischen Überraschungen aus. Und auch dieses Buch erzählt nur wenige Tage, diese aber ausführlich und sehr actiongeladen.
Dem weiblichen Leser werden jedoch mit einem einfachen Kniff übermäßige Kampfszenen erspart. Tickt Dory aus, dann kann sie sich nicht mehr daran erinnern, was in dieser Zeit passierte. Man erlebt also den Anfang des Kampfes und den Schluss und erspart sich die langweiligen Details, also perfekt für die weibliche Klientel der Bücher. Es gibt immer noch genug blutige Szenen, die teils sehr ausführlich beschrieben werden, dafür zum Ausgleich aber auch einige prickelnde, ausführliche erotische Szenen.
Midnight's Daughter spielt laut Aussage der Autorin zur selben Zeit wie Unwiderstehlich untot und endet kurz nach diesem vierten Band. Dabei ergeben sich aber einige Ungereimtheiten:

SPOILER:

- MAGIC wird in Band 4 (Unwiderstehlich untot) zerstört, in Midnight's Daughter herrscht da nur ziemliches Durcheinander
- Es geht hauptsächlich um die Krieg zwischen schwarzen und weißen Magiern, währen Kassandra eigentlich gegen den Gott Apollo kämpft.
- Wein brennt nicht, dafür ist der Alkoholgehalt zu gering

SPOILER ENDE

Fazit: Wer die Kassandra Palmer Reihe liebt wird auch Doreena Basarab toll finden. Die Charaktere der Dorina und Kassandra sin sich sehr ähnlich und einige Protagonisten der Handlung kommen in beiden Reihen vor. Auch der Erzählstil ist der gleiche witzig ironische wie in der Kassandra Palmer Reihe.

Die Reihen:

Kassandra Palmer
Touch the Dark - Untot mit Biss
Claimed by Shadow - Hinreißend Untot
Embrace the Night - Für immer untot
Curse the Dawn - Unwiderstehlich untot

Doreena Basarab
Midnight's Daughter - Dämonisch verführt
Death's Mistress
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von JED TOP 1000 REZENSENT
Da es immer wieder passiert, dass abweichende Meinungen als "nicht hilfreich" angeklickt werden (gibt es eigentlich keine Meinungsfreiheit mehr?), weise ich hiermit auf etwas hin, was eigentlich selbstverständlich sein sollte:
Bei dieser Rezension handelt es sich um meine subjektive Meinung. Jeder kann sich seine eigene bilden! Ich gebe meine Rezension aber sicher nicht leichtfertig ab und versuche dies auch schlüssig zu begründen.

Kurzinhalt:
Dorina ist eine Halbvampirin, ein so genannter Dhampir". Seit 500 Jahren bekämpft sie vor allem Vampire, die sie für den absoluten Abschaum hält.
Als ihre Mitbewohnerin Claire verschwindet, macht sie sich auf die Suche nach ihr. Gleichzeitig bekommt sie den Auftrag, ihren Onkel Dracula (genannt Drac) zu bekämpfen und bekommt dafür den schneidigen Vampir Louis-Cesare an die Seite gestellt. Ein Riesenproblem für die sonstige Einzelkämpferin.

Meine Meinung:
Mit diesem Buch habe ich mich wirklich schwer getan. Das hat einerseits inhaltliche, zum anderen strukturelle Gründe.

Der Plot als solcher ist ja nicht neu: Zynische Halbvampirin bekämpft mit den ihrer Rasse eigenen Superkräften alles im Umkreis, was ihr irgendwie als feindlich erscheint.

Schon das "irgendwie feindlich" macht aber eine gewisse Schwammigkeit deutlich, die das ganze Buch durchzieht.
Denn die Beweggründe des Krieges, an dem "irgendwie" mehrere fantastische Wesen, wie Zauberer, Elfen, Trolle u.ä. teilnehmen (die auf ein paar Seiten mal das Buch streifen, ohne wirklich Spuren zu hinterlassen), und dessen Zeuge man als Leser wird, bleiben im Dunkeln und damit auf Dauer belanglos. Man beobachtet teilnahmslos, kann sich aber nicht wirklich hineinversetzen, geschweige denn Partei ergreifen, wie ich mir das von einem guten Buch wünsche würde, dass mich dazu bringt, atemlos weiterzublättern, um zu erfahren, wie es letztlich ausgeht.

Doch hier bleibt schon die Hauptperson in ihrem völlig überzogenen Zynismus nervig. Pöbeln um des Pöbelns Willen macht auf Dauer einfach nur unsympathisch und wirkt oberflächlich.

Hinzu kommt, dass Kampfszenen so ablaufen, dass Dorina der so genannte "Dhampirwahnsinn" überfällt, d.h., sie schaltet ihr Bewusstsein ab, bekommt nicht mit, wie sie kämpft (und der Leser natürlich auch nicht) und kommt erst wieder zu sich, wenn um sie herum alle besiegt auf dem Boden liegen. Prima Methode für eine Autorin, bestimmte Sachen einfach nicht zu schreiben.
Leider nimmt aber gerade dieses Nicht-Schreiben" Überhand.

Da werden Gebäude überfallen, von denen man weder weiß, wem sie gehören, noch wozu der Überfall dienen soll. Eine Feststellung der Hauptperson ist dafür symptomatisch:
"Als alle da waren, kamen die Ereignisse in Fahrt, doch nach all den Flüchen, dem Klappern von Waffen und den vielen bösen Ankündigungen, was mit den Magiern geschehen würde, wusste ich immer noch nicht, woraus der Plan bestand." (S.174/175).

Wenn die Protagonistin es schon nicht weiß, woher soll der Leser es dann wissen?

Die einzigen, die hier wirklich immer im Bild zu sein scheinen, sind "die Feinde". Denn seltsamerweise findet in dieser Welt grundsätzlich auch jeder jeden. Egal, ob man mal eben durch die halbe Welt jettet, hinter der nächsten Tür lauert garantiert schon der Feind - woher auch immer der sein Wissen bezieht.

Je länger ich las, umso mehr fragte ich mich, ob es so etwas wie "gekürzte Bücher" gibt (wie eben auch "gekürzte Hörbücher"), bei denen der Sinn letztlich völlig auf der Strecke bleibt. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass ganze Seiten in meinem Buch fehlen, weil man sich mitten im Absatz plötzlich an einem völlig andrem Ort befindet, ohne dass klar ist, warum.

Zudem hat man oft das Eindruck, die Fortsetzung einer bereits bestehenden Serie zu lesen, statt den Auftakt einer neuen (wie es hinten auf dem Cover explizit angekündigt wird) - zu wenig wird erklärt, zu viel wird nur angedeutet. Das Who is who" und wer gegen wen" wird nur in Nebensätzen erwähnt, die nicht dazu beitragen, sich wirklich in diese Welt einzufühlen.

Dabei gibt es in dem Buch durchaus nette Ideen: z.B. Häuser, die sich ihre Insassen selbst aussuchen oder Zauber, die dafür Sorgen, dass sich Körperteile an anderen Stellen als den eigentlich vorgesehenen neu zusammensetzen.

Aber einzelne Puzzleteile reichen eben nicht für ein wirklich gutes Buch.

Fazit:
Wer nicht viel denkt beim Lesen, mag es versuchen. Aber es gibt wirklich bessere Bücher des Genres.
z.B.Blutrote Küsse
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich bleibe bei Cassandra 29. Dezember 2010
Ohne auf Inhalt oder Autorin einzugehen, nur damit meine Meinung klar ist: Nein, ich würde es nicht wieder lesen.

So, jetzt kommen wir zur längeren Erklärung.
Ich habe die Reihe um Untot mit Biss, ebenfalls von Karen Chance geschrieben, gelesen. Sie hat mir gefallen.
"Dämonisch verführt" hingegen nicht.
Das Cover gefällt mir kein bisschen.
Aber egal, wichtig ist, dass ich mir das ganze Buch über vorkam, als würde ich gar nicht richtig da sein. Ich konnte mich nicht wirklich in Dorina hineinversetzen. Und die Handlung war mir manchmal einfach zu schräg.

Louise-Cesare kennt man ja bereits aus den Cassie-Büchern, wo er durchaus sympatisch war.
Aber hier berührt er mich nicht. Ich denke mir: Hey, da ist der, mit dem Dorina irgendwann ihr Happy End finden wird (ist meistens so), dann wende ich mich anderen Personen zu, wie z.B. Mircea (Vampir). Ihn kennt man, wenn man sie gelesen hat, aus den Cassie-Büchern als charmant, sexy und mächtig. Hier lernt man eine andere Seite von ihm kennen und sein Charakter wirkt dadurch auf mich vielseitiger.
Er war aber auch der einzige Charakter, der mich durch und durch gefiel.
Mit Dorina konnte ich mich anfreunden, aber an vielen Stellen im Buch fand ich sie unsympatisch. Ich weiß, eigentlich lässt soetwas die Charaktere "menschlich" wirken, vielseitig, gut durchdacht. Aber bei ihr war es dann einfach zu krass.

Die Handlung fliegt nur so dahin, wie man es gewöhnt ist aus ihrer anderen Reihe. Sie ist durchaus mit Kämpfen verbunden.
Gut fand ich, dass die Autorin Dorina und L.-C. nicht gleich miteinanderschlafen lassen hat. Dass die beiden sich zu einander hingezogen fühlen, konnte man spüren.
Sehr interessant fand ich das Essen - Minikühe, wirklich interessante Wahl. Das hat bei mir für ein Lächeln gesorgt.
Auch die Trolle fand ich einen guten Einfall und die Trolldame war mir sehr sympatisch.

Am Ende muss ich sagen:
Ich bleibe bei Cassie Palmer.
"Dämonisch verführt" hat mich nicht überzeugt und wird vermutlich deswegen in meinem Regal verstauben.
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