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Dämonisch [VHS]
 
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Dämonisch [VHS]

Bill Paxton , Matthew McConaughey    Freigegeben ab 18 Jahren   Videokassette
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Bill Paxton, Matthew McConaughey, Powers Boothe
  • Format: PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 28. Oktober 2003
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000CFYDS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.244 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

OFDb.de

Mit Regiedebuts geht man ja meistens etwas sanfter um, weil hier ja jemand seine ersten Schritte hinter der Kamera macht.
Und mag auch Bill Paxtons erster Film nicht gerade nie vorher Gesehenes präsentieren, so ist er doch gerade für ein Debut ein hochinteressanter Streifen. Denn wer würde als sein Gesellenstück sonst sich einfach mal auf eine Exkursion ins Land der fanatisch religiösen Killer begeben, wenn nicht jemand, der bereit ist, volle Power zu fahren.

Und so sieht dann auch das Ergebnis der Bemühungen aus, als hätte der Mann es nicht erwarten können. Das Skript ist so dicht gestrickt, daß es überzulaufen droht und zerfasert dann gegen Ende hin in verschiedene Richtungen, aber das kann das Gesamtergebnis nicht mehr vollends kippen.

Fangen wir vorne an: die Exposition ist Genre pur, wenn Matthew McConaughey Powers Boothe beim FBI aufsucht, natürlich in einer dunklen und stürmischen Nacht, und ihm berichtet, er sei der Schlüssel zu einer Mordserie, die gerade eine ganze Abteilung beschäftigt, der Hand-Gottes-Fall.
Und um seine kryptischen Andeutungen zu deuten, holt er weit aus und schildert, wie alles angefangen hat.
Einstmals waren er, Fenton, und sein Bruder Adam gemeinsam mit dem Daddy eine glückliche, wenn auch mutterlose Familie, bis Daddy eines Nachts die göttliche Eingebung auf die Pfanne bekommen hat, daß er von jetzt an Dämonen töten soll, immer in Siebener-Listen.
Und seine Söhne sind von nun an gezwungenermaßen mit von der Partie...

Kinder und Horror sind so eine Sache, die sich nicht jeder traut; Kinder und religiöser Mordwahn sind noch eine Spur happiger, weil realistischer und solange sich das Netz um Fenton (der jüngere Adam folgt seinem Vater begeistert und glaubt jedes Wort) immer enger zieht, strahlt der Film genau die beklemmende Wirkung aus, die einen Thriller ausmachen sollte. Die Psycho-Mühle, die der Junge ertragen muß, ist nicht von schlechten Eltern.
Dabei bleibt Paxton, der den durchgeknallten Daddy selber spielt, stets auf der finster-realistischen, aber blutarmen Seite; die schiere Ausweglosigkeit für die Opfer jedoch macht die Bilder nicht weniger dringlich.
Wir sehen nie Leichen, wie sehen nie die Auswirkungen der Axthiebe, aber die Simplizität des Wahns beschwört mehr leises Grauen, als das bloße Zeigen je hätte erreichen können.
Aber gerade die Simplizität bringt die Bilder mehr zum Glänzen. Ein reflektierter Lichtstrahl als Gottesbotschaft, einen Sonnenstrahl durch die Wolken führt den wahnsinnigen Mann zur scharfen Klinge, schließlich sehen wir den Engel mit dem Flammenschwert aus der Höhe herab schweben.

Die erzählerische Klammer erweist sich aber gegen Ende als Sackgasse, denn als der Reifungsprozess der Jungs dem Ende zugeht und Fenton den FBI-Agenten inzwischen auf den Leichenfriedhof geführt hat, muß natürlich noch ein Plot-Twist, eine Überraschung, eine unerwartete Wendung her. Der Film schreit geradezu danach, von der ersten Sekunde und Paxton liefert relativ unspektakulär, so daß jeder von sich behaupten kann, er hätte mitgedacht und vorausgeahnt.
Dann legt das Skript noch eine Schippe nach und ergänzt die Story tatsächlich noch mit einer übernatürlichen Wendung, die die ganzen Ereignisse in einem neuen Licht erscheinen lassen. Überraschend ist der Clou tatsächlich, aber beseitigt so gleichzeitig jegliche Spur von Realismus, den der Film so sorgfältig mit sich geführt hat.
Man könnte glatt von Entwertung sprechen, aber die Wirkung der Kinderhandlung hält zum Glück lange genug vor, daß die Wendung nicht den ganzen Film tragen muß.

Insgesamt muß man die Hingabe und den Enthusiasmus Paxtons loben, aber bei der Themenauswahl wäre weniger Vielfalt und mehr Konzentration mehr. Der Eindruck bleibt aber überwiegend positiv.

--- Silvan Prefetzky (Moonshade)

VideoMarkt

Seit 1979 terrorisiert ein Serienkiller, der sich "God's Hand" nennt, Texas. Da meldet sich ein junger Mann bei der Polizei und gibt an, der Mörder sei sein Vater. Nach einer Vision hatte sich das einst liebevolle Familienoberhaupt genötigt gefühlt, auf einer Liste aufgeführte Menschen nach Hause zu bringen und mit der "magischen Axt" zu ermorden. Während er die Aussage aufnimmt, kommt dem protokollierenden Beamten der junge Mann, der behauptet, eben seinen Bruder begraben und dem Vater assistiert zu haben, immer seltsamer vor...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Horrorthriller! 25. November 2009
Von Amigo Del Sol TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Eines schönen Tages erscheint einem alleinerziehenden Vater (Bill Paxton) ein Engel, der ihn im Auftrag Gottes instruiert, Dämonen die Menschengestalt angenommen haben zu töten. Dieser Aufgabe verfallen nimmt er seine tödliche Mission an und beginnt mit seinen beiden Söhnen Adam und Fenton die Dämonen auszulöschen. Während Adam seinem Vater gehörig ist, lehnt sich allerdings Fenton gegen ihn auf. Jahre später geht der erwachsene Fenton (Matthew McConaughey) zum FBI und erzählt dort dem Agent Wesley Doyle (Powers Boothe) die unglaubliche Geschichte, denn anscheinend ist die Dämonenjagd immernoch nicht zu Ende...

"Dämonisch" von Regisseur Bill Paxton ist ein feiner Horrorthriller mit reichlich Mystery- und ein wenig Splatter-Touch. Die Geschichte basiert größtenteils auf Rückblenden und kehrt gelegentlich in die Gegenwart zurück, wenn Fenton dem Agent seine Geschichte erzählt. Was sich auf die Spannung nur förderlich auswirkt. Untermalt wird das ganze von visuell düster-geschnittenen Bildern, die damit dem offensichtlichen Wahnsinn des Vaters und seiner tödlichen Mission gekonnt untermalen. Die Darsteller gefallen allesamt gut.

Die Geschichte entwickelt sich von Anfang an sehr spannend und wenn man glaubt, dass Ende zu erahnen gibt es dann doch noch die eine oder andere Wendung. Regisseur Bill Paxton gelingt es dabei wunderbar, die durchaus komplexe Geschichte und damit eher ungewöhnlich für dieses Genre, gekonnt zu erzählen und ihr dadurch die entscheidene Note zu verpassen, um in die Topliga des Genres vorzustoßen oder zumindestens an ihr zu kratzen. Ganz klassisch für so einen Horrorthriller gibt es dann noch die obligatorische Überraschung am Ende - 5 Sterne.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hendrik Vadersen VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Dies ist einer der unheimlichsten Filme, die ich je gesehen habe, denn der Horror wird eigentlich nicht gezeigt, er findet im Kopf statt.

Inhalt:

Ein junger Mann kommt in ein Polizeirevier und gesteht, dass sein Bruder der Hand Gottes Mörder sei. Er erzählt dem Kommissar über all die Morde, die sein Vater als erstes im Jahre 1979 begangen hatte. Mit ihm hat alles angefangen, da er eines Nachts eine Vision von Gott bekam, dass der Weltuntergang bevorstehe und er alle Dämonen, die in Menschengestalt leben, töten müsse. Sein Bruder sei ebenfalls fest davon überzeugt gewesen nur er nicht. Nun sei sein Bruder tot und er führt den Ermittler zum Grab, wo alles anders kommt als erwartet...

Der Film nimmt einige Wendungen und ist stets, in fast jeder Minute spannend und unheimlich. Selbst mitten am Tag denkt man, gleich passiert etwas grauenhaftes. Zuletzt weiß man nicht mehr, was man glauben soll. Entweder ist der Vater völlig durchgedreht, oder alle anderen.

Dieser Film ist einfach nur klasse und verdient fünf Sterne!

Viel Spaß beim gucken!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gott-Vater-Sohn... 9. Dezember 2009
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Im Süden von Texas: FBI Agent Wesley Doyle (Powers Boothe) ist einer der Männer, die seit Jahren dem mysteriösen Serienkiller "Gods Hand" vergeblich auf der Spur sind. Jetzt sitzt ein gewisser Fenton (Matthew McConaughey) bei ihm im Büro und schildert eine zuerst recht unglaubwürdige und merkwürdige Geschichte: Sein verstorbener Bruder Adam soll dieser Mörder sein. In Rückblenden erzählt der verzweifelte Mann, dass alles 1979 begann, als Fenton (Matt O`Leary) und Adam (Jeremy Sumter) noch Kinder waren, die bei ihrem gütigen alleinerziehenden Vater (Bill Paxton) in einer harmonischen Idylle aufwachsen.
Das unbeschwerte Leben hört in einer Nacht auf, als der Vater das Kinderzimmer aufsucht, und seinen Söhnen von der Erscheinung eines Engels berichtet, der ihm einen göttlichen Sendungsauftrag gegeben hat Dämonen, die sich in Menschengestalt tarnen, zu vernichten.
Die 3 Werkzeuge Gottes sind auch schon auserwählt: Handschuhe, ein Schlagstock aus Eisen und die Axt, auf der der Name "Otis" eingraviert ist...
Bill Paxton entdeckte das Drehbuch von Brent Henley und war von dem Stoff so fasziniert, dass er sich selbst als Regisseur des Ganzen ins Spiel brachte und sich aufgrund seiner Hartnäckigkeit am Ende auch durchsetzen konnte.
Hier fallen mir schon erste Parallelen zu Charles Laughtons Regiedebüt "Die Nacht des Jägers" ein. Ein Film, der lange Jahre bis Jahrzehnte völlig unterschätzt und verrissen wurde und erst sehr spät als eines der grossen Meisterwerk des Films gewürdigt wurde.
Auch die Handlung erinnert an das Meisterwerk. Wie bei Laughton sind die Kinder die eigentlichen Hauptfiguren. Der grössere Fenton ist als einziger in der Familie mit Zweifel geplagt, ob sein Vater, der unbeirrbar, erbarmungslos aber dabei völlig ruhige Arbeiter Gottes nicht über Nacht wahnsinnig geworden ist. Sein kleiner Bruder Adam hat diese Zweifel nicht, er vertraut seinem Vater in allen Belangen.
Sehr gelungen in "Dämonisch" ist die durchweg düstere auswegslose Atmosphäre und Bill Paxton spielte nie besser. Getoppt wird er allerdings noch von der grandiosen Darsteller des jungen Fenton, dass der Film so gut funktioniert, ist in erster Linie Matt O`Leary zu verdanken, der den Film fast im Alleingang trägt.
Orientiert haben sich die Macher sicherlich auch an Stephen King, die Geschichte, die in Texas, also im s.g. amerikanischen "Bibelgürtel" spielt, ist vor allem auch eine spannende Abhandlung über die zwei sich bekämpfenden Kräfte "Gut" und "Böse" und lässt den Zuschauer völlig im Dunkel tappen.
Auch Hitchcock Freunde werden in einigen Szenen erkennen, dass Patton ein Fan des Meisters of Suspence ist.
Ich halte diesen aussergewöhnlichen und psychologisch interessanten Genrebeitrag für ein unterschätztes Meisterwerk.
Auf DVD 2 befindet sich u.a. ein Making of.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Schlecht!
Ich habe den Film angesehen, weil er als sogenannter "Geheimtipp" gehandelt wird.
Und wirklich, zu Beginn scheint es, als würde man ein sorgsam aufgebautes Psychodrama... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Maus veröffentlicht
naja...
also der film selbt ist nicht so spannend...da er erst ab 18 ist, hab ich mir eigentlich um einiges mehr erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kerstin veröffentlicht
langweilig
ein sehr langweiliger und voraussehbarer Film.
die schauspielerische leistung ist mies, die story lächerlich und jede menge Logikfehler. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Vlad Dracul veröffentlicht
Exzellenter Psycho-Horror-Thriller!!
Wenn man bedenkt, dass Bill Paxton Regie und Hauptrolle übernommen hat, dann kann man eigentlich nur beeindruckt sein. Seine erste Regiearbeit. Wahnsinn!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von Major Schäfer
S C H W A C H !!!!
Also ich habe mir von diesem Film wirklich mehr versprochen ! Ich verrate sicherlich nicht allzuviel, wenn ich schreibe, dass ein Vater einen Engel / Erscheinung sah und nun im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2009 von Berlin
Ein schockierender Film, der die Abgründe der Menschen zeigt
Dieser Film zeigt scheinbar, zu was die Menschen fähig sind, wenn sie an religiösem Fanatismus leiden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von Sophie Bach
Schwacher Horrorfilm
Eigentlich handelt es sich hierbei nicht um einen Horrorfilm sondern eher um einen Thriller. Abgesehen davon, dass dieser Film niemals das "Prädikat" ab 18 tragen dürfte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2008 von Daniela Wieser
Morde im Auftrag des Herrn
In der ersten halben Stunde rätselte ich noch, ob dies vielleicht ein Horrorfilm ist, dessen religiöse Botschaft ernst gemeint ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2008 von Hugo Humpelbein
Geheimtipp!
Dieser Film ist absolut klasse. Man weiß nie wer Opfer oder Täter ist, wer gut oder böse ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2007 von Nicole Munzinger
Morde im Auftrag des Herrn
In der ersten halben Stunde rätselte ich noch, ob dies vielleicht ein Horrorfilm ist, dessen religiöse Botschaft ernst gemeint ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2007 von Hugo Humpelbein
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