Auf einen Blick
"Dämonen des Lichts" ist bisher auf jeden Fall ein Highlight des Jahres. Die Story, die Figuren, der Stil... alles super.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen! Also seid bereit: Die Engel kommen!
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Cover
Das Cover passt toll zur Story und gefällt mir sehr gut. Das deutsche gefällt mir hier sogar besser als das Originalcover, was so gut wie nie vorkommt. Einige haben sich aufgeregt, dass der Originaltitel "Angel" in "Dämonen des Lichts" übersetzt wurde. Ich finde, dass der Titel super passt, sogar noch besser. "Angel" finde ich fast etwas langweilig.
Charaktere
Hauptsächlich sind in diesem Buch die beiden Protagonisten Willow und Alex präsent. Beide sind super umgesetzt und authentisch, besonders Willow. Sie hebt sich stark von den anderen aktuellen weiblichen Protagonisten ab. Sie ist zwar sehr mutig, aber nur, weil sie keine andere Wahl hat. Sie musste früh erwachsen werden, da ihre Mutter krank ist und hat schon als kleines Kind die Verantwortung für sie beide übernommen.
Sie hat aber auch eine sehr sensible und verletzliche Seite, was bei anderen Büchern oft zu kurz kommt.
Alex ist endlich auch mal ein Junge, mit dem ich komplett zufrieden bin. Er wirkt nicht überirdisch perfekt, sondern einfach durchweg interessant und sympathisch, auf eine sehr überzeugende Art.
Die zahlreichen Nebenfiguren wurden ebenfalls super umgesetzt und konnten mich überzeugen.
Handlung
Der Story gegenüber war ich zunächst skeptisch, da im Moment sehr viele Engel-Romane auf den Markt kommen.
Von Anfang an war die Story total interessant und nur selten gab es einige zähe Passagen. Die Idee hat mir auch super gefallen. Engel, Sekten, CIA,... Eine wirklich tolle Mischung, die mich immer mehr begeistert hat, umso mehr ich gelesen habe.
Was mich besonders überrascht hat, war die Liebesgeschichte. Da bin ich immer sehr kritisch, aber diese hier hat mir gut gefallen. Es ist nicht dieses oberschmalzige Liebesblabla, sondern entwickelt sich langsam und realistisch.
Das Buch hat auf jeden Fall das Potenzial, eines meiner Lieblingsbücher zu werden.
Schreibstil
Besonders gefallen hat mir, dass man auch am Schreibstil gemerkt hat, aus wessen Sicht gerade geschrieben wird.
Das ist besonders deswegen erstaunlich, da es sehr viele Sichtwechsel gibt, und aus der Sicht von sehr vielen Personen geschrieben wird.
So bekommt man einen Einblick in die Gedanken und Gefühle der "Guten" wie auch in die der "Bösen", was mir immer sehr gefällt.