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Dämmerung über Birma: Mein Leben als Shan-Prinzessin
 
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Dämmerung über Birma: Mein Leben als Shan-Prinzessin [Broschiert]

Inge Sargent , Cécile Lecaux
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 4., Aufl. (1. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293203574
  • ISBN-13: 978-3293203570
  • Originaltitel: Twilight over Burma
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.783 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Inge Sargent
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Inge Sargent glaubt, sich in einem Märchen wiederzufinden, als sie 1953 mit ihrem birmesischen Ehemann im Hafen von Rangun einläuft und mit fürstlichen Ehren willkommen geheißen wird. Erst jetzt nämlich erfährt die junge Österreicherin, dass ihr Mann Sao Kya Seng, den sie als Studentin in den USA kennen gelernt hat, nicht nur Bergbauingenieur ist, sondern auch Prinz des birmesischen Bergstaates Hsipaw und Oberhaupt der Shan. Inge ist somit die"Mahadevi", die Himmelsprinzessin. Schon bald sucht sie sich neue, eigene Aufgaben: Sie lernt Shan und Birmesisch, macht sich mit den Traditionen vertraut und engagiert sich in sozialen Projekten.
1962 findet das fortschrittliche Märchen ein grausames Ende: Sao Kya Seng wird nach dem Militärputsch verschleppt und ermordet; Inge Sargent gelingt mit ihren beiden Töchtern die Flucht indie USA. Bis heute wird sie als letzte Mahadevi von den Shan verehrt.

Über den Autor

Inge Sargent, geboren 1932 in Kärnten, lernt als Gaststudentin in Colorado den birmesischen Bergbauingenieur Sao Kya Seng kennen. Nach der Heirat 1953 zieht das Paar nach Birma, wo sich Sao Kya Seng als das Staatsoberhaupt von Hsipaw, dem nördlichen Shan-Staat, zu erkennen gibt. 1962, nach dem Militärputsch, wird Inge Sargents Mann verschleppt, und sie muss mit den beiden Töchtern das Land verlassen. Seit 1966 lebt sie in den USA, war viele Jahre Lehrerin und leitet ein Hilfsprojekt für birmesische Flüchtlinge. 2000 wurde ihr der Menschenrechtspreis der United Nations Association verliehen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Märchen ohne happy-end 19. März 2007
Von indigo
Format:Broschiert
Birma: Kaum zu glauben aber wahr, was die Autorin erzählt. Sie wird plötzlich Prinzessin eines Staates in Birma. Sie geht völling in dieser Rolle auf, lernt die Sprache, befasst sich mit den Traditionen und der Religion dieses Landes. Mit ihrem Mann lebt sie ein scheinbar wunderschönes harmonisches Leben voller exotischer Pracht. Doch die Politik holt sie ein, mitsamt Terror, Schrecken bis zum Verlassen des Landes. Inge Sargent schreibt schnörkellos und klar über ihre Zeit als Prinzessin, sie läßt teilhaben an der atemberaubenden Landschaft, am Leben der Einwohner und zeigt in die Hintergründe des politischen Geschehens, das zum Ende dieses Märchens führt. Ein schönes Buch!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ralf KvF
Format:Broschiert
Die Österreicherin Inge Sargent, Autorin dieses Buches, lernte als Gaststudentin in Colorado/USA den birmesischen Bauingenieur Sao Kya Seng kennen und heiratete ihn im März 1953 in Denver. Nach ihrer Eheschließung zogen beiden im selben Jahr nach Birma, wo Inge Sargent erfahren musste, dass ihr Ehemann Prinz des birmesischen Bergstaates Hsipaw und zugleich Oberhaupt der Shan war. Seine Ehefrau wird somit zur Mahadevi, zur Himmelsprinzessin, des Shan-Staates und lernte im Laufe der Jahre die Kultur der Shan kennen und wurde mit ihr vertraut. 1962 putschte sich das birmesische Militär und Führung von General Ne Win an die Macht. Sao Kya Seng wurde verschleppt und ermordet, wobei das birmesische Militär seine Festnahme stoisch leugnete. Der Autorin gelang mit ihren Töchtern unter glücklichen Umständen die Flucht nach Österreich; später lebt sie mit ihren Kindern in den USA.
Inge Sargent schildert in ihrem Buch ihr Leben als "europäische" Shan-Prinzessin und bringt dem Leser damit auch die Kultur der Shan - aber auch Birma - näher. Leider lässt das Buch eine gewisse Chronologie der Ereignisse vermissen. Die Autorin springt zwischen ihren Erinnerungen und den politischen Entwicklungen in Birma hin und her, was den Lesefluss nicht gerade erleichtert. Als störend erweisen sich zudem die Abschnitte, in denen die Gedanken und Erlebnisse ihres Ehemannes in der Gefangenschaft des Militärregimes geschildert werden, die der Vorstellungswelt der Autorin entlehnt sind und offenbar wenig mit der Realtität zu tun haben. Realtität und Fiktion, Sachbuch und Roman, verschwimmen hier deutlich. Der Erzählung ihrer Lebensgeschichte als Shan-Prinzessin wäre es zuträglicher gewesen, diese Kapitel auszulassen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Es ist wirklich spannend zu lesen, wie die Österreicherin Inge, die beim Studium in den USA ihren Ehemann kennenlernt, ihm in seine Heimat Burma folgt um dort als Shan-Prinzessin zu leben, ihr ungewöhnliches Schicksal meistert. Die geschichtlichen Hintergründe (Militärputsch) werden anhand dieses Einzelschicksals besonders transparent. Da ich selbst bereist in Burma war und die beschriebenen Orte und Volksgruppen kennengelernt habe, war das Buch natürlich doppelt interessant. Sofern man Burma nicht kennt, gibt das Buch hier womöglich etwas zu wenig Einblick und die Zusammenhänge sind nicht so ganz klar. Dennoch empfehlenswert!
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