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Czernowitz. Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole
 
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Czernowitz. Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole [Gebundene Ausgabe]

Helmut Braun (Hg.)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Pressestimmen

Ein faszinierendes, kompetent ausgeleuchtetes Kapitel europäischer Kulturgeschichte (Darmstädter Echo)

Dieser großformatige, mit vielen Bildern versehene Band wirkt wie ein vorläufiger Abschluss der historischen Rekonstruktionsphase, die die Stadt Czernowitz in den letzten Jahren erlebt hat. Er besticht vor allem durch Aufsätze, welche die bisherige Forschung über die Geburtsstadt Paul Celans zusammenfassen. (...) Zusammen mit alten Ansichtskarten und nachkolorierten Fotografien entsteht so ein Bild von Czernowitz, das der Nostalgie einerseits nachgibt, sich aber durch die differenzierten Texte zugleich absichert. (Literaturen)

Der Band ermöglicht uns eine wunderbare Reise ins ferne Czernowitz. Mehr als 140 Fotos und Texte von fünf Autoren, ergänzt durch literarische Erinnerungen, nehmen uns mit hinein ins einstige pulsierende, vielsprachige, polyethnische Leben. Postkartenansichten, Stadtpläne und Fotos zeigen früheren Handel und Wandel, spätere Zerstörung und heutigen Verfall und Renovierungen (Neues Deutschland)

West-Ost-Journal 1/2006

Die Wiederentdeckung ihrer kulturellen Wurzeln wird nicht nur sprachlich, sondern auch anhand von über 100 historischen und aktuellen Fotos dargestellt und lässt erahnen, welche Kostbarkeiten es in Czernowitz noch zu entdecken gibt.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein handelt sich um ein Buch über die als Czernowitz auf tragische Weise im letzten Jahrhundert untergegangene Stadt Czernowitz im Buchenland. Dem in der Rückschau glücklich gesehenen multikulturellen Leben der östereich-ungarischen Kronlandhauptstadt folgten nach dem Untergang der KuK-Monarchie schlimme Jahrzehnte, bis als Folge der Wende ein neuer, friedlicherer Zeitabschnitt, nun als als Teil der Ukraine begann.

7 Autorinnen und Autoren schildern auf höchst unterschiedlicher, eindringlicher Weise ihr Czernowitz - historisch, literatur- und kulturgeschichtlich, politisch. Ein packendes Buch, das auch Leser ohne direkten Bezug zur Bukowina und ihrer Hauptstadt fesselt und neue Horizonte öffnet. "Aktualität eines Mythos" überschreibt der Autor Othmar Andree seinen Beitrag über das Czernowitz von gestern und heute. Besser könnte man den Inhalt dieses sehr lesenswerten und sorgfältig aufgemachten Buches nicht zusammenfassen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Czernowitz, eine entlegene Stadt in Osteuropa, heute Ukraine, erlebte seine Blütezeit in den 143 Jahren der Österreich-Ungarischen Monarchie.
Diese Stadt lebte bereits damals nach Normen, von denen die heutige EU nur träumen kann.
Eine Vielvölkerstadt, in der sich alle Nationalitäten (Deutsche, Juden, Ukrainer (Ruthenen), Rumänen, Polen, Armenier, Huzulen u.a.) frei entfalten und ihre Muttersprache pflegen konnten. Doch hatten sie alle eins gemeinsam, sie lebten den österreichischen Geist. In erster Linie waren sie Österreicher und das fühlten sie auch nach Jahren unter der Herrschaft des Königreiches Rumänien, oder nach der Okkupation durch die Russen, die dieses schöne Stück Erde zum Ruin führten.
Eine Reise beginnt mit Vorbereitungen und man sucht nach entsprechender Literatur. Mit dem Buch Czernowitz - Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole (2. Auflage) ist es dem Herausgeber Hr. Braun, den Autoren und dem Chr. Links Verlag, Berlin gelungen, ein Werk herauszubringen, dass dem Leser einen umfassenden Überblick zur Geschichte und Kultur dieser schönen Stadt vermittelt und es werden viele Facetten der Stadt aufgezeigt.
Das alte und heutige Czernowitz wird in Bildern gegenübergestellt und der Leser erkennt, was das für eine pulsierende Hauptstadt des Kronlandes Bukowina war und sich aus "NICHTS" zu einer Kulturmetropole entwickelt hat.
Man nannte diese Stadt auch nicht ohne Grund "Klein Wien des Ostens"!
Diese Stadt, hat, wie man auch im Buch nachlesen kann viele Schriftsteller unterschiedlicher Nationalitäten hervorgebracht, die ich jetzt nicht aufzählen möchte, um auch keinen zu vergessen.
Welche Stadt konnte schon von sich behaupten, die östlichste Universität des Westens zu haben, Czernowitz konnte es.
Die Czernowitz - Kenner und Liebhaber, als auch diejenigen, die diese Stadt nur aus touristischen Gründen besuchen wollen, haben mit diesem Buch gleichzeitig eine Erinnerung, als auch einen Reiseführer, denn der Besucher kann sich wunderbar nach dem Buch und der abgedruckten alten Stadtkarte orientieren.
Die alten Straßenzüge und Gebäude haben sich nicht verändert.
Der einstige österreichische Geist ist leider durch den Austausch der Bevölkerung verloren gegangen, aber ich als Nachfahre von Czernowitzern wünsche mir, dass der Mythos Czernowitz weiter von sich reden macht und die Entwicklung der Stadt voranschreitet.
Dazu gibt es viele Initiativen und dieses Buch gehört dazu, diese Stadt wieder in das Bewusstsein der Menschen zurück zu bringen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut lesenswert 2. Februar 2006
Von Ein Kunde
Wer die Gedichte von Paul Celan, Itzik Manger oder Rose Ausländer liebt, sollte unbedingt dieses Buch lesen! Czernowitz war ihre Heimatstadt, eine Stadt voll geistiger Vitalität und kosmopolitischer Offenheit, alles Neue war hier willkommen. Eine Stadt, die aber auch Zerstörung, Niedergang und Tod erlebt hat - und sich davon nicht mehr erholen konnte. Beeindruckend, dieser reich bebilderte Gang durch 500 Jahre Geschichte auf 180 Buchseiten!
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