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Czernowitz. Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole [Gebundene Ausgabe]

Helmut Braun (Hg.)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:
Czernowitz: Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole Czernowitz: Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole
EUR 29,90
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Kurzbeschreibung

19. Juni 2006
Steinerne Zeugnisse erinnern heute zwar noch an das »Goldene Zeitalter« der k.u.k. Monarchie, als Czernowitz die pulsierende Hauptstadt des Kronlandes Bukowina war und stolz die östlichste Universität des Westens vorwies. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg war die Vielvölkermetropole eine menschenleere Stadt. Die Deutschen hatte man »heim ins Reich« geholt, die Juden ausgerottet, die Polen, Ungarn, Armenier waren während des Krieges geflohen, und die Rumänen gingen, als die UdSSR die nördliche Bukowina annektierte. Das Buch zeigt in vielen Bildern das alte Czernowitz und stellt ihm das heutige Tschernivzy gegenüber. Die Autoren erzählen von der Vergangenheit und Gegenwart der Stadt und beleuchten die besondere Rolle, die die Literatur hier spielte. So ersteht vor dem Auge des Lesers eine untergegangene Kulturmetropole, die es verdient hat, wieder entdeckt zu werden. (Der vorliegende Band ist mit 146 Abbildungen ausgestattet).

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 184 Seiten
  • Verlag: Ch. Links Verlag; Auflage: 2, aktualisierte Auflage (19. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386153374X
  • ISBN-13: 978-3861533740
  • Größe und/oder Gewicht: 24,8 x 21,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 534.685 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein faszinierendes, kompetent ausgeleuchtetes Kapitel europäischer Kulturgeschichte (Darmstädter Echo)

Dieser großformatige, mit vielen Bildern versehene Band wirkt wie ein vorläufiger Abschluss der historischen Rekonstruktionsphase, die die Stadt Czernowitz in den letzten Jahren erlebt hat. Er besticht vor allem durch Aufsätze, welche die bisherige Forschung über die Geburtsstadt Paul Celans zusammenfassen. (...) Zusammen mit alten Ansichtskarten und nachkolorierten Fotografien entsteht so ein Bild von Czernowitz, das der Nostalgie einerseits nachgibt, sich aber durch die differenzierten Texte zugleich absichert. (Literaturen)

Der Band ermöglicht uns eine wunderbare Reise ins ferne Czernowitz. Mehr als 140 Fotos und Texte von fünf Autoren, ergänzt durch literarische Erinnerungen, nehmen uns mit hinein ins einstige pulsierende, vielsprachige, polyethnische Leben. Postkartenansichten, Stadtpläne und Fotos zeigen früheren Handel und Wandel, spätere Zerstörung und heutigen Verfall und Renovierungen (Neues Deutschland)

Der Verlag über das Buch

"Klein-Wien des Ostens" wurde sie genannt: das wechselvolle Schicksal einer Vielvölkerstadt.

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Kundenrezensionen

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4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein handelt sich um ein Buch über die als Czernowitz auf tragische Weise im letzten Jahrhundert untergegangene Stadt Czernowitz im Buchenland. Dem in der Rückschau glücklich gesehenen multikulturellen Leben der östereich-ungarischen Kronlandhauptstadt folgten nach dem Untergang der KuK-Monarchie schlimme Jahrzehnte, bis als Folge der Wende ein neuer, friedlicherer Zeitabschnitt, nun als als Teil der Ukraine begann.

7 Autorinnen und Autoren schildern auf höchst unterschiedlicher, eindringlicher Weise ihr Czernowitz - historisch, literatur- und kulturgeschichtlich, politisch. Ein packendes Buch, das auch Leser ohne direkten Bezug zur Bukowina und ihrer Hauptstadt fesselt und neue Horizonte öffnet. "Aktualität eines Mythos" überschreibt der Autor Othmar Andree seinen Beitrag über das Czernowitz von gestern und heute. Besser könnte man den Inhalt dieses sehr lesenswerten und sorgfältig aufgemachten Buches nicht zusammenfassen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Czernowitz, eine entlegene Stadt in Osteuropa, heute Ukraine, erlebte seine Blütezeit in den 143 Jahren der Österreich-Ungarischen Monarchie.
Diese Stadt lebte bereits damals nach Normen, von denen die heutige EU nur träumen kann.
Eine Vielvölkerstadt, in der sich alle Nationalitäten (Deutsche, Juden, Ukrainer (Ruthenen), Rumänen, Polen, Armenier, Huzulen u.a.) frei entfalten und ihre Muttersprache pflegen konnten. Doch hatten sie alle eins gemeinsam, sie lebten den österreichischen Geist. In erster Linie waren sie Österreicher und das fühlten sie auch nach Jahren unter der Herrschaft des Königreiches Rumänien, oder nach der Okkupation durch die Russen, die dieses schöne Stück Erde zum Ruin führten.
Eine Reise beginnt mit Vorbereitungen und man sucht nach entsprechender Literatur. Mit dem Buch Czernowitz - Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole (2. Auflage) ist es dem Herausgeber Hr. Braun, den Autoren und dem Chr. Links Verlag, Berlin gelungen, ein Werk herauszubringen, dass dem Leser einen umfassenden Überblick zur Geschichte und Kultur dieser schönen Stadt vermittelt und es werden viele Facetten der Stadt aufgezeigt.
Das alte und heutige Czernowitz wird in Bildern gegenübergestellt und der Leser erkennt, was das für eine pulsierende Hauptstadt des Kronlandes Bukowina war und sich aus "NICHTS" zu einer Kulturmetropole entwickelt hat.
Man nannte diese Stadt auch nicht ohne Grund "Klein Wien des Ostens"!
Diese Stadt, hat, wie man auch im Buch nachlesen kann viele Schriftsteller unterschiedlicher Nationalitäten hervorgebracht, die ich jetzt nicht aufzählen möchte, um auch keinen zu vergessen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Czernowitz hat in jüngerer Zeit einen gewissen Kultstatus erlangt; für die einen ist es sowas wie eine verloren gegangene MultiKulti-Metropole, während andere eher der zeitweise östlichsten von deutscher Sprache und Kultur geprägten Stadt Europas nachtrauern.
Das vorliegende Buch bedient sicher beide Zielgruppen, aber ohne die Sache noch weiter zu mystifizieren. Das Phänomen Czernowitz wird vielmehr aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und interpretiert. Da gibt es zwei stärker historisch ausgerichtete Beiträge, die die Geschichte der Stadt vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart schildern, von der K.u.K.-Monarchie bis zur unabhängigen Ukraine; drei Essays, die sich auf die geistes-, kultur- und literaturgeschichtlichen Aspekte konzentrieren und drei kürzere Schlaglichter von Literaten bzw. Journalisten, die quasi als persönliche Zeugnisse fungieren. Noch mehr Leben gewinnt dieser Band durch die zahlreichen Illustrationen, die das untergegangene Czernowitz mit dem heutigen Tscherniwzi kontrastieren.
Ein Anhang mit Anmerkungen, Literaturempfehlungen, Zeittafel und Personenregister erhöht den Informationsgehalt dieser Veröffentlichung, die wenig Wünsche offenlässt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert 2. Februar 2006
Von Ein Kunde
Wer die Gedichte von Paul Celan, Itzik Manger oder Rose Ausländer liebt, sollte unbedingt dieses Buch lesen! Czernowitz war ihre Heimatstadt, eine Stadt voll geistiger Vitalität und kosmopolitischer Offenheit, alles Neue war hier willkommen. Eine Stadt, die aber auch Zerstörung, Niedergang und Tod erlebt hat - und sich davon nicht mehr erholen konnte. Beeindruckend, dieser reich bebilderte Gang durch 500 Jahre Geschichte auf 180 Buchseiten!
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