Aus der Amazon.de-Redaktion
Regisseur Jean-Paul Rappeneau und Koautor Jean-Claude Carrière hatten die brillante Idee, Frankreichs liebenswertesten und verletzlichsten Riesen, den massiven Gérard Depardieu, in einer der fleischigsten Rollen der französischen Literatur zu besetzen: die des Schwert schwingenden Poeten Cyrano de Bergerac. Mit einer großen Nase und einem dazu passenden Herzen ausgestattet, erhebt sich Depardieu als der Soldat, dem das Herz gebrochen wurde und der seine Poesie einem anderen Mann leihen muss. Dieser wiederum benutzt Cyranos Poesie, um die Frau zu umwerben, die Cyrano liebt.
Rappeneau scheute weder Kosten noch Mühen, um das Stück von Edmond Rostand an realistischen Schauplätzen zu drehen. Dazu gehört im zweiten Akt die Schlacht, die dem romantischen und lustigen Film noch zusätzlich Spannung verleiht. Depardieu geht in der Rolle auf und verbraucht in jedem Raum, in dem er erscheint, allen Sauerstoff. Als sensibler Macho kreiert er einen überdimensionalen Cyrano, dessen herzzerreißende Trauer über den Mangel an Interesse, den seine Angebetete ihm erweist, Sie zu den Taschentüchern greifen lassen wird. --Marshall Fine
Video Jakob Kurzinhalt
Bauchaufschlitzer und Schädelknacker, nicht auf den Mund gefallen, mit einem stolzen und edlen Herzen. Das ist er, das ist unser Mann. Ein brillianter Fechter, verliebt in das Rasseln der Stahlklingen. Er nimmt es auf mit Spott, mit Provokation und Gefahr, mit jedem Feind. Und doch, unter seinem Brustpanzer verbirgt er eine geheime Wunde, die ihn immer wieder quält. Er ist unansehnlich und fürchtet sich, geliebt zu werden. Und doch, er konnte nicht umhin, sich in die schönste aller Frauen zu verlieben - Roxanne. Sein Schicksal ist besiegelt. Das ist seine härteste Schlacht, die grausamste, der er sich stellte...
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Ein etwas knappes "Gut", die Bildwerte sind schon ein wenig begrenzt und der Ton weist keinen wirklichen Soundspektakel-Chrakter auf. Die Disc ist mit netten Extras versehen. Die kleine Fechtschule mit Multiangle-Funktion etwa ist ein hübscher Einfall. Leider war kein Trailer des Hauptfilmes zu finden, aber eine instruktive historische Doku über das Cyrano-Zeitalter, die allerdings mit völlig unpassender Pop-Musik unterlegt ist. Die reizvolle Verfilmung des Rostand-Stoffes, die mit einer exzellenten Besetzung die herzzereißende Geschichte mit Dialogen in Versforms erzählt, ist auch noch prachtvoll ausgestattet. Großes Kino - hübsche Disc.MO
Bild: Das Begeisternde an der Optik der Disc ist, daß keine unsachgemäßen Aufhellungen vorgenommen wurden. Der Kontrast ist der sensiblen Ausleuchtung des Filmes angepasst und dann sehen dunkle Szenen auch schon einmal etwas dunkel aus - wie im Kino halt. Diese dunklen Szenen lassen sich niocht zu Nachziehern oder anderen Instabilitäten verleiten (00.24.28). Die Schärfe recht prägnat und die Artefaktrate etwas zu hoch, offeriert die Disc noch gute Werte.
Ton: Der Ton der deutschen 5.1-Fassung ist recht stimmig, entwickelt er auch kein Soundfest. Die Musik weist eine sehr exakte Rechts-Links-Trennung auf bleibt aber ein wenig zu zurückhaltend in puncto Dynamik und ihre Transparenz ist auch nicht ganz glasklar (00.32.50). Die Stimmen sind gut der jeweiligen Umgebung angepasst und die Kulisse generell recht griffig bei leichter Frontlast. --movieman.de
VideoMarkt
Der Gascogner Cyrano de Bergerac weiß mit Wort und Waffe gleich meisterlich umzugehen. Nur leidet er an einer zu üppig gewachsenen Nase. Das zur Seelenpein gewordene Riechorgan verunsichert Cyrano so, daß er nicht wagt, der schönen Roxane seine Liebe zu offenbaren. Diese gesteht dem Großnäsigen zudem, sie habe sich in den Soldaten Christian verliebt. Großmütig leiht der Gascogner dem sprachschwachen Beau Wort und Schrift, um die Herzensdame zu erobern und um den hofschranzigen Graf de Guiche abzuwehren. Erst Jahre nach Christians Kriegstod, erfährt die in einem Kloster lebende Roxane, daß Cyrano, der einem Attentat zum Opfer fällt, Briefeschreiber und Stimme Christians war.
Video.de
Regisseur Jean-Paul Rappeneau ("Die schönen Wilden") glückte mit "Cyrano de Bergerac" ein grandioser, ungemein unterhaltsamer Mantel- und Degenfilm, der der bekannten literarischen Vorlage Emil Rostands kongenial entspricht. In der wohl dosierten Genre-Melange aus Komödie, Drama und turbulenter Action brilliert besonders Gérard Depardieu ("Green Card"), der die Rolle des nasen- und liebeskranken französischen Nationalhelden optisch und wortgewaltig ausfüllt, als sei sie nur für ihn geschrieben. Im Kino erfreuten sich fast 1 Million Besucher an dem mit Preisen überhäuften, geversten Lichtspiel, auf Video wird sich der Erfolg zweifellos wiederholen.
Blickpunkt: Film
Wegen seiner riesigen Nase wagt Cyrano nicht, der schönen Roxane seine Liebe zu gestehen. Kongeniale Verfilmung von Emil Rostands Literaturvorlage, die sich zum schauspielerischen Triumphzug für Gérard Depardieu gestaltet.
Kurzbeschreibung
Bauchaufschlitzer und Schädelknacker, nicht auf den Mund gefallen, mit einem stolzen und edlen Herzen. Das ist er, das ist unser Mann. Ein brillianter Fechter, verliebt in das Rasseln der Stahlklingen. Er nimmt es auf mit Spott, mit Provokation und Gefahr, mit jedem Feind. Und doch, unter seinem Brustpanzer verbirgt er eine geheime Wunde, die ihn immer wieder quält. Er ist unansehnlich und fürchtet sich, geliebt zu werden. Und doch, er konnte nicht umhin, sich in die schönste aller Frauen zu verlieben - Roxanne. Sein Schicksal ist besiegelt. Das ist seine härteste Schlacht, die grausamste, der er sich stellte...
Produktbeschreibungen
Frankreich, Mitte des 17. Jahrhunderts. Auf den Straßen tummeln sich Händler, Gauner, Musketiere , Dichter und Denker. Unter ihnen auch Cyrano von Bergerac (Gérard Depardieu), ein stolzer Edelmann und Gascogner Kadett, der mit dem Degen ebenso mutig und virtuos ficht, wie mit seinen Versen.
Sein einziger Makel ist seine Nase, die auffällig groß und spitz aus seinem Gesicht ragt und ihn zum Gespött aller macht. Für ihn selbst ist sein abstoßendes Äußeres weitaus mehr als ein nur Makel, wagt er es doch deswegen nicht, der schönen Roxane (Anne Brochet) seine Liebe zu gestehen. Nie würde sie ihn, Cyrano mit der hässlichen Nase, lieben können. Als sie ihm zudem gesteht, sich in den hübschen aber einfältigen Soldaten Christian (Vincent Perez) verliebt zu haben, leiht der Poet seinem Rivalen seine Worte und Verse, um seiner Angebeteten zu ihrem Glück zu verhelfen und gleichzeitig den aufdringlichen Comte de Guiche abzuwehren.
Nur das Zusammenspiel von Christians makelloser Schönheit und Cyranos betörenden Versen ergeben den perfekten Liebeshelden, für den Roxane entflammt. Für Cyrano sind seine schwärmerischen Liebesgedichte, die er im Namen von Christian verfasst, die einzige Möglichkeit, weiterhin um Roxane zu werben und ihr nahe zu sein, auch wenn seine Liebe unerfüllt und unerwidert bleiben wird.
Doch das Liebesglück von Roxane und Christian währt nicht lange, kurz nach der Hochzeit fällt Christian, in ihrer grenzenlosen Trauer zieht sich die junge Witwe in ein Kloster zurück, um dort den Rest ihres Lebens in Abgeschiedenheit zu verbringen.
Erst als Cyrano im Sterben liegt, erfährt