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Cyberabad: Roman [Kindle Edition]

Ian McDonald , Bernhard Kempen
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Willkommen in der Zukunft, Indien!


Wir schreiben das Jahr 2047: Indien feiert 100 Jahre Unabhängigkeit. Doch in dem Land, das mit seinen pulsierenden Großstädten, hypermodernen Computern und künstlichen Intelligenzen in der Moderne angekommen ist, werden auch zerstörerische Tendenzen sichtbar. Und während zehn Menschen auf ganz unterschiedliche Weise um ihr Schicksal und das ihres Landes ringen, entfaltet sich zwischen Slums und Großrechnern die digitale Zukunft der Menschheit…


Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ian McDonald, 1960 in Manchester geboren, ist langjähriger Fernsehredakteur und Schriftsteller. Er hat bereits zahlreiche Science-Fiction- und Fantasy-Romane verfasst und wurde für "Cyberabad" mit dem British Science Fiction Association Award ausgezeichnet. Ian McDonald lebt in Nordirland.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1002 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 800 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. Juli 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0083LSTX8
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #133.344 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

3.3 von 5 Sternen
3.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Social Science Fiction 8. Juli 2012
Von Glen Runciter VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Indien im Jahre 2047. Der Monsun ist seit Jahren überfällig und das Land kämpft gegen Dürre. Es ist die Folge der Erderwärmung, aber dies ist nur der Hintergrund für einen spektakulären, ehrgeizigen, hochkomplexen Roman, der tatsächlich etwas Visionäres hat. Man wird hineingeworfen in diese fremde Welt und steht erst einmal ziemlich neben sich. Man traut sich kaum, einen Fuß vor den anderen zu setzen, aus Angst, etwas falsch zu machen, denn praktisch in jedem Satz wird man mit unfassbaren Dingen konfrontiert, von denen man noch nie gehört hat. So ungefähr muss sich eine Austenfigur fühlen, die plötzlich im -- was weiß ich -- im Tokio des Jahres 2012 steht. Das ist anstrengend, mühsam, aber auch unendlich fasziniernd.

Hinzu kommt, dass McDonald etwa ein Dutzend Protagonisten einführt, deren Lebenswege man parallel verfolgt und die sich nur ab und an treffen. Selbst die Entdeckung des roten Fadens ist ein Abenteuer.

McDonald macht es einem also nicht leicht, er zwingt einen zur Aufmerksamkeit, zum Zurückblättern, zum noch einmal Lesen einzelner Passagen. Man muss Geduld mitbringen, Interesse, Lust auf Neues. Aber dafür wird man reichlich belohnt. Mit einem einzigartigen Leseerlebnis, das defintiv sehr lange nachwirkt.

Als Vergleich bieten sich an: "Morgenwelt" von John Brunner oder Biokrieg: Roman von Paolo Bacigalupi.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr verworren 10. Oktober 2012
Von Benjamin
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Da dieser Roman (wie so viele) ziemlich hochgejubelt wurde und ich SF generell gerne lese, hab ich ihn mir zugelegt.

Die Idee: Sehr interessant und intelligent.

Die Umsetzung: leidlich.

Es kommt tatsächlich Spannung auf. Leider erst auf den letzten 150 - 200 Seiten.
Zuvor musste ich mich durch 800 Seiten Personen-Geschichten lesen. Immer auf der Suche nach einem roten Faden, der auch am Ende nur sehr zerissen vorhanden ist. Das macht den Roman unheimlich breit. Einige Figuren weniger, hätten hier sehr gut getan.

Fazit:
Eine gute Idee. Leider nicht ideal genutzt, durch zu viele Nebenschauplätze ...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Inderschinder 29. September 2013
Format:Taschenbuch
Welch grauslige Schlaftablette. Selbst das Marabharata, ungekürzt,
hatte ich schneller durch :-) McDonald hat versucht, sozusagen sein
eigenes Marabharata zu schreiben, aber leider ist er nicht Vyasa.
Indische Atmosphäre? Nicht sehr überzeugend. Und dann die ständigen
Personenwechsel. Das gibt natürlich reichlich Seiten. Aber nicht wirklich Spannung. Eine schöne Stelle habe ich in der Cyberabattschlacht
gefunden, und die rettet das ganze Buch vor dem Totalverriss:

"Westliches Denken rebelliert gegen solche Vorstellungen. Westliches Denken ist Autodenken. Bewegungsfreiheit. Selbststeuernd. Individuelle Auswahl und Selbstdarstellung und Sex auf den Rücksitzen. Die große AutoGesellschaft. In der Literatur und Musik waren Züge schon immer Maschinen des Schicksals, die das Individuum blind und unausweichlich in den Tod führen. Züge fuhren durch das Tor von Auschwitz, bis zu den Duschbaracken. Indien hat ein anderes Verständnis von Eisenbahnen. Es geht nicht darum, wohin die unsichtbare Lok einen bringt, sondern um das, was man durch das Fenster sieht, was man zu seinen Mitreisenden sagt, weil alle zusammen fahren. Der Tod ist ein riesiger, überfüllter Endbahnhof mit kaum verständlichen Ansagen und Anschlussverbindungen für neue Reisen. Zugwechsel."

Das ist fein beobachtet. (Loriot) Ach gäbe es doch mehr Stellen, wo die
SF-mäßige Fremdheit so schön beschrieben wird. Oder wenigstens eine sexy
Rakshasi oder Naga. Fail. **
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