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Cyber City Süd. [Taschenbuch]

Herbert W. Franke
1.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2005
Eine moderne Vergnügungsstadt im Orient. Zu spät merken ihre Besucher, dass unterdrückte politische und wirtschaftliche Konflikte eine Katastrophe heraufbeschwören.

Kybernetische Wunder, virtuelle Flüsse und Kriegsverbrecherprozesse als Publikumsspektakel - gegen Inter-Dollars war in der Cyber City Süd alles zu bekommen. Früher war diese Stadt ein Kleinod des Orients gewesen, heute kommen die Menschen aus aller Welt hierher, um sich bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten zu amüsieren. Doch die Tage dieser Stadt sind gezählt. Während eine junge Frau sich auf die gefahrenvolle Suche nach ihrem Vater begibt, bereitet sich in der geheimen Kommandozentrale eine gentechnisch perfektionierte Armee auf den Tag der Befreiung vor ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 316 Seiten
  • Verlag: Dtv (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423244704
  • ISBN-13: 978-3423244701
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.159.445 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Herbert W. Franke, 1927 in Wien geboren, studierte Physik, Mathematik, Chemie, Psychologie und Philosophie. Er promovierte an der Universität Wien mit einem Thema aus der theoretischen Physik zum Doktor der Philosophie. Seit 1957 ist er freier Schriftsteller. 1980 wurde Franke zum Mitglied des Deutschen PEN-Clubs gewählt. Im selben Jahr wurde ihm der Berufstitel Professor verliehen. Er ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und erhielt zahlreiche Preise, darunter mehrere für jahresbeste Science-Fiction-Romane. Frankes faszinierende Utopien basieren auf den Erkenntnissen seiner wissenschaftlichen Arbeit. Neben Autoren wie Philip K. Dick oder Stanis³aw Lem ist Franke einer der bekanntesten Science-Fiction-Autoren Europas.

Seine ersten Science-fiction-Geschichten publizierte er in den Jahren 1953 und 1954 in der Wiener Kulturzeitschrift »Neue Wege«. Weitere Veröffentlichungen: »Der grüne Komet« (1960), »Das Gedankennetz« (1961), »Der Orchideenkäfig« (1961), »Die Glasfalle« (1962), »Die Stahlwüste« (1962), »Der Elfenbeinturm« (1965), »Zone Null« (1970), »Einsteins Erben« (1972), »Ypsilon minus« (1976), »Zarathustra kehrt zurück« (1977), »Sirius Transit« (1979), »Schule für übermenschen« (1980), »Paradies 3000« (1981), »Endzeit« (1985), »Hiobs Stern« (1988) u. a.;

1980 wurde Franke zum Mitglied des Deutschen PEN-Clubs gewählt. Im selben Jahr wurde ihm der Berufstitel Professor verliehen, 1988 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Europäische Akademie der Wissenschaften, der Künste und der Literatur berufen.


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Kundenrezensionen

1.8 von 5 Sternen
1.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zähes Vergnügen 7. Februar 2006
Von h-elen-a
Die Grundidee des Buches ist an und für sich nicht schlecht. Cyber City Süd, das moderne Vergnügungszentrum mitten im Orient mit dem ein oder anderen Problemchen.
Zunächst einmal bereiten sich geheime Mächte auf eine Machtübernahme und Zerstörung der Stadt vor. Davon ahnen die Menschen in Cyber City Süd jedoch zunächst nichts.
Viel drängender ist für sie vorerst das Problem der Wasserfrage: Die Vorräte gehen zur Neige und es müssen neue Quellen erschlossen werden.
Dies ist der eine Handlungsstrang. In diesem Zuge wird auch ausführlich über die Methoden und Zielsetzungen der Untergrundorganisation erzählt.
Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Majda, die nach CCS gekommen ist um herauszufinden, was mit ihrem lang verschollenen Vater geschehen ist. Dieser Vater hat seine letzten Tage, von denen Majda weiß, in der Gegend um CCS verbracht und hatte beruflich mit der Wasserversorgung zu tun, womit eine Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen entsteht.
Wie gesagt, die Idee an sich ist nicht schlecht. Es harpert viel eher an der Ausführung.
Als Majda nach CCS kommt vergnügt sie sich zunächst in der Stadt in der alle Wünsche in Erfüllung gehen. So lernt der Leser die Stadt kennen und weiß nun, in was für einem Umfeld er sich bewegt.
Von daher ist es also gar nicht schlecht, das Majda nicht sofort losrennt und vollkommen verzweifelt nach ihrem Vater sucht.
Das Problem ist viel eher, dass Herbert W. Franke sie viel zu lange planlos in der Stadt umherirren lässt, hin- und hergerissen zwischen dem Verlangen, sich zu amüsieren, ihren schwindenden Geldreserven und dem immer wieder aufkeimenden Wunsch, ihren Vater zu suchen.
Franke beschreibt Majdas lange Streifzüge durch die Stadt, verschiedene Atraktionen und wie Majda ihre Nachmittage verlebt ohne dass dies die Geschichte auch nur um einen Schritt voranbringt.
Es dauert ewig bis ihr endlich wieder einfällt, wieso sie gekommen ist und sich auf die Suche begiebt.
Bei ihren unbeholfenen Ermittlungen wird sie dann eigentlich auch nur von allen anderen Personen mühsam vorangeschoben, während sie selbst nicht wirklich Durchblick hat.
Sie lernt Khalid kennen, der zu einer dieser Personen wird, die Majda zäh durch ihre Forschungen schubst. Er verliebt sich in sie und gibt der Geschichte mit seiner verliebten Hilflosigkeit immerhin noch einen gewissen Charme.
Dennoch stört der Überfluss an unwichtigen Informationen, die dem Verständnis der Geschichte nicht helfen sondern die Story viel eher plump wirken lassen.
Die Untergrundorganisation wird wie gesagt auch sehr genau beschrieben. Ist natürlich auch verständlich, denn immerhin ist diese Organisation unmittelbar an das Schicksal von CCS gebunden. Doch dafür, dass so viele Seiten aufgewandt wurden, die Pläne und die Art der Durchführung dieser Organisation aufzuzeigen, hat sie am Ende einen ziemlich jämmerlichen Abgang. Sie verabschiedet sich zwar mit einem großen Knall, doch das wird dann nur noch als Nebensache auf zwei Seiten erwähnt und vorbei wars.
Die Rolle, die die Organisation innerhalb des Buches spielt, stimmt also absolut nicht mit der Ausführlichkeit überein, mit der über sie berichtet wird.
Das Schicksal der Stadt, um die sich ja alles gedreht hat, und die Frage nach der zukünftigen Wasserversorgung bleiben ungeklärt. Zum Trost erfährt der Leser schließlich doch noch, was aus Majdas Vater geworden ist.
Die beiden Handlungsstränge rumpsen auf jeden Fall ziemlich unelegant aufeinander und scheinen nicht recht zusammenpassen zu wollen, da wie gesagt die Stadt selbst vollkommen unwichtig wird. Majda, die schließlich also der einzige Mittelpunkt ist, hat im Laufe des Buches nur mittelmäßige Auftritte, da ihre Ermittlungen schleppend vorankommen, nach der Hälfte des Buches noch immer nicht ordentlich angelaufen sind und dann erst gegen Ende zentimeterweise weiterzukommen scheinen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieber Altwerke vom Altmeister 3. Juni 2011
Schmonzetten verkaufen sich häufig gut. Aber müssen auch die großen Meister deshalb welche schreiben? Egal. Herbert W. Franke, einer der renommiertesten deutschen (OK, österreichischen) SF-Schriftsteller, darf sich unserer Meinung nach mal einen Ausrutscher erlauben. Aber wir müssen ihn nicht lesen! In Cyber City Süd" gibt es nichts, das wir nicht schon aus amerikanischen Propaganda-Thrillern kennen. Machtgierige arabische Extremisten missgönnen den neuen Herren ihren Erfolg, missachten den Volkswillen und sprengen Hochhäuser in die Luft. Die ahnungslose Hauptheldin hingegen widersteht dem mächtigen General und findet gerade deshalb ihre wahre Liebe. Bitte lieber die ambitionierten früheren Werke lesen (z.B. den Orchideengarten")!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende enttäuscht.... 14. September 2005
Von J. Seibold VINE™-PRODUKTTESTER
Herbert W. Franke führt den Leser in seinem neuesten Buch "Cyber City Süd" in eine Stadt des Orients, die sich zwanzig Jahre nach ihrer Eroberung zu einer Unterhaltungsmetropole ohnegleichen entwickelt hat. Selbst Las Vegas wirkt gegen Cyber City Süd lediglich wie ein in der Wüste vergessener Einarmiger Bandit.
Die Stadt hat jedoch zwei grundlegende Probleme, von denen weder die Einwohner noch die unterhaltungssüchtigen Touristen etwas ahnen: Erstens bereitet sich eine Untergrundorganisation auf die erneute Machtübernahme vor und zweitens geht der verschwenderischen Stadt in kürzester Zeit das wichtigste Grundelement - das Wasser - aus.
Aufgebaut wird die ganze Geschichte in erster Linie um die Person Majda, die als Touristin nach Cyber City Süd reist, um nach Spuren ihres im Umkreis der Stadt verschollenen Vaters zu suchen.
Anfangs lässt sie sich noch sehr stark von den virtuellen Spielwelten dieser Unterhaltungsindustrie blenden und vergisst dabei beinahe ihren eigentlichen Aufenthaltsgrund. Nachdem sie sich jedoch auf ihre Aufgabe zurück besinnt und ein wenig hinter verschlossenen Türen ungern gehörte Fragen stellt, spitzen sich die Ereignisse immer mehr zu und man findet sich in einem ausgewachsenen SF-Thriller wieder.
Neben den virtuos aufgebauten Spannungselementen zeigt Herbert W. Franke wieder einmal insbesondere sein Talent bei der Beschreibung von futuristischen Welten, Begebenheiten aber auch Kleinigkeiten in einer Zeit die noch keiner erblicken konnte und erschafft damit spielerisch eine Stadt im Kopf des Lesers, bei der man jedes einzelne Blinken wahrnimmt und man mit allen Sinnen eintauchen kann.
Neben dieser qualitativ hochwertigen Art des Schreibens erschuf Herbert W. Franke einen spannenden Plot, der die Aufmerksamkeit des Lesers problemlos aufrecht erhält.
Es bleiben dadurch leider nach Schließen des Buches sehr viele Fragen offen, was nach dem ansonsten fehlerfreien Genuss dieser thrillerhaften, hochspannenden Geschichte zu einer kleinen, unvermeidlichen Enttäuschung führt. Hätte er neben seiner philosophischen Betrachtung noch ein wenig weiter ausgeholt, wäre dem Leser sehr geholfen.
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