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Cut: Bericht einer Selbstverletzung
 
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Cut: Bericht einer Selbstverletzung [Broschiert]

Patricia McCormick , Alexandra Ernst
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 6 (30. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596804612
  • ISBN-13: 978-3596804610
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Cut.
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.349 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Patricia McCormick
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Callie spricht mit niemandem, als sie wegen Selbstverletzung in die psychiatrische Klinik eingewiesen wird nicht mit ihrer Therapeutin und erst recht nicht mit den anderen Patienten. Das ändert sich erst, als Amanda neu in die Gruppe kommt. Auch Amanda »schnippelt« und sie lockt Callie mit ihrer provokativen Art aus der Reserve. Ganz allmählich beginnt die Fünfzehnjährige, sich zu öffnen.

Über den Autor

Patricia McCormick ist freie Journalistin. Sie studierte kreatives Schreiben an der New School und rezensiert Jugendbücher und Familienfilme für die New York Times und die Zeitschrift "Parents". Die Autorin lebt in New York. 2009 erhielt sie den Gustav-Heinemann Friedenspreis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr gelungene Grenzwertigkeit 19. Dezember 2003
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Broschiert
Von den wenigen Büchern, die sich literarisch mit „Selbstverletzung bei Jugendlichen" befassen, nimmt dieses Buch eine Sonderstellung ein.
Es greift sowohl inhaltlich als auch stilistisch die Thematik des Verletzens und Verschwimmens von Grenzen auf. Allein vom äußeren Rahmen her wird deutlich gemacht, wie schwer es den betroffenen Menschen fällt, sich in ausreichendem Maße abzugrenzen. Auf der anderen Seite wird aber auch klargestellt, wie rasch andere Menschen Grenzen verletzen und ihre jeweiligen Rollen nicht auszufüllen vermögen. Die Autorin verdeutlicht dies durch eine Textverteilung, die ohne größere Abschnitte auskommt.
Inhaltlich geht es um eine 13jährige Jugendliche, die zusammen mit anderen Mädchen in einer Klinik in den Vereinigten Staaten betreut wird. Diese Hauptakteurin namens Callie hat sich selber zahlreiche Hautverletzungen zugeführt und lebt nun mit essgestörten und anderen therapiebedürftigen Jugendlichen für eine bestimmte Zeit auf einer Station. Sie findet aus einer anfänglichen Sprachlosigkeit heraus und kann sich wieder mehr und mehr dem Geschehen um sie herum öffnen, denn sie bekommt durch zahlreiche Anregungen ein immer realistischeres Bild von dem früheren und gegenwärtigen Geschen in ihrer Familie und möglicher Schuld ihrerseits an den familiären Entwicklungen.
Das Alltagsleben in einer solchen Gruppe wird dabei mit vielen Varianten geschildert.
Man wird mittels zahlreicher Momentaufnahmen sowohl in Gruppentherapiestunden und Einzelsitzungen als auch in das Gruppenleben hineingeführt und erhält ein lebendiges, facettenreiches und realistisches Bild des Geschehens. Die eingebauten Dialoge wirken sehr lebensnah und jugendgemäß. Die Gedankengänge der Mädchen werden in all ihrer Zwiespältigkeit ebenfalls treffend beschrieben.
An einzelnen Stellen malt Patricia McCormick mit markanten Sätzen wie „Als ob man plötzlich spürt, das man lebt" oder „Du musst es wieder tun" ein treffendes Bild der Problematik des Selbstverletzens.
Das Buch endet nicht mit einem abrupten Schnitt der Handlungsfolge, sondern man wird ohne happy end in die Wirklichkeit zurückgeholt, nachdem man sich sehr schnell in die Geschehnisse der Klinik auf dem sogenannten „Idiotenhügel" eingelesen hat.
Über den Fortgang des Lebens der Jugendlichen wird sich jede/r ein eigens Bild machen.
Erwachsene Lesende werden auf jeden Fall die selbstverletzenden Handlungen Jugendlicher eher nachvollziehen, wenn auch nicht immer gänzlich verstehen können.
Aber auch die Adressatengruppe der Jugendlichen wird nicht voyeuristisch zu autoaggressiven Handlungen animiert, sondern eher aufgerufen, bei problematischen Lebensphasen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Und so kann dem „Cut" der Hautverletzungen, dem oftmals vorher traumatische bzw. problematische Vergangenheitserfahrungen vorangingen, ein „Cut" bisheriger Bewältigungsformen von Aggression, Wut, Hass und Ohnmacht folgen.
Möge den jugendlichen und erwachsenen Lesenden die Wertigkeit von Grenzen im Zusammenleben neu bewusst werden. Das Buch kann zumindest einen Anfang dazu leisten.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ich habe dieses Buch meiner kleinen privaten Bibliothek aus Neugier und Interesse hinzugefügt! Dennoch muss ich sagen, dass sich während und auch nach dem Lesen kein Gefühl der Begeisterung einstellen konnte. Als Betroffene vom selbstverletztenden Verhalten muss ich sagen, dass dieses Buch nicht einmal annähernd die Emotionen beschreibt, welche ein SVV-Betroffener wirklich empfindet. Von einem Buch, welches sich mit einer derart kontroversen und ernsthaften Thematik befasst, hätte man eigentlich mehr erwarten dürfen. Trotzdem habe ich mich von vornherein von derartigen Erwartungen distanziert, da ich erahnen konnte, dass die Autorin vielleicht den Willen hatte ein Thema wie dieses zu behandeln, es aber nicht schaffte! Um Menschen die nicht von SVV betroffen sind in ihrem Innersten zu treffen und sie einen winzigen Teil der - zugegebenermaßen schwer ausdrückbaren Gefühle - spüren zu lassen, hätte das Buch sehr viel "roher", "brutaler" und "schonungsloser" geschrieben werden müssen und ich denke, da wird mir jeder, der von SVV betroffen ist beipflichten!!!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vieles bleibt im Dunkeln 25. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Die Geschichte des Mädchens, von dem dieses Buch handelt, welches sich selbst verletzt, ist leider keineswegs so, wie man sich das vielleicht erhofft. Das Buch behandelt fast ausschließlich den Alltag in der psychatrischen Einrichtung, in der sich das Mädchen aufhält. Während ihre Gedanken über ihre Mitpatientinnen und ihre Therapeutin intensiv beschrieben werden gibt es kaum Hinweise auf ihre Selbstverletzung. Zwar wird hin und wieder darauf hingewiesen, daß dies "ihr Problem" ist, aber konkrete Ansätze ihre Selbstverletzung zu beschreiben und zu erklären fehlen weites gehend. Vielmehr beschreibt das Buch, wie ein Mädchen, welches wegen Selbstverletzendem Verhalten in stationäre Behandlung kommt langsam aber sicher einsieht, daß die Therapeutin ihr helfen will und sie wirklich mit diesem Verhalten aufhören möchte. Anmerkungen, wie zum Beispiel, daß Selbstverletzung kein Selbstmordversuch ist und nicht von "Verrücktheit" zeugt kommen zu kurz obwohl doch gerade solche Dinge jedem klar werden sollten.
Das Buch ist durchaus lesenswert und sehr gut und flüssig geschrieben. Es gibt allerdings wenige Aufschlüsse über mögliche Hilfestellungen oder Motive von SVV und sollte daher eher als Roman über ein Mädchen in der Pubertät gesehen werden und wirklich als nichts anderes.
Soweit ich das einsschätzen kann, kommen in diesem Buch keine Trigger vorkommen.
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Cut
Callie befindet sich in der Psychatrie, weil sie nicht redet und sich selbst verletzt. Irgendwann beginnt sie schließlich doch zu reden und ihr Problem wird erkannt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Nadine Seidel veröffentlicht
Mehr erhofft als Oberfläche
Leider hatte ich mir von dem Buch mehr erhofft. Es wirkt recht oberflächlich, wenn man sich etwas mit der Thematik auskennt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2007 von Larissa Puck
Motivierend...
Als Betroffene hat mir dieses Buch (ich las es auf Englisch) Mut gemacht, als ich wieder einmal an einem Tiefpunkt angekommen war - insofern, dass mir wieder bewusst wurde, dass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2007 von Cosmea Akazie
Gute Gedankenansätze, aber oberflächlich
Nun ja, das war mein erstes Buch was ich über dieses Thema gelesen hab!

Ich muss sagen, dass ich es sprachlich nicht so sehr niveauvoll fand und es z.T. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2007 von Nena
Irreführender Titel
Der Titel des Buches ist irreführend, da SVV nicht das zentrale Thema ist, sondern nur "nebenbei" auch miterwähnt wird (Auf ausführliche Erklärungen darf man... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2006 von Braun Franziska
Tiefgründig
Ich liebe dieses Buch, krame es alle paar Wochen hervor und lege es dann nicht mehr aus der Hand.

Ich habe für mich eine Wahrheit darin gefunden, mir hilft es immer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2006 von R. Schmitt
sehr gelungenes buch
ich hab mir das buch bestellt und es sofort inerhalb eines tages durchgelesen und fand es sehr spannend und nachvollziehend, dass ich es gleich noch mal lesen musste. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2006 von katharina
Naja...
Ich muss sagen das dieses Buch meinen Erwarungen leider nicht endsprechen konnte. Ich habe mir wirklich mehr versprochen! Lesen Sie weiter...
Am 23. März 2006 veröffentlicht
Ansprechendes Buch, sehr realistisch
Ich finde das Buch sehr gut geschrieben, teilweise sind die Reaktionen auf die Selbstverletzungen etwas zu übertreben dargestellt, aber daran merkt man eben doch, dass es sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2005 von "baynes29"
Cut
Ich habe dieses Buch in knapp zwei Stunden durchgelesen - praktisch gar nicht aus der Hand gelegt, doch das soll nicht heißen, dass es soooo berauschend ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2004 von "blutrotes-veilchen"
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