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Current Affair Medium Rare

Britta Persson Audio CD

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Produktbeschreibungen

motor.de

Wandel mit melodischem Charme: lupenreiner Gitarrenpop mit Potenzial zum Indie-Hit. Eine Singer/Songwriterin im engeren Sinn war Britta Persson auch auf den letzten Alben nicht unbedingt, auch, wenn sie gemeinhin als solche kurzbeschrieben wurde. Ein wenig zerbrechlich-zart mutete ihre Stimme zwar an, immer betont melancholisch, letztendlich waren ihre Songs aber eben doch energisch zupackend und mit einer gewissen Lässigkeit ausgestattet, die dem Genre sonst meist abgeht. „Current Affair Medium Rare“ geht jetzt den entscheidenden Schritt weg vom Lo-Fi-Gestus, wurde vergleichsweise aufwendig produziert und ist ein lupenreines Indiepop-Album geworden, wie man sie in Schweden immer noch mit beeindruckender Verlässlichkeit aus dem Ärmel zu schütteln scheint. Das fängt schon mit dem entspannten Groove des Openers an, einer bestechend leichtfüßigen Nummer mit einem frischen Gitarrenhauch, deren melodische Luftigkeit dem Titel „Annoyed To Death“ Hohn spricht. Aber das ist sowieso Britta Perssons Spezialität, es lohnt sich bei ihr, auch mal genauer hinzuhören, im Booklet nachzuschlagen, den durchweg gelungenen Songs noch eine doch meist schwermütig angelegte Perspektive hinzuzufügen. Aber natürlich funktionieren Perssons Songs auch ohne Tiefdenker-Einlagen hervorragend, sind mal verträumt poppig, mal perfekte Tanzboden-Füller in der nächsten Indie-Disco, können auch mal als Powerpop losgaloppieren oder sind einfach nur blitzblanke Melodieperlen, von denen man sich wünscht, dass sie nicht mehr aufhören mögen. Ihre mehr als bemerkenswerte, variable Stimme dominiert dabei auf angenehm austarierte Weise, immer selbstbewusst präsent aber nie selbstverliebt oder affektiert. Dass der Verzicht auf die Unbehauenheit der früheren Tage, die Transformation in einen grundlegend poppigeren Gestus, so perfekt gelungen ist, macht „Current Affair Medium Rare“ zu einem enorm sympathischen Album mit Potenzial zum echten Indie-Hit. Den wünschte man der Schwedin ja schon immer, jetzt könnte es vielleicht sogar klappen.

kulturnews.de

Britta Persson muss sich immer wieder blöde Sprüche wegen ihrer Frisur gefallen lassen. Die kommen vermutlich von Typen wie jenem, dem sie im hymnischen Albumeinstieg "Annoyed to Death" den Laufpass gibt: "Trust me, I am over you/This is just a pleasure of the night/A satisfaction just as true as any caused by you/A waste of time most people would say/But hey, they don't know what it is like/How good it feels to watch you get/Annoyed to death." Nach einer EP und dem Debüt "Kill Hollywood me" wagt sich die Musikerin aus Uppsala zum ersten Mal an eine üppige Studioproduktion. Passt, denn neben dem Opener hat sie mit "Toast to M" und dem rockigen "He flies a Jet" mindestens zwei weitere Hits zu bieten und muss generell nicht mehr gelegentliche Ideenlosigkeit beim Songwriting mit Lo-Fi-Charme ausgleichen. Vermutlich braucht Persson den Haarschnitt wirklich nur für die selbstbewussten kleinen Bosheiten, mit denen sie ihren Indiepop textlich befeuert. Auf jedem Fall stand ihr die Frisur noch nie so gut wie gerade jetzt. (cs)
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