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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
85 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolle Musik, enttäuschende Präsentation,
Von
Rezension bezieht sich auf: A Curious Thing (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Zur Musik an sich muss eigentlich nicht viel gesagt werden - ich habe die Hörproben und Promo-Videos angehört und gleich bestellt. Nun ist die CD gerade angekommen, und ich weiß schon jetzt dass ich diese CD in der näheren Zukunft viel spielen werde. Die neuen Songs sind genauso eingängig wie die bekannten, mit vielleicht einem Hauch mehr Individualität der einzelnen Songs, und dem schon angekündigten deutlich rockigeren Sound. Es bleiben aber die MacDonald-typischen eingängigen Melodien und der Folk-Rock-Character, und auch Balladen im Stile von "Footballer's Wife" lassen sich finden. Insbesondere der sehr kontemplative Song "My Only One" fällt hier auf. Auch der schöne Closer "What Happiness Means To Me" lädt zum schwelgen ein; der Hidden Track, "Dancing In The Dark", eine herrliche live aufgenommene, akustisch vorgetragene Folk-Ballade, die nur von Amy's Gesang mit unaufdringlicher Gitarrenbegleitung lebt, ist wohl das heimliche Juwel der CD.Das andere Ende der Skala ist "Give It All Up", das sehr poppig daherkommt; immernoch ein sehr eingängiger Song, der aber zumindest beim ersten Hören nicht die gewohnte Tiefe aufweist. Amy's Gesang ist wie immer über jeden Zweifel erhaben, aber die Begleitung "dudelt" ein wenig. Wahrscheinlich der schwächste Song des Albums, trotzdem kein Song zum weiterdrücken. Ähnlich flott, aber mit melancholischen Untertönen kommt "This Pretty Face" daher, ein Song über die Vergeblichkeit des schönen Scheins, der wieder sehr folkig klingt und durch eine breite Palette an Instrumenten wie dem typisch folkig gespielten Klavier und dem gezupften Saiteninstrument (Mandoline?) sowie Streichern, elektrischer und (natürlich) akustischer Gitarre, die wie die komplexen Muster eines Perserteppichs aber gleichzeitig verspielt ineinander gewoben sind, in keinem Moment langweilig wird. Der Opener, "Don't Tell Me That It's Over", dürfte hinlänglich bekannt sein. Der sehr rockige Song mit einem gekonnten Wechselspiel von treibenden Rhythmen und ätherischen Gitarrenklängen, immer in perfekter Harmonie mit dem Gesang, vermag vom ersten Moment an zu überzeugen. Genauso rockig geht es in "Spark" weiter zur Sache, das trotz des enormen Ohrwurm-Potentials auf dem überragenden Album kaum auffällt. "No Roots" beginnt, ähnlich wie "Let's Start A Band" eher ruhig und entwickelt sich über das erste Drittel zu einem rockigen Song über das Suchen nach dem "Sinn des Lebens". Er hat meines Erachtens nicht ganz das musikalische Kaliber des Pendants vom vorigen Album, der allerdings auch mein Lieblingssong des Erstlingswerks ist. Die neue CD ist also auf jeden fall einen Kauf wert; was aber ist mit der Live-CD, die die Hauptbeigabe dieser Deluxe Edition darstellt? Die alten Songs sind ja jedem Amy MacDonald-Fan hinreichend bekannt, und auch nicht eingefleischte Fans dürften zumindest einige der Tracks kennen. Lohnt sich also der Kauf der Live-Version? Um die Sache abzukürzen: ja. Die Live-Performance sprüht geradezu vor Energie, und die etwas rockigere Interpretation der bekannten Songs reißt noch mehr mit als die bekannten Albumversionen; die Coverversionen von The Killers' "Mr. Brightside", Oasis' "Rock'n'Roll Star", The Pogues' "Fairytale of New York" und Dougie MacLeans "Caledonia" sind auf jeden Fall die paar Euro extra Wert, auch wenn der männliche Lead auf "Fairytale of New York" (Bassist Jamie Sefton?) bei weitem nicht mit Amy mithalten kann. Die Bonus-CD schließt mit einer besonders virtuos und furios vorgetragenen Darbietung von "Barrowland Ballroom", das ja nach dem Ort des Konzertes benannt ist. Spitze. Und so bleibt bei dem tollen Album ein kleiner Wermutstropfen: die Präsentation ist schlicht und einfach der CD nicht würdig. In einem billigen Pappschuber ausgeliefert, mit einem etwas lieblos designtem Booklet, dass Songtexte und Credits enthält, und einem sehr lieblosen Back Cover, wirkt die Verpackung wie eine Verhöhnung des Kunden. Nicht nur dass die Pappverpackung im Vergleich zu einem hochwertigen Jewelcase billig wirkt, es ist auch schnell hinüber und dann nicht angemessen zu ersetzen: bricht ein Jewel-Case, kauft man eben ein neues und überträgt die Cover; reißt ein Pappschuber, dann war's das. Und dank der fummeligen CD-Entnahme passiert das leider sehr schnell. Da kauft man noch die CDs, ist so ehrlich, spart nicht einmal die paar Euro für die Tonqualitativ schlechtere Download-Version, im Gegenteil, legt sogar noch mehr Geld für die "Limited Deluxe Edition" auf den Tisch, und dann sowas. Da soll sich noch einer wundern, dass CD-Verkäufe immer weiter zurückgehen, wenn selbst die Leute, die CDs noch wegen des schönen Beiwerks kaufen, so herb enttäuscht werden. Für meinen Teil werde ich in dem Moment, wo es eine Online-Distribution in CD-Qualität gibt (z.B. im FLAC-Format), dieses traurige Schauspiel hinter mir lassen. Dennoch gibt es fünf Sterne für das Album, da ich für diese Schmuddelverpackung das großartige Album nicht abwerten möchte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Gute Kompositionen, gut arrangiert ABER katastrophaler Sound,
Rezension bezieht sich auf: A Curious Thing (Audio CD)
Ich bin seit Amys erster CD ein Fan ihrer Musik. Die Hörproben zu A Curious Think und vor allem die TV Auftritte mit Don't tell me that it's over machten mir klar: Die neue CD muss her.Gekauft. In den CD Player (einer zugegebenermaßen höherwertigen Anlage). Und dann fragte mich bei den ersten Gittarreneinsatz ob die CD oder gar die Anlage kaputt seien... Die Aufnahme ist derart schlecht, dass ich erst wirklich einmal die CD auf Kratzer oder Fehler untersuchte... Aber nein. Die scheint wirklich so schlecht aufgenommen zu sein, dass es einem graust. Ein Blick in einige andere Rezesionen hier zeigte mir allerdings, dass ich da anscheinend nicht alleine mit dieser Wahrnehmung bin. Mein Verstärker zusammen mit meinen Dynaudio Lautsprechern lösen gerne bis ins letzte Detail auf. In dem Fall muss ich sagen: Leider! Das wurde dieser CD zum Verhängnis und daher nur 2 "Gnadensterne" für Amys Musik an sich. Den Tonmeister sollte man allerdings feuern! Vor allem das penetrante Plektrumgeklappere nervt so sehr, dass die CD im Regal verschwand. Im CD-Kassettenrekorder meiner Tochter war der Sound halbwegs erträglich, nur leider steht meine Tochter auf ganz andere Musik. Vielleicht sollte man die CD dann hochkomprimiert in MP3 rippen und auf einem nicht so hochwertigen mp3 Player hören, um trotzdem in den Genuß dieser schönen Lieder zu kommen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schade,
Von
Rezension bezieht sich auf: A Curious Thing (Audio CD)
Ich mag Amy, ihre Stimme, aber was hier auf der cd abgeliefert wird, ist schon grausam.Gemeint ist die Qualität der Aufnahme,die Höhen total übersteuert,die Mitten ausdrucklos usw, mir kommt s vor wie Mp3.Auf einer hochwertigen Anlage wird wohl keiner mit dem Album zufrieden sein.Scheinbar ist es heute Mode so zu produzieren, denn bei Adele 19 klingt s genauso. Kann nur hoffen dass das neue Album, besser wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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