Steve Hackett steht für tiefgängige, intelligente Musik. Nachdem er Genesis 1977 verlassen hatte wurde die Band seicht - und berühmt. Das ist halt nicht jedermanns Sache. Steve Hackett hatte schon 1975 sein erstes, geniales Soloalbum, noch bei Genesis, zusammen mit Mike Rutherford und Phlil Collins gemacht. "Cured" ist sein 5. Album, veröffentlicht 1981. Die Zeit, wo mutige Musiker alles einspielten, was sie für richtig hielten, war vorbei, die Produzenten wollten Kohle sehen. Auch von Hackett. So entstand das Album im Zeichen der geldgeilen 80er, es sollte ein Pop-Album werden, wie Hackkett selbst dazu schreibt. Lediglich der geniale Beginn von "Cant't let go" oder "The Air-Conditioned Nightmare" zeigen, was in ihm steckt, auch das akustische "A Cradle of Swans" ist recht nett, aber der Schlussong "Turn Back Time" ist reiner Schmalz. Zum Glück sind auf der neuen Ausgabe der CD noch 3 nette Bonus-Tracks. An Hackett stellt man eben hohe Anforderungen, die diese Platte aber nicht erfüllt. Aber alles in allem so gut oder besser als vieles andere, was zu jener Zeit produziert wurde. Deshalb 2 Sterne. Hackett machte danach aber noch viele (und viel bessere) Platten und CDs.