Nach "USS Cunningham-Im Fadenkreuz" eine sehr gelungene Fortsetzung. Wer Clancy und Robinson mag, wird James Cobb lieben. Ich persönlich habe das Gefühl, daß er sich als Vorbild für Amanda Garret Captain Janeway von der Voyager genommen hat, da sich die beiden nicht nur äußerlich zu ähneln scheinen, sondern auch in Bezug auf Crew und Schiff ähnliche Prioriäten setzten... Aber zum Buch: Die Cunnigham wird ins Süd-Chinesische Meer beordert. Dort befindet sich China mitten in einem Bürgerkrieg und zu allem Überfluß marschiert Taiwan(!) auch noch ein (auch eine Variante...Clancy sollte hier mal abgucken) Als dann dazu noch Atomwaffen ins Spiel kommen, ist das Chaos komplett! Shanghai wird zum Schauplatz eines Showdowns der Sonderklasse- und die Cunnigham mitten drin... Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich im ersten Buch mindestens andeuteten, werden logisch fortgesetzt, das Einsatzprofil eines Stealth-Schiffes, meiner Meinung nach, glaubwürdig dargestellt. Der Roman schließt nahtlos da an, wo "Im Fadenkreuz" aufhörte! Absolut lesenswert!!