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Culture Jamming - Das Manifest der Anti-Werbung
 
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Culture Jamming - Das Manifest der Anti-Werbung [Taschenbuch]

Kalle Lasn , Tin Man
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Orange Press; Auflage: 3., korrigierte Auflage. (Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936086222
  • ISBN-13: 978-3936086225
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 14,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.781 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Kalle Lasn
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die deutsche Erstausgabe von Kalle Lasns bahnbrechendem Werk - Manifest einer neuen sozialen Bewegung.Rasant und grell geschrieben holt der Autor uns genau dort ab, wo wir sind: auf dem Sofa vor unserem Fernsehgerät, missmutig und träge. Hadernd mit uns und der Welt sind wir nicht in der Lage, unsere Defizite zu artikulieren, geschweige denn etwas daran zu ändern oder unsere Umwelt aktiv mitzugestalten.Noch nie lagen Wissen und Handeln so weit auseinander wie heute. Kalle Lasn führt sie wieder zueinander und entwirft neue Wege und Möglichkeiten, sich aus der alltäglichen Lähmung, aus der Übermacht von Medien und Konsumsucht zu befreien und Verantwortung zu übernehmen.

Über den Autor

Kalle Lasn ist Gründer der Media Foundation und des Adbuster Magazine. Er organisiert weltweite Aktionen wie den BUY NOTHING DAY oder die TV-Turnoff-Week, und ist Mitbegründer des Culture Jamming.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
80 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Aus Wut zum Bilderstürmer - Lasn will, daß wir frei und aktiv werden. Und da hat er recht.

Wie „Branded" (Alissa Quart) oder „No Logo" (Naomi Klein) oder früher "Schafft das Fernsehen ab!" (Jerry Mander) attackiert Lasn die Herrschaft der Marken, Konzerne und des Konsumkapitalismus über die Köpfe und Seelen der Menschen. Mit dem Zweck, uns überflüssige und schädliche Dinge zu verkaufen: Drogen, Autos, Mode und Junkfood. Das macht ihn so wütend - und mich auch. Wut findet Lasn ganz toll, viel besser als die Ohnmacht des Zynismus oder des Cool-Seins - daß er vor diesem Buch schon diverse Projekte initiierte, um seinen Ärger in konstruktive Bahnen zu lenken: die „Media Foundation", das „Adbusters Magazine", das „Culture Jammers Network".

Versuche, andere Ideen unter die Leute zu bringen, weg von Konsum und endlosem Fernsehen. Höchste Zeit, da kann ich ihm nur zustimmen. Lasns Ziele sind klar: die Medien müssen Allen gehören; Konzerne müssen Verantwortung für Ihr Tun tragen; in Verkehr und Energiewirtschaft müssen „reale Preise" Einzug halten (eine Tankfüllung müßte 250 Dollar kosten); Konzerne sind keine Personen. Dazu wartet er mit Beispielen auf, aus seinen eigenen Erfahrungen: wie rede ich mit Telefonmarketing-Personen, wie streite ich mit lokalen Fernsehsendern um Sendezeit, wie macht man Produkte uncool, wo finde ich Hebelpunkte für meine Nachbarn, wie hilft das Internet, wie umzingele ich einen Fast-Food-Shop.

Daneben erhält man auch noch einen Einblick in die Geschichte: Aldous Huxley's „Schöne Neue Welt", Punk, Situationisten, Dadaisten, 68er... nicht zu vergessen: die bunten Bilder mit Beispielen zu Adbusting: das Baby voller Markentatoos, das CK-Huhn in handlichen Portionen, oder Joe, das desillusionierte „Camel"-Kamel...
Die Bilanz des Buches ist: Hör auf, Dich zu unterwerfen! Spiele nicht mit! Werde unfreundlich! Du wirst sehen, wieviel Spaß das macht! Viel mehr Spaß, als passiv, unter Unbehagen, doch klaglos, die „Soma"-Pillen der Konzerne zu schlucken.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Es stimmt teilweise schon, was der Leser Mark Anderson unten schreibt, also dass Lasn in seinem sehr spannenden und aufrüttelnden (und latent anarchischen) Buch nicht dezidiert eine Vielzahl von konkreten Möglichkeiten aufführt (Konsumverzicht/-reduktion und das Vermeiden großer Marken nennt er insbesondere), dennoch hat "Culture Jamming" mich sehr dazu angeregt, auch selbst etwas gegen die Konzernherrschaft zu tun. Denn - und das bringt Kalle Lasn sehr deutlich herüber - es fängt vor allem bei einem selbst an, beim eigenen Konsum, den man steuern kann und dessen Auswirkungen einem bewusst sein müssen. Von daher habe ich begonnen, mein Einkaufsverhalten radikal zu ändern und ich bringe nun auch Menschen in meinem Umfeld mit diesen Gedanken, der Abkehr vom "kaufen kaufen kaufen" und "billig billig billig" in Berührung - vielen Leuten sind die negativen Auswirkungen ihrer Kaufentscheidungen und die fatalen Folgen der ständig zunehmenden Marktmachtkonzentration und der damit einher gehenden Verarmung der Vielfalt halt noch gar nicht bewusst. Ganz im Sinne Lasns ein "Krieg der Meme", also der "Gedanken-Gene" - man muss dem permanenten Strom der Reklame und ihren falschen Vorspiegelungen und hohlen Versprechungen die eigene Stimme (der Vernunft) entgegensetzen. Ein höchst lesenswertes, dabei auch unterhaltsames und somit eminent wichtiges Buch!
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Aber wirkliche Anleitungen gibt er fast keine. Wie gesagt es ist ja alles schön und gut, aber ohne konkrete Handlungsmöglichkeiten und verschiedenen Lösungsvorschlägen, geht mir ein Kapitel ab.

Ist ja ganz nett einen eigen Anti Werbung Spot zu drehen und versuchen zu veröffentlichen oder eine Plakatwand durch Veränderung ins Gegenteil zu verwandeln. Aber wer von Otto-Normal Verbraucher macht das schon wirklich oder hat die Möglichkeit dazu?

Aber wie sieht es mit einfacheren, konkreten Umsetzungsmöglichkeiten aus?

Mail an Politiker und Firmen, nach gewissen Anlässen schicken (z.B.: zuviel e Werbeflächen in der Station usw.) Keinen Fernseher besitzen, nur höchste Qualität kaufen (egal welche Marke -
weniger ist mehr), möglichst unverarbeitetes Kaufen, Obstbäume pflanzen, der die Möglichkeit hat, Eigene Kräuter und Gemüse am Balkon/Fenster, Fahrgemeinschaften gründen, Autos teilen, vielleicht auch mehr Bio Produkte
und/oder Fairtrade Produkte, Laptop statt Standrechner, Sparlampen weiß ja eh ein jeder, keine Plastiktüten annehmen, in Lokalen Fassbier trinken, in Lokalen nach Fairtrade und Bio Produkten fragen (wenn alle Kunden diese Produkte wünschen, so werden sie angeboten!), usw.

Wie wäre es mit Konsumverweigerung (zumindest soweit dies in unserer Kapitalistischen und zum Wachstum gezwungen System möglich ist).

Es gäbe 1000 Möglichkeiten

Lg aus Wien in die Welt
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