Wie anfangen, wo aufhören und überhaupt, warum? Ein unglaublich zauberhaftes Buch mit dem Zeug zum Klassiker. In der Tat eine Kulturgeschichte der italienischen Küche und ihrer Produkte und der Menschen, die sie herstellen im Sinne von Pflanzen und Hegen und Ernten oder Züchten oder Zubereiten oder Veredeln. Gehört in jeden Haushalt, der italienische Küche mag, und das gilt sowohl für den 'buongustaio', also den Feinschmecker, als auch für die 'buona forchetta', also die gute Gabel im Sinne von gutem Esser (ich vereinige beides in mir), oder meinetwegen auch für den 'mangiatutto', den Vielfraß.
Dickste Komplimente an Frau Piras und Herrn Stempell!!! Möge dieses Buch viele viele Freunde und Leser finden. Jede einzelne Seite ist der reinste Augenschmaus, und man möchte "stante pede" den Flieger besteigen und z.B. jetzt, um 16.50 Uhr, sich 'nach Toscana' begeben, ins Herz der Toscana, um ja nur zur Essenszeit an diesem nämlichen Abend in einem gemütlichen Ristorante zu sitzen. Ich kenne da zwei, aber die verrate ich nicht... Und am Wochenende wird wieder aus den 'Culinaria' nachgekocht.