Das Feuerwerk am TimeSquare zu Sylvester erscheint lächerlich gegen das, was Satriani hier bietet. Er spielt so unglaublich schnell, dass ungeübte Ohren wohl Schwierigkeiten haben, dem Geschehen zu folgen. Meistbeobachtete Reaktion: Der Mund, der an den Ohren dran ist, steht offen, die Augen werden weit aufgerissen und die Masse zwischen den ungeübten Ohren fragt sich "Träume ich? Und warum habe ich eigentlich bis vor fünf Minuten nur Mist gehört?"
Anders als Malmsteen spielt Satriani aber nicht schnell, um schnell zu spielen nach dem Motto: "Dreimal die Tonleiter rauf und runter in unter einer Sekunde," sondern weil es gut klingt. Jeder Ton wirkt platziert und wohlüberlegt, trotzdem nicht verkrampft oder zu experimentell.
Einfach genial, ein Muss für jeden Gitarrenspieler oder -liebhaber, jeden, der von Kokain auf Endorphin umsteigen möchte und ein Sollte für jeden, der den Gitarristen von Thomas Anders nicht für einen ernstzunehmenden Musiker hält.