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Crystal Castles (II)

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Produktinformation

  • Audio CD (21. Mai 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Polydor (Universal Music)
  • ASIN: B003H8F566
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.587 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Fainting Spells
2. Celestica
3. Doe Deer
4. Baptism
5. Year Of Silence
6. Empathy
7. Suffocation
8. Violent Dreams
9. Vietnam
10. Birds
11. Pap Smear
12. Not In Love
13. Intimate
14. I Am Made Of Chalk

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"We are crystal castles, we are 1 boy and 1 girl, we are named after She-Ra's home, we play rough", fassen Ethan Kath und Alice Glass ihr Experimental-Electro-Duo Crystal Castles kurz und knackig zusammen.
Jetzt melden sie sich zurück, knapp zwei Jahre nach ihrem selbstbetitelten Debüt. Die Wahl des Albumtitels scheint zeigen zu wollen, dass sie ihrer alten Linie treu geblieben sind - es heißt wieder Crystal Castles.
Das Duo hat in den vergangenen Jahren 50 Millionen Plays bei MySpace und lastfm kreiert und ausverkaufte Live-Shows rund um den Globus gefeiert, was Crystal Castles zur größten Underground-Band der Welt macht.
Keine Zweifel - diese Band ist auf dem besten Weg, mit ihrem außergewöhnlichen Sound die Welt zu erobern. Das NME Magazin feiert sie nicht ohne Grund als "die Zukunft" und nahm ihren letzten Longplayer in die Liste der "50 besten Alben dieser Dekade" auf. Die erste Single Celestica ist bereits "the most blogged about track in the World" (Hype Machine).
Radio 1 in UK (Zane Lowe) hat Celestica direkt in ihren Hottest Record in the World Slot gepackt!

motor.de

Obwohl wir angeblich in einer postfeministischen Gesellschaft leben, sind wir von einer Gleichbehandlung der Geschlechter noch weit entfernt. Dabei ist die Kunst ein Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse – auch in der Musik und speziell im testosteronlastigen Indierock sind Frauen unterrepräsentiert. Eine Frontfrau einer Rockband ist ungefähr so häufig wie eine britische Gitarrentruppe ohne Röhrenjeans: kommt vor, ist aber eine Ausnahme. Während es der Pop schaffte, immer wieder Sternchen von den Supremes über Madonna bis La Roux hervorzubringen, ist der weibliche Rockstar ein weitaus selteneres Phänomen. Es gab und gibt zwar Janis Joplin, Debbie Harry (Blondie) und Alison Mosshart (The Kills), aber um viele Namen ließe sich diese Liste nicht verlängern. In den 00er Jahren hielt Karen O (Yeah Yeahs Yeahs) die Fahne der Frontfrau im Rock’n’Roll fast alleine hoch – bis Alice Glass kam.

Die Sängerin der Crystal Castles scheint alle Rock-Klischees übererfüllen und gleichzeitig unterlaufen zu wollen – speziell bei Liveshows. Dabei bewegt sich die 21-Jährige Heroin-Chic-gestylt einerseits als schreiender, sich umherwälzender, tierartiger Bühnenderwisch immer am Rande der Selbstverletzung, andererseits sucht sie ganz Star-atypisch den direkten Publikumskontakt und unterläuft so die oft von bekannten Musikern eingehaltene Distanz. Ihrer Performance wohnt eine Traurigkeit inne, die jegliche Aktion nicht zum Gepose verkommen, sondern sie als einen unbedingten und unausweichlichen Akt der Selbstmitteilung erkennbar werden lässt. Zwischen diesen Extremen schwankte auch das selbstbetitelte Debüt der Crystal Castles, das zwischen subversiv-kunstvoll und überaffirmativ-künstlich changierte – teilweise Unhörbarkeit inklusive.

Diese Pfeiler stützen auch das ebenfalls selbstbetitelte Zweitwerk von Glass und ihrem Bandpartner Ethan Kath. Das Album ist allerdings runder und gereifter als der Erstling geraten, was den Songstrukturen deutlich zugute kommt. Nicht falsch verstehen: das Duo fordert den Hörer nach wie vor heraus und verlangt eine gewisse Erweiterung der normalen Hörgewohnheiten, die Momente, in denen die Hand aufgrund der Sound-Infernalität zur Stoptaste zuckt, sind jedoch seltener geworden. So überrascht das für Crystal-Castles-Verhältnisse zarte, 80s-Charme verströmende „Celestica“ zwischen zwei Punk-Elektro-Trash-Attacken für 8-Bit-Fanatiker. In „Celstica“ singt Glass auch zum gefühlten ersten Mal in ihrer Karriere ein Stück lang von vorne bis hinten wirklich, ohne sich in Kreischen zu ergehen. So verstärkerschonend geht die Band nicht immer vor, da rauscht, knarzt und kracht es gewaltig, doch die Beats brutzeln nun oftmals angenehmer als zuvor in der Post-Rave-Disco. „Baptism“ klingt beispielsweise wie ein Track des bösen Zwillings von Little Boots auf Meskalin. Wie hier sind auch auf vielen Stücken Reminiszenzen an New Rave oder Electro-Punk zu finden. Gerade im Mittelteil wirkt das Album durch den relativ konventionellen Synthesizer-Einsatz fast poppig, die Noiseattacken finden sich vor allem am Anfang und am Ende – als ob das Duo dem Hörer den Weg nicht zu einfach machen will.

„Crystal Castles (II)“ ist ein Album der soundtechnischen Inklusion geworden, das viele Stile und im wahrsten Sinne des Wortes Geräusche benutzt, verfremdet und umherschleudert und in schroffer wie frappanter Weise einsetzt. Von der viel beschworenen und doch so langweiligen musikalischen Authentizität ist auf diesem Langspieler nichts zu finden. Vielleicht muss Alice Glass als Frau einfach einen extremen Weg wählen, um sich im Rock weltweitem Gehör und Aufmerksamkeit sicher zu sein. Für die Radikalität und Kompromisslosigkeit gebührt ihr auf jeden Fall Respekt. Inwieweit man sich diese Umsetzung jedoch am Stück auf Platte anhören will, ist eine Frage der Bereitschaft zu Ungewöhnlichem, der Stimmung und nicht zuletzt der Leidensfähigkeit.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazonaholic am 22. Mai 2010
Format: Audio CD
Eines Vorweg, das ist hier kein wohl überlegter Review, sonder entsteht vielmehr aus dem Moment des ersten Hörens heraus.
So nachdem das gesagt ist, WAS FÜR EIN GEILES ALBUM! Ich habe ganz schöne gezittert, nachdem das Album geleaked war, konnte man ja schon so einiges lesen, wie sich denn der Sound verändert habe und was nicht alles. Dann noch meine hohen Erwartungen, nachdem ich das Debüt geliebt habe und immer noch liebe. Also raus aus der Folie und rein in den Player.

Dann wird mit "Fainting Spells" erstmal ordentlich noisy eröffnet und man fragt sich, ob die Leute, die den Crystal Castles einen neue Popigkeit bescheinigen das selbe Album gehört haben. Mit den vorab veröffentlichten Songs "Celestica" und "Doe Deer" geht's dann weiter, die schon mal die Bandbreite des Albums erahnen lassen; von sphärisch-melodisch bis zu destruktiv-verzerrt. Dann das an's erste Album erinnernde "Baptism" (Konzertbesucher werden freudige Erinnerungen haben). Dann wird das ganze Album etwas "ruhiger", was den Crystal Castles aber auch gut zu Gesicht steht. Ohne jetzt wiederholen zu wollen, was schon so oft geschrieben wurde, aber die Crystal Castles sind in ihrem Sound wirklich konzentrierter und ausgefeilter, verlieren dabei aber nicht ihren typischen Sound aus den Augen (auch wenn sie auf einigen Tracks diesmal weniger nach Tetris klingen). Im Gegensatz zum Erstling wird diesmal auch weniger auf Kontraste à la "Magic Spells" vs. "Xxzxcuzx Me" gesetzt, was einen wesentlich besseren Fluss im Gesamten erzeugt. Trotzdem hat man hier nicht das Gefühl, dass irgendetwas glatt gebügelt wurde um radiotauglich zu werden.
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Von Sven am 2. Januar 2015
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
So ein tolles Album für so wenig Geld. Ich verstehe nicht, warum sich nicht alle Menschen diese CD kaufen, denn das sollten sie tun.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 3. Mai 2010
Format: Audio CD
... sind so eine Band, bei denen selektives Hören als Grundlage für eine Kaufentscheidung ganz gewaltig in die Hosen gehen kann. Wählt man beim neuen Album zum Beispiel aus lauter Lust und guter Laune die Titel "Celestica" oder "Suffocation", könnte man schnell zu dem Trugschluß gelangen, hier würden Michael Cretu mit seinem schauerlichen Ungetüm Enigma oder die ebenso gnadenlosen Deep Forest eine unverhoffte (und nie gewollte) Auferstehung feiern - Großraumdisko rules! Die CD dann zu Hause, mit Knabberkram auf der Couch gemütlich gemacht und das Eröffnungsstück "Fainting Spells" auf Anschlag, wird's einem dann aber ganz schnell die Löffel vom Stamm hauen, denn da hat jemand so gar keine Lust auf den vielleicht vermuteten Kuscheltrance. Die Crystal Castles lieben offensichtlich die Irritation, denn auch auf dem Debüt von 2008 wurde mit dem bezeichnenden Stück "Untrust Us" eine sehr verwirrende, eher umschmeichelnde Eröffnung gewählt. Die Bandbreite ist also groß angelegt, von eher ruhigen Tracks (Violent Dreams) über die verschrobene, pluckernde Variante inklusive Gitarrenanriß und betonter Dissonanz (Birds) bis hin zum selbstzerstörerischen "I'm Made Of Chalk" am Schluß, wo gleichsam der komplette Song durch den Hechsler geschickt wird, ist alles dabei. Wenn man jetzt wie ich kein so unbedingter Fan von diesem - naja, Noise-Electro ist, wird's gegen Ende vielleicht etwas viel, aber grundsätzlich gefällt der Ansatz des Projektes ganz gut, derart konsequent gegen die Erwartungen zu arbeiten. Wer sie lieb haben will, muß sie auch böse nehmen - das eine ohne das andere wird bei dieser Band nicht funktionieren.
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12 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Norman Fleischer VINE-PRODUKTTESTER am 30. April 2010
Format: Audio CD
Streitfrage Crystal Castles. Dummer Hipster-Schrott oder Musik-Genies? So ungefähr kann man das zusammenfassen. Die affinitive Twitter und MySpace-Generation hat das Elektropunk-Duo aus Kanada bereits mit den ersten Tracks und dem darafuffolgenden selbstbetitelten Album in die jungen Herzen geschlossen. Das Debüt bot viele helle Momente und gute Ideen, aber auch viel Verzichtbares und Unreifes. Insgesamt eher ein Sammelsurium an Momenten, als ein geschlossenes Album. Aber vielleicht bin ich da mit Mitte 20 auch etwas altmodisch und das Konzept-Album ist überholt und hat für Alice Glass und Ethan Kath auch keine besondere Bedeutung mehr. Warum sonst würden sie das zweite Album, welches es nach einem Leak jetzt auch panisch schnell in digitaler und physischer Form zu erwerben gibt, genauso nennen, wie das erste? Macht keinen Sinn? Muss es auch nicht.

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich die Crystal Castles für gnadenlos überbewertet halte. Live sind sie sowie eine einzige unverständlich übersteuerte Krachorgie, auf die man verzichten kann. Soll das den vielbesagten Elektro-Punk darstellen? Für Punk sind die Crystal Castles aber zu aussagelos' und halt zu unverständlich. Welche wichtigen Botschaften schreit Alice denn schon ins Mikro? Politisch sind sie nicht, künstlerischer Anspruch lässt sich bedingt erkennen und gelegentlich wirken sie eher wie Modells aus einer New-Yorker-Reklame. Nix mit Punk, denn dazu frönt das Duo auch auf 'Crystal Castles II' viel zu sehr dem Pop. Eigentlich alles beim Alten auf dem Album. Produktionstechnisch hat man sich ein wenig von der Heimstudioatmosphäre wegbewegt, was schon mal prinzipiell zu begrüßen ist.
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