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am 23. Juli 2009
Während des Zweiten Weltkrieges arbeitet Lawrence Pritchard Waterhouse zusammen mit Alan Turing an den Verschlüsselungssystemen der deutschen Wehrmacht. Nachdem der Enigma-Code geknackt ist, soll diese Tatsache vor den Nazis geheim gehalten werde. Dazu gründet man eigens die Abteilung 2702. Corporal Bobby Shaftoe ist das ausführende Organ dieser Abteilung und kommt während seiner Einsätze einem gewaltigen Goldschmuggel zwischen Japan und Nazi-Deutschland auf die Spur.
Fünfzig Jahre später, in den Neunzigern, will Randy Waterhouse (Enkel von Lawrence) mit einem Geschäftspartner einen Datenhafen in Südostasien außerhalb aller Hoheitsgebiete errichten. Beim Verlegen eines Datenkabels unter Wasser entdecken Douglas Shaftoe (Sohn von Bobby) und seine Tochter Amy ein gesunkenes U-Boot. Plötzlich tauchen alte Bekannte aus der Vergangenheit auf, deren Suche nach dem Gold nie endete.
Dies ist aber nur die Spitze des Eisberges. Die Handlung schlägt ständig Haken und überraschende Wendungen warten in jedem Kapitel. Stephensons lakonische Erzählhaltung erinnert an Boyles "Wassermusik" und er lässt seine Helden in dieser abenteuerlichen Geschichte viel ertragen.
Randy Waterhouse ist ein typischer Nerd, den man eher in einem Keller voller Computer erwarten würde, als auf der Jagd nach einem Nazi-U-Boot irgendwo im asiatischen Meer. Bobby Shaftoe, eine Mischung aus Jack Bauer und Indiana Jones, ist Marine mit Leib und Seele und wird von einem Krisenherd der Welt zum nächsten geschickt.
Der Autor der beiden Science-Fiction-Klassiker "Snow Crash" und "Diamond Age" hat hier fast vollständig auf futuristische Elemente verzichtet und sich der Vergangenheit zugewandt. Cryptonomicon ist ein historischer Thriller im Zweiten Weltkrieg, ein Abenteuerroman vom Überleben im pazifischen Inseldschungel, ein Wirtschaftskrimi über die Informationsbranche, ein Detektivroman über Mathematik und Kryptologie und gleichzeitig eine Parodie auf alle diese Genres. Das Buch funktioniert in jeder dieser Formen und mehr als alles andere ist es ein fesselnder und unterhaltsamer Schmöker.
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am 5. April 2006
Als ich im November vorletzten Jahres mehrere Übernachtflüge innerhalb eines Monats zu bewältigen hatte, und man nicht nur im Flugzeug sondern auch an Flughäfen und auf dem Weg dorthin viel Zeit verbringt, schnappte ich mir ein dickes Buch aus dem Bücherschrank eines Freundes von mir, der bei der NASA arbeitet und dieses zu seinen Lieblingsbüchern zählt.
"Cryptonomicon" besteht aus zwei Handlungssträngen, einem zur Zeit des zweiten Weltkrieges, und einem in der Gegenwart (bzw. 1999), die auf unheimliche Weise miteinander verknüpft sind. Beide Handlungsstränge laufen zeitlich versetzt, aber dennoch parallel ab.

Zu den vielen Entwicklungen der Kriegszeit gehören nicht nur die Raketen- und die Nukleartechnik, sondern auch die ersten rudimentären Computer. Und es sollte der erste Krieg der Menscheitsgeschichte werden, der mit Hilfe von Rechenmaschinen gewonnen wird. Bereits ab 1940/41 wurde ein Grossteil mit der zur damaligen Zeit bahnbrechenden Enigma-Maschine verschlüsselten Funksprüche der deutschen Wehrmacht abgefangen und dechiffriert. Nur wie verhält man sich dass es nicht auffällt? Wie zufällig können Zufälle sein? Oder ist es Absicht dass die Alliierten bestimmte Informationen erhalten, damit die Wehrmacht die Reaktion erkennen kann?

Hier setzt der Handlungsstrang der Zeit des zweiten Weltkrieges ein, um reale Personen wie Alan Turing herum, einem der Erfinder des Computers. Es entstand eine komplett neue Wissenschaft, und die handvoll Menschen die hier an vorderster Front waren gehörten zu den wichtigsten Menschen des gesamten Weltkrieges; sie konnten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Diese handvoll Menschen, die sich natürlich - wie üblich in einer neuen und überschaubaren Szene - auf allen Seiten, egal ob aus den USA, Deutschland oder Japan, kennen, beginnen eine Kommunikation untereinander. Und die Welt sollte ihr Spielball werden, egal ob bei konspirativen Treffen in Schweden oder in den Weiten des Pazifikraumes, wo über 5 Jahre ein gigantischer Insel- und Flugzeugträger gestützter Krieg stattfand. Diese Leute hatten Zugang zu allem. Und nachdem feststand dass der Krieg in Europa für die Nazis verloren ist, und die Japaner ähnliches befürchten, beginnt der Wettlauf um die beste Startposition für die Zeit nach dem Krieg. Gemeinsam teilen sie das Wissen um das gigantische Versteck der japanischen Goldreserven auf den Philippinen.

40 Jahre später. Das Internet sollte die Welt revolutionieren. Wer an vorderster Front dabei ist, hat gewonnen, wer keinen Zugang zu Informationen hat, hat verloren. In einer neuen, noch recht kleinen Szene ist die Geheimhaltung von Daten, der Zugang zu ihnen und die Kontrolle hierüber von fundamentaler Bedeutung.
Und wieder beginnt ein "Krieg". Basierend auf das Ereignis von 1996, wo ein über ein 28.000 Kilometer langes, 1,5 Milliarden Dollar teures, in England beginnendes, durch den Suez-Kanal führendes und in Japan endendes Untersee-Glasfaser-Kabel, verlegt wird, stellt sich die Frage: Wer kontrolliert was dort hindurch geht? Welchen Zugriff hat ein Staat auf Rechenzentren? Was kann, was darf er auslesen?

Auch hier haben wir wieder eine Gruppe von Informatikern an vorderster Front, dessen Wissen sich ein Sultan zu Nutzen machen will um eine Art Daten-Himmel zu bauen. Ein Stück Land bei den Philippinen, das für Informationen das werden soll was die Schweiz für Geld ist, und an dieses Kabel angeschlossen wird. Als wenn das nicht reicht, stösst man bei den Arbeiten auf alte verschlüsselte Wehrmachtsfunksprüche, die Auskunft geben über den Ort der japanischen Goldreserven. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf mit der Zeit. Wer zuerst alle Informationen entschlüsselt, wer am nahsten an der Vergangenheit dran ist, hat die Zukunft.

Das Buch hat mich als Reiselektüre über eineinhalb Jahre auf vielen Fahrten begleitet, und genau zu dem Zeitpunkt wo ich durch bin stosse ich auf diese Nachricht in der Süddeutschen Zeitung: Drei alte, bisher nicht entschlüsselte Wehrmachtsfunksprüche aus dem Jahr 1942 sind 1995 von der Zeitschrift "Cryptologia" veröffentlicht worden, damit die weltweite Internetgemeinde an diesen arbeiten kann. Jetzt, im Februar 2006, ist der Funkspruch "NCZW VUSX PNYM" entschlüsselt worden. Allerdings steht nicht drin wo das Gold ist.
Kapitänleutnant Hartwig Looks vom U Boot U264 meldet: "Bei Angriff unter Wasser gedrueckt, Wasserbomben. Letzter Gegnerstandort 08:30 Uhr, Marqu AJ 9863, 220 Grad, 8 Seemeilen, stosse nach. NNO4, Sicht 10".

[]
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am 22. Februar 2003
Bei einem Buch von Neil Stephenson würde man - nach Titeln wie "Snow Crash" oder "Diamond Age" - wieder einen Roman aus dem Science Fiction Bereich erwarten. Nun, um ein Werk der Fantasie ("Fiction") mit engem Bezug zur Wissenschaft ("Science") geht es hier schon; nur spielt die verzwickte Handlung nicht in der Zukunft, sondern zum einen in der Gegenwart, und zum anderen während des zweiten Weltkriegs. Es geht um einen Goldschatz, den die Japaner unter Nutzung deutscher U-Boote versteckt haben und um eine Reihe junger Leute, die beim Versuch, ihr Datenversteck auf einer kleinen Insel mit Leitungen ans Internet zu binden, auf ein U-Boot und damit auf Hinweise zum Schatz stoßen.
Die beiden Handlungsstränge sind auf viele geheimnisvolle Weisen miteinander verknüpft. So ist Randy, die Hauptfigur aus der Jetztzeit, der Sohn eines Kryptoanalytikers, der den Verschlüsselungstechniken der Deutschen im Krieg auf der Spur war. Und wenn die Handlung auch langwierig (über 1100 Seiten) und kompliziert ist, zieht sie den Leser doch so in den Bann, daß man das Buch nur ungern weglegt.
Eine besondere Stärke dieses Buches ist die außerordentliche Genauigkeit der Recherche. Zumindest dort, wo ich mich einigermaßen auskenne - IT allgemein und Kryptoanalyse im besonderen - beeindruckt die Präzision, mit der Stephenson technische Aspekte seiner Story ausarbeitet. Und daß eine der größten Autoritäten auf dem Gebiet der Kryptografie, Bruce Schneier, einen Verschlüsselungsalgorithmus (inklusive einer Erläuterung im Anhang) dem Buch beisteuert, trägt sicherlich ganz erheblich zu dem Kultstatus bei, den dieses Buch unter den technophilen "Geeks" hat. Überhaupt spielt diese Szene in "Crytonomicon" eine große Rolle. Stephenson verwendet viel Liebe auf die durchaus liebevoll karikierende Beschreibung dieser Menschen und ihrer Gedankenwelt, und manches Mal fühlt man sich jene Szenen von "Akte X" erinnert, in denen die Truppe von "Geeks" sich der Entschlüsselung geheimer Botschaften widmet.
Erst nach dem Lesen wurde mir klar, um was für ein Genre es sich bei "Cryptonomicon" wirklich handelt: Moderne Fantasy! Dann versteht man auch rückblickend, welche Rolle die Tatsache spielt, daß Randy einmal ein Fantasy-Rollenspiel programmiert hatte. Hier ist nicht nur der Grundstein für die Beziehung von Randy zu den meisten seiner Mitstreiter gelegt, es wird auch etwas über das Buch als Ganzes ausgesagt. Und so betrachtet, lassen sich viele Motive aus Fantasy Romanen wiederfinden: der sagenhafte Goldschatz, bunt zusammengewürfelte Heldentruppen aus ganz unterschiedlichen Menschen, von denen jeder mindestens eine geradezu übermenschliche Fähigkeit hat, viele Geheimnisse und Fallen, die sich unseren Helden entgegen stellen und so weiter.
Dieses Buch ist nicht für alle. Um es zu mögen (und ganz durchlesen zu können), muß man wohl zumindest ein wenig so sein wie die Personen aus dem Buch: mit Freude an komplexen technischen Fragestellungen und am Genre Fantasy. Wer dies mitbringt, wird - wie ich - begeistert sein.
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am 27. Januar 2015
Eine Gruppe von Computerfreaks, die auf den Phillipinen einen kommerziellen Datenumschlagplatz aufbauen wollen, erhält Kenntnis davon, dass Japaner und Deutsche am Ende von WW2 im nahegelegenen Dschungel etwa 1000 Tonnen reines Gold verbuddelt haben - als Wirtschaftshilfe für den Wiederaufbau nach dem Krieg.
Die Erzählung verläuft auf mehreren Handlungsebenen, die etwa alle 20 Seiten abwechseln. Drei Erzählstränge sind im zweiten Weltkrieg angesiedelt, einer befasst sich mit der Situation in der Gegenwart, in welcher besagte Firma nach und nach in die Bredouille kommt, weil sich gewisse Interessengruppen für das Projekt 'Datenhafen' interessieren, die ein paar Nummern zu groß für die Nerds sind.
Nun gilt es, wie in Kriegszeiten, in allen Dingen äußerste Geheimhaltung zu bewahren, jegliche Form der Kommunikation muss unentwirrbar verschlüsselt werden. Hierin besteht (neben generationenübergreifenden Verwicklungen was den Transport und das Vergraben des Goldes angeht) der Hauptzusammenhang zwischen den Handlungsebenen in Vergangenheit und Gegenwart. Der Chefhacker der Nerd-Firma ist somit auch der Enkel eines Verschlüsselungsgenies des amerikanischen Geheimdienstes im 2. Weltkrieg, in dessen Nachlass er die (selbstverständlich verschlüsselten) Koordinaten des Goldversteckes findet. Soviel zur Handlung.

Dass das Buch knapp 1200 Seiten hat, dürfte sich herumgesprochen haben Um es kurz zu machen, es ist schlichtweg zu lang, der Autor verzettelt sich in endlosen Beschreibungen von Nebenschauplätzen. Trotz einer scharfsinnigen und lebendigen Erzählweise wird das spitzfindige "vom-Hundertsten-ins-Tausendste-Kommen" irgendwann lästig und man will es sich vom Hals schaffen. Bei mir war dies ungefähr ab Seite 800 der Fall. An dieser Stelle hatte sich der Eindruck verfestigt, dass Neal Stephenson der größte Nerd von allen ist, einer von der Sorte, die ihre Ergüsse für so brillant halten, dass sie nicht bemerken, wenn sie anfangen, den Leuten auf den Sack zu gehen.
Nichtsdestotrotz vermag der Schreibstil und der Humor des Autors an vielen Stellen zu gefallen, das muss ich fairerweise hinzufügen.

Neben der übertriebenen Länge, der alles in allem recht dünnen Story und der (für meinen Geschmack) etwas zu spaßigen Darstellung des Abballerns von Japanern und Deutschen, gab es noch ein paar stilistische Schwächen:

- die mathematische Darstellung von Reihen und Funktionen wurde als Stilmittel bei Erklärungen zur Kryptographie gewählt. Nun ja, wem's gefällt... für die Handlung sind die abgedruckten Formeln und Kurven auf alle Fälle nicht relevant. NS versteigt sich irgendwann sogar dazu, den Gemütszustand der Akteure mit Hilfe z.B. einer Sägezahnkurve darzustellen, was auf mich einen ausgesprochen dümmlichen Eindruck macht, der Autor wirkt wie ein Anfänger der stolz darauf ist, elementarste Formalismen verstanden zu haben.

- die Japaner in WW2 werden auf extrem abwertende Weise dargestellt. Die Deutschen waren vielleicht böse, die Japaner hingegen böse, grausam und vor allem dumm. Ich wage die Behauptung, dass keinem Japaner, der sich als solcher fühlt, dieses Buch gefällt. 'Nips' zu töten ist Lieblingszeitvertreib eines der Hauptakteure (und Sympathieträger) des Romans. Der Abwurf der Atombomben wird bei aller Bekenntnis zur Humanität (die kurz vor Schluss hereingepoltert kommt) in keinster Weise hinterfragt.

- amerikanischer Patriotismus und Selbstverherrlichung an allen Ecken. Nur teilweise durch Selbstironie gemildert. Himmeldonnerwetter, Doug MacArthur war schon ein Teufelskerl! Wie bitte? Konrad Zuse hat den Computer erfunden? Vergessen Sie's, das war natürlich ein Amerikaner, zusammen mit irgendeinem verschrobenen Briten. Deswegen haben die Jungs übrigens auch den Krieg gewonnen, weil sie einfach schlauer waren. Klar, dass im Roman jeder Deutsche, der was in der Birne hat, ihr Freund sein will.

- eine Figur wie Andrew Loeb, die nur töten will, 'böse' ist, und (vorsicht Spoiler) am Ende Amok laufend aus der Versenkung auftaucht, ist ein klassisches B-Movie Element. Überflüssig. Für welches Publikum, fragt man sich, hat NS ihn noch auftreten lassen? Oder hofft er auf eine Verfilmung?

Fazit: Leser mit seeeeehr langem Atem, die bereit sind, ein oder mehrere Augen zuzudrücken, stoßen hier auf das ein oder andere erzählerische Glanzlicht.
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am 19. November 2005
Mathematische Spitzfindigkeit und krytograhphische Idee: Wenn das Ihr Hobby ist, dann sind Sie mit dem Buch sehr gut bedient. Ich habe ein Ader in diese Richtung, habe mich allerdings sehr schwer getan mit den ersten (ca.200) Seiten dieses Buches. Danach, wenn man den Stil endlich verinnerlicht hat, mag das Werk bestenfalls kaum noch enden. Auch Herr Stephenson, schätze ich, hat so in etwa zur Mitte des Buches eine Wandlung durchlebt. Ab dort wird sarkastisch erklärt, was vorher im Dunkeln belassen wird. Die Personen bekommen eine literarische Allwissenheit angedichtet, die jedoch der Verständlichkeit nicht schadet. Nett zu lesen und größtenteils weiterzuempfehlen.
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am 28. Juni 2004
Wer "Enigma" gemocht hat, mag auch diesen Roman mit dem gewöhnungsbedürftigen Titel. Doch er sei gewarnt: Bis auf die Sache mit der Kryptographie hat "Cryptonomicon" nicht viel mit "Enigma" zu tun. Dieser Roman hat Tempo! Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit reist der Autor durch den 2. Weltkrieg, nimmt mal eben so die weltweite Verbreitung des Internets mit und am Ende ist man bei einer spannenden Schatzsuche dabei. Und so ganz nebenbei bekommt man noch einen sehr guten Einblick in die Kryptographie. Empfehlenswert!
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am 24. Oktober 2003
Ich schliesse micht zumeist den anderen Rezensenten an, jedoch sollte man darau hinweisen, das der Auto ein Basiswissen des Lesers voraussetzt, welches nicht immer vorhanden ist. So gestalten sich einige Bereiche etwas zäh bis man sich durchgekämpft hat.
Die Erwartung, das man dadurch handlungsrelevante Hinweise bekommt erfüllt sich leider nicht. Oft sind es Exkursionen die dem Handlungsstrang nicht dienen, sondern lediglich das Buch dicker machen, so scheint es jedenfalls mir.
Aber ansonsten wirklich lesenswert.
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am 19. November 2006
Nun lese ich diesen Roman schon zum zweiten Mal. Und zu meiner eigenen Überraschung ist es fast genauso spannend wie beim ersten Mal. Vielleicht weil man beim zweiten Mal einfach auch mal die Muße hat, sich der einzelnen Details anzunehmen.

Man muss kein PC-Freak oder Mathematiker sein, um verdammt viel Spaß an diesem Roman zu haben, sondern einfach nur mit Geduld über die ersten zwanzig Seiten kommen, um dann mit regelrechten Feuerwerken überrascht zu werden.

Was mich völlig fasziniert, ist seine Kunst, scheinbar spielerisch immer und immer wieder einen Bogen zwischen Zeit "Zweiter Weltkrieg" und "Neunziger Jahr" zu schlagen. An welcher Stelle sich beide Zeitepochen treffen, wird hier bestimmt nicht verraten.

Also ich kann es nur empfehlen.
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am 16. Juli 2003
Ich habe das Buch mit in Urlaub genommen, da das der beste Moment für über 1100 Seiten ist. Am Anfang war ich noch skeptisch, da man sich an den Schreibstil und -ton erst ein wenig gewöhnen muss. Dann aber entwickelt sich eine prima Geschichte mit mehreren Handlungssträngen, die alle fesseln und einen nicht mehr von der Liege herunterlassen. Man lernt sogar noch eine Menge über Verschlüsselung und deren Bedeutung im 2. Weltkrieg, kann an manchen Stellen ziemlich gut lachen und wird vor allem immer gut und spannend unterhalten.
Keine leichte Kost, aber perfekter Urlaubsstoff. Die Animateure in der Anlage waren verzweifelt, da Sie mich nicht mehr vom lesen loskriegen konnten.
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am 16. August 2002
Mich hat weniger die Handlung - wiewohl kunstvoll verschlungen dargeboten - fasziniert als viel mehr die distanziert ironische, skurille Betrachtungsweise der jeweiligen Protagonisten. Ein Hochgenuss, den ich jede Seite genossen habe. Die Absurdität einzelner Situationen, Handlungen und Haltungen wird brilliant herausgearbeitet. Lediglich auf den letzten 200 Seiten drängt der "action" Strang diese humorige Seite leider in den Hintergrund. Dennoch ein Meisterwerk !
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