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Cryptonomicon [Gebundene Ausgabe]

Neal Stephenson
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (76 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2001


Während des 2. Weltkriegs legt Japan mit Hilfe von Deutschland eine riesige Goldreserve an. Die Alliierten werden zwar auf verschlüsselte Mitteilungen aufmerksam, doch es gelingt ihnen nicht, den "Arethusa"-Code zu knacken. Ein halbes Jahrhundert später stößt eine Gruppe amerikanischer Unternehmer im Wrack eines U-Boots auf die Spuren einer gigantischen Verschwörung ...



-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 900 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442545293
  • ISBN-13: 978-3442545292
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,8 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (76 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 225.464 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Dank Snow Crash genießt Neal Stephenson Kultstatus unter Science-Fiction-Fans und Technologie-Freaks. Das Buch hat die konventionellen Vorstellungen der High-Tech-Zukunft derart neu definiert, dass es zu einer sich selbst bewahrheitenden Voraussage wurde. Wenn dieser Cyberpunk-Klassiker groß war, dann ist Cryptonomicon riesig, enorm, gewaltig -- nicht nur aufgrund seines schieren Umfangs (circa 900 Seiten), sondern auch in seinem Reiz. Es ist der zeitgemäße, lesenswerte Nachfolger von Die Enden der Parabel und der Illuminatus-Trilogie. Darüber hinaus ist es auch das erste Buch einer geplanten Serie.

Cryptonomicon zoomt durch die ganze Welt und rast verschwörerisch zwischen zwei Zeiten hin und her -- dem Zweiten Weltkrieg und der Gegenwart. Die zwei Helden aus den 40er-Jahren sind der glänzende Mathematiker Lawrence Waterhouse, ein außerordentlicher Kryptoanalytiker, und der übereifrige, morphiumsüchtige Bobby Shaftoe von den US-Marines. Sie gehören zum Sonderkommando 2702, einer Alliiertengruppe, die versucht, die Kommunikationskodes der Achsenmächte zu knacken. Gleichzeitig ist sie bemüht zu verhindern, dass der Feind dahinter kommt, dass ihre eigenen Kodes bereits geknackt sind. Unter dem Strich besteht ihre Aufgabe aus einer Täuschung nach der anderen. Dr. Alan Turing, der ebenfalls zum Sonderkommando 2702 gehört, erklärt Waterhouse die seltsame Arbeitsweise der Einheit: "Wenn wir einen Konvoi versenken wollen, schicken wir erst ein Beobachtungsflugzeug hinaus... Das Observieren ist natürlich nicht seine eigentliche Aufgabe -- wir wissen schon längst, wo sich der Konvoi befindet. Seine eigentliche Aufgabe besteht darin, selbst beobachtet zu werden... wenn wir dann kommen, um sie zu versenken, schöpfen die Deutschen keinen Verdacht."

Diese ganze Geheimnistuerei spiegelt sich in der Gegenwartshandlung wider, in der sich die Enkel der Weltkriegshelden -- der unnachahmliche Programmierfreak Randy Waterhouse und die schöne und starke Amy Shaftoe -- zusammentun, um in Südostasien eine Offshore-Datenoase zu schaffen und nach Möglichkeit auch den Verbleib von Gold aufzudecken, das für die Schatulle der Nazis bestimmt war. Um den paranoiden Ton der Geschichte abzurunden, taucht der mysteriöse Enoch Root, einer der Topangehörigen des Sonderkommandos 2702 und der Societas Eruditorium, mit einem nicht dechiffrierbaren Verschlüsselungskonzept aus dem Zweiten Weltkrieg auf, um die Protagonisten von 1990 mit verschwörerischen Verbindungen zu verwirren.

Cryptonomicon ist von der ersten bis zur letzten Seite Neal Stephenson vom Feinsten: knapp in der Handlung, aber erschöpfend präzise im Detail. Jede Seite enthält eine Mathematikaufgabe, einen zitierbaren Insider-Witz, eine faszinierende Idee oder ein Stückchen beißender Prosa. Cryptonomicon ist zudem voll gepackt mit wahrhaft seltsamen Figuren -- irren Technologie- und Kryptofreaks und mehr Kryptologie, als man jemals brauchen wird -- vom gegenwärtigen Computerjargon einmal ganz abgesehen. Vorsicht: Wenn Sie dieses Buch in einem Zug lesen, könnten Sie einer Informationsüberlastung (und dem Hungertod) zum Opfer fallen. --Therese Littleton

Pressestimmen

"Das aufwändigste literarische Projekt der Jahrtausendwende - und darüber hinaus." (Publishers Weekly)

"Stephensons respektlose Phantasie wirkt geradezu befreiend ..." (Neue Zürcher Zeitung)

"Fantastisch geschrieben! In diesem Roman kann man auf sehr unterhaltsame Art erfahren, wie die Internetgeneration tickt." (Wolfgang Herles, ZDF) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Seiten....aber die haben es in sich 19. November 2006
Format:Taschenbuch
Nun lese ich diesen Roman schon zum zweiten Mal. Und zu meiner eigenen Überraschung ist es fast genauso spannend wie beim ersten Mal. Vielleicht weil man beim zweiten Mal einfach auch mal die Muße hat, sich der einzelnen Details anzunehmen.

Man muss kein PC-Freak oder Mathematiker sein, um verdammt viel Spaß an diesem Roman zu haben, sondern einfach nur mit Geduld über die ersten zwanzig Seiten kommen, um dann mit regelrechten Feuerwerken überrascht zu werden.

Was mich völlig fasziniert, ist seine Kunst, scheinbar spielerisch immer und immer wieder einen Bogen zwischen Zeit "Zweiter Weltkrieg" und "Neunziger Jahr" zu schlagen. An welcher Stelle sich beide Zeitepochen treffen, wird hier bestimmt nicht verraten.

Also ich kann es nur empfehlen.
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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein langer Begleiter 5. April 2006
Von S. Bayer
Format:Taschenbuch
Als ich im November vorletzten Jahres mehrere Übernachtflüge innerhalb eines Monats zu bewältigen hatte, und man nicht nur im Flugzeug sondern auch an Flughäfen und auf dem Weg dorthin viel Zeit verbringt, schnappte ich mir ein dickes Buch aus dem Bücherschrank eines Freundes von mir, der bei der NASA arbeitet und dieses zu seinen Lieblingsbüchern zählt.
"Cryptonomicon" besteht aus zwei Handlungssträngen, einem zur Zeit des zweiten Weltkrieges, und einem in der Gegenwart (bzw. 1999), die auf unheimliche Weise miteinander verknüpft sind. Beide Handlungsstränge laufen zeitlich versetzt, aber dennoch parallel ab.

Zu den vielen Entwicklungen der Kriegszeit gehören nicht nur die Raketen- und die Nukleartechnik, sondern auch die ersten rudimentären Computer. Und es sollte der erste Krieg der Menscheitsgeschichte werden, der mit Hilfe von Rechenmaschinen gewonnen wird. Bereits ab 1940/41 wurde ein Grossteil mit der zur damaligen Zeit bahnbrechenden Enigma-Maschine verschlüsselten Funksprüche der deutschen Wehrmacht abgefangen und dechiffriert. Nur wie verhält man sich dass es nicht auffällt? Wie zufällig können Zufälle sein? Oder ist es Absicht dass die Alliierten bestimmte Informationen erhalten, damit die Wehrmacht die Reaktion erkennen kann?

Hier setzt der Handlungsstrang der Zeit des zweiten Weltkrieges ein, um reale Personen wie Alan Turing herum, einem der Erfinder des Computers. Es entstand eine komplett neue Wissenschaft, und die handvoll Menschen die hier an vorderster Front waren gehörten zu den wichtigsten Menschen des gesamten Weltkrieges; sie konnten über Sieg oder Niederlage entscheiden.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moderne Fantasy 22. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Bei einem Buch von Neil Stephenson würde man - nach Titeln wie "Snow Crash" oder "Diamond Age" - wieder einen Roman aus dem Science Fiction Bereich erwarten. Nun, um ein Werk der Fantasie ("Fiction") mit engem Bezug zur Wissenschaft ("Science") geht es hier schon; nur spielt die verzwickte Handlung nicht in der Zukunft, sondern zum einen in der Gegenwart, und zum anderen während des zweiten Weltkriegs. Es geht um einen Goldschatz, den die Japaner unter Nutzung deutscher U-Boote versteckt haben und um eine Reihe junger Leute, die beim Versuch, ihr Datenversteck auf einer kleinen Insel mit Leitungen ans Internet zu binden, auf ein U-Boot und damit auf Hinweise zum Schatz stoßen.
Die beiden Handlungsstränge sind auf viele geheimnisvolle Weisen miteinander verknüpft. So ist Randy, die Hauptfigur aus der Jetztzeit, der Sohn eines Kryptoanalytikers, der den Verschlüsselungstechniken der Deutschen im Krieg auf der Spur war. Und wenn die Handlung auch langwierig (über 1100 Seiten) und kompliziert ist, zieht sie den Leser doch so in den Bann, daß man das Buch nur ungern weglegt.
Eine besondere Stärke dieses Buches ist die außerordentliche Genauigkeit der Recherche. Zumindest dort, wo ich mich einigermaßen auskenne - IT allgemein und Kryptoanalyse im besonderen - beeindruckt die Präzision, mit der Stephenson technische Aspekte seiner Story ausarbeitet. Und daß eine der größten Autoritäten auf dem Gebiet der Kryptografie, Bruce Schneier, einen Verschlüsselungsalgorithmus (inklusive einer Erläuterung im Anhang) dem Buch beisteuert, trägt sicherlich ganz erheblich zu dem Kultstatus bei, den dieses Buch unter den technophilen "Geeks" hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen was lange währt, währt endlich gut 19. November 2005
Format:Taschenbuch
Mathematische Spitzfindigkeit und krytograhphische Idee: Wenn das Ihr Hobby ist, dann sind Sie mit dem Buch sehr gut bedient. Ich habe ein Ader in diese Richtung, habe mich allerdings sehr schwer getan mit den ersten (ca.200) Seiten dieses Buches. Danach, wenn man den Stil endlich verinnerlicht hat, mag das Werk bestenfalls kaum noch enden. Auch Herr Stephenson, schätze ich, hat so in etwa zur Mitte des Buches eine Wandlung durchlebt. Ab dort wird sarkastisch erklärt, was vorher im Dunkeln belassen wird. Die Personen bekommen eine literarische Allwissenheit angedichtet, die jedoch der Verständlichkeit nicht schadet. Nett zu lesen und größtenteils weiterzuempfehlen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thriller mit Anspruch 28. Juni 2004
Von Michael Kleerbaum TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wer "Enigma" gemocht hat, mag auch diesen Roman mit dem gewöhnungsbedürftigen Titel. Doch er sei gewarnt: Bis auf die Sache mit der Kryptographie hat "Cryptonomicon" nicht viel mit "Enigma" zu tun. Dieser Roman hat Tempo! Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit reist der Autor durch den 2. Weltkrieg, nimmt mal eben so die weltweite Verbreitung des Internets mit und am Ende ist man bei einer spannenden Schatzsuche dabei. Und so ganz nebenbei bekommt man noch einen sehr guten Einblick in die Kryptographie. Empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Sehr geniale Vermischung aus Computer- Agentengeschichte und Geek...
Bekommt Neal auch non-sci fi genres hin?
Ja. Sehr gut sogar. Unglaubliches Verweben der Erzählstränge! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von qualitätsfimmel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schlüsselroman
Neil Stephensons "Cryptonomicon" geht mit fast zwölhundert Seiten an die Grenzen der Fassbarkeit. Einmal, weil das Buch tatsächlich schwer zu halten ist. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Christian Johann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Mißlungener Versuch, unterschiedliche Story-Typen zu vermischen.
Wer hier Realitätsnähe erwartet, der liegt falsch! Die Story ist extrem konstruiert und die Charaktere völlig überzeichnet. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von US veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Cryptonomicon: Roman
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, das war mal ein Buch was mich nicht so schnell wieder los gelassen hat und
mich wirklich in jeder Minute des Lesens gepackt hat.
Vor 15 Monaten von Frank Schuhmann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Das Narkotikum
Vielleicht muss man ein echter Cyber-Nerd sein, um dieses Buch zu mögen. Vielleicht muss man das Ganze auch als fiktives Sachbuch betrachten. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Black Watch veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Als Hörbuch eine Katastrophe
Mit über 47 Stunden ist ein Hörbuch sowieso schon eine Herausforderung. In Cryptonomicon wird dies durch die technischen und emotionslosen Ausschweifungen noch einmal... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von cygnus X-1 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zehn Sterne reichen nicht!
Schon ewig habe ich kein so fulminantes Lesefutter mehr verschlungen - ohne übrigens meinen wachsenden Hunger auch nur einigermaßen stillen zu können. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Wilfried Herz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Best book ever
Besser geht nicht, alles drin Spannung, Witz, Geschichte und Mathematik und große Gedanken. Ein Buch für das mehr als einmmal lesen.
Veröffentlicht am 18. Februar 2012 von Baddel.Does
2.0 von 5 Sternen Teilweise echte schlecht
Das ist mein erster Stephenson. Ich lese gerne Realitäts-SciFi. Und das Buch fängt eigentlich ganz gut an. Mit dem zweiten Drittel wird es aber sehr zäh. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2011 von F. Grundmann
4.0 von 5 Sternen ein Buch für Nerds
Historische Romane gibt es viele, gerade in den letzten Jahren hat sich deren Anzahl rapide erhöht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2011 von Redaktion BookOla
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