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Crying Freeman - Der Sohn des Drachen
 
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Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

DVD ~ Mark Dacascos
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Mark Dacascos, Julie Condra, Rae Dawn Chong, Byron Mann, Yôko Shimada
  • Regisseur(e): Christophe Gans
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 7. Dezember 2000
  • Produktionsjahr: 1995
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000541Y9
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 17.554 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

OFDB.de

In Animes geht alles, in Realfilmen kostet das immer eine Menge Geld, weswegen solche Realverfilmungen gezeichneter Vorlagen nicht sehr selten enttäuschende Sparfilmchen werden.
Im Falle von "Crying Freeman" kann man schon fast von einer löblichen Ausnahme sprechen, denn dem Film wurde ein angemessen comichaftes Flair mitgegeben, das erfreulicherweise sowohl der asiatischen Herkunft als auch dem amerikanischen Standard Rechnung trägt.

So spielt dann auch die Geschichte des Killers der Söhne des Drachen, der sich in die Zeugin einer seiner Aufträge verliebt und diese schont und somit seine als auch die Gegenseite gegen sich aufbringt, auf beiden Seiten des Pazifiks. Die erste Hälfte wird den USA gewidmet, wo der Auftrag, einen alten Firmenboß zu erledigen, auf das Knalligste erledigt wird. Da sprengt man die Autos, da wirbelt der Killer durch die Luft und dicke Wummen verteilen härteste Einschläge.
Zwischendurch wird es dann zutiefst gefühlvoll, Liebe, Verrat, Verzweiflung und innerer Kampf galore, immer wieder unterbrochen durch Anschläge, Schußwechsel oder Kampfszenen, bis das alles in zwei Großgefechten in China kulminiert.

Sicher ist da nichts wahnsinnig Originelles bei, wenn zwei Sippen von Gangstern aufeinander losgehen, intrigiert wird, daß es nur so hagelt und das Blut reichlich spritzt, aber Christophe Gans, der später seinen Stil mit "Der Pakt der Wölfe" noch verfeinern sollte, hat die ideale Comicumsetzung erschaffen, rückt die entscheidenden Personen, Gegenstände, Waffen ins richtige Licht und orientiert sich so an einem fast durchgängig visuellen Stil.

Leider traut er dem aber nicht so ganz, so daß gewisse Teile der Geschichte als Off-Kommentar nacherzählt werden müssen, wie z.B. die Herkunft und das Werden des Freeman, sowie das Schicksal des Emu O'Hara. Dies lediglich in Bildern zu inszenieren, traut sich der Film aus Gründen der Kommerzialität dann doch nicht und bricht immer wieder mit seinem mal poetischen, mal monumental-emotionalen Erzählstil und strapaziert dann doch die Gleichmut seiner Zuschauer, die eh mehr an den vortreffllich inszenierten Fights und Waffengängen interessiert sind.
Mark Dacascos ist ein ziemlicher Idealfall für die Titelrolle, während der Rest des Cast nicht so ganz zur Geltung kommt. Rae Dawn Chong ist sogar komplett verschenkt, Tcheky Karyo hat schon mal mehr gute Sequenzen gehabt.

Das finale Inselgefecht gerät dann leider zu einer bisweilen allzu platten Materialschlacht und lediglich der Schwertkampf zum Schluß kann die Feinsinnigen wieder recht versöhnen. Dennoch bleibt Gans so nah an der Vorlage (zumindest visuell, erzählerisch ist das eine andere Sache), daß man eigentlich nicht meckern darf, schon gar nicht bei so einem Bodycount und so effektvollem Sterben. Alle Intellektuellen gehen für die Filmlänge aber mal Sartre lesen, die haben hier nichts zu lachen.

--- Silvan Prefetzky (Moonshade)


Produktbeschreibungen

An der amerikanischen Westküste tobt ein brutaler Bandenkrieg zwischen der japanischen Yakuza-Mafia und dem chinesischen Geheimbund "Söhne des Drachen". Yo, ein chinesischer Freeman, lebt als unscheinbarer Künstler und wird auf ein geheimes Signal hin zu einer willenlosen Killermaschine. Doch plötzlich gerät diese Maschine aus der Bahn...

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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des Action-Kinos, 7. Oktober 2006
Von Holger Sorg (Trier) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Yo Hinomura (Mark Dacascos) ist der "Freeman", ein von einer geheimen chinesischen Bruderschaft ausgebildeter Attentäter, der immer, wenn er einen Mord zu Ende gebracht hat, Tränen vergießt. Bei seinem letzten Anschlag wird er zufällig von der Malerin Emu O'Hara (Julie Condra) beobachtet. Als er von seinen Auftraggebern angewiesen wird die Zeugin zu liquidieren, erkennt er, dass er sich in die junge Frau verliebt hat.

Der französische Regisseur Christophe Gans ("Pakt der Wölfe", "Silent Hill") hat den gleichnamigen Manga-Comic als Vorlage für seinen Spielfilm genommen. Gans vermischt Elemente der Fantasy und harten Martial Arts mit der Ästhetik eines John Woo und erzeugte einen Genre-Mix, der bis heute Maßstäbe gesetzt hat. Der Zuschauer taucht ein in eine Welt von grausamen schönen Bildern, die er nicht so schnell vergißt. Viele Nachfolger sind durch den Film entstanden, ohne dass sie das Original übertreffen konnten.

Leider gibt es kein Bonusmaterial auf dieser DVD. Es gibt eine Special Edition von dem Werk, allerdings nur in Frankreich. Wann diese Edition in Deutschland erhältlich ist, kann ich nicht sagen.

Fazit: "Crying Freeman" ist ein packender Fantasy-Action Film mit starken Kampfszenen und einer Portion fernöstlicher Philosophie. Obwohl inzwischen schon elf Jahre alt, kann sich der Film immer noch mit jeder modernen Produktion messen. Wegen des fehlenden Bonusmaterials ziehe ich einen Stern ab.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich Guter Movie, 6. Februar 2009
Habe den Film schon einige male gesehen, bin nur schwer zu begeistern was Movies betrifft, aber der Film schlägt wirklich aus dem Rahmen.
Eine Story die auf dem ersten Blick eher Oberflächig wirkt, entwickelt im laufe des Films eine ergreifende Tiefe, das gepaart mit einem wirklich ungewöhnlich Guten Soundtrack der einen in der Seele berührt.
Ein Atmosphärisch Ästhetischer Hypnotischer Film von den es leider viel zu wenige gibt.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen seiner Zeit weit voraus, 30. November 2006
als Mangas und Animes noch lange keine Thema in Europa waren inszenierte Christophe Gans diesen sehr gelungenen Eastern, der sich tapfer als Geheimtip durch die Filmfangemeinde schlägt. Christophe Gans ist den meisten wohl durch sein letztes Werk, Silent Hill, bekannt und gehört mitlerweile zu den wohl besten Regisseuren, die Europa im Mainstreamkino vorzuweisen hat. Der leider nicht ganz so starke Silent Hill brachte mich auf jeden Fall darauf heute Abend mal wieder Crying Freeman aus dem Regal zu ziehen (was allein wegen Mark Dacascos meine Freundin freuen wird). Hätte Europa (oder vielleicht Deutschland) mehr Regisseure und Filmemacher wie Christophe Gans, mit sicherem Gespür für Trends, die inovativ aber dennoch massentauglich sind, so könnte sich die Branche sicher über viele Jahre klingelnde Kassen freuen.
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1.0 von 5 Sternen Atmosphärisch, aber unspannend
Atmosphärisches Killer Drama mit feschem Hauptdarstellern aber viel zu vorhersehbarer Handlung. Wird meiner Meinung nach überbewertet
Vor 3 Monaten von Ratzfatz veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Schon jetzt ein Klassiker!
Yo Hinomura (Mark Dacascos) kann sein Schicksal nicht beeinflussen: eine mysteriöse Geheimorganisation kidnappt ihn und macht aus ihm den neuen Freeman - einen Killer, der tötet,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Wavescapenet veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Da hätte man viel mehr draus machen können!
Die Story hat mir sehr gut gefallen und auch Yo (Mark Dacascos), der hier die Hauptrolle als Freeman inne hat. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Marlow Hinz veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen ok aber
was mich ziemlich genervt hat waren die permanenten zeitlupen. es mag sein, dass das damals als innovativ durchgegangen ist aber mich hat es einafch nur genervt ( Ähnlich wie bei... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Daniel Sierotta veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sehr guter Eastern
Dieser Film erzählt die Geschichte einer alten chinesischen Sekte. Es geht um einen Killer und das Opfer was er töten soll, ausser den tollen Spezialeffekten zeigt der Film... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2006 von Morihei

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