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Crying Fist [UK Import]
 
 

Crying Fist [UK Import]

 Nicht geprüft   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Format: Import
  • Untertitel: Englisch
  • Anzahl Disks: 2
  • Erscheinungstermin: 6. März 2006
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000CNGE0A
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 188.625 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mo
Format:DVD
Südkoreaner die sich am Genre des Boxfilms versuchen wollen? Nicht unbedingt gang und gäbe, aber wenn dabei sowas rauskommt dann kann man nur sagen, dass man vielleicht mehr davon sehen möchte. Aus Korea versteht sich. "Crying Fist" stellt mit ziemlicher Sicherheit einen der besten, wenn nicht gar den besten Boxerfilm der letzten Jahre da. Warum? Eigentlich weil es gar nicht mal so sehr primär ums Boxen geht. Vielmehr legt der Film allergrößten Wert auf genaue Charakterstudien zweier gebrochener, am Abgrund stehender Figuren die voneinander nichts wissen. Der eine, ein 40-jähriger ehemaliger Silbermedaillengewinner, ist total am Boden: Scheidung, kein Job, nicht gerade mit Intelligenz gesegnet, fristet er sein Dasein in dem er sich als menschlicher Sandsack den Passanten zur Verfügung stellt um so etwas Geld zu verdienen(Hilarious!!!).
Der andere ist gerade mal halb so alt, steckt aufgrund seiner kriminellen Aktivitäten bald im Knast wo er das Boxen erlernt(welches als Resozialisierungsmaßnahme im Jugendgefängnis gelehrt wird).
Beide befinden sich schon tief im Mist als das Leben noch weitere Schicksalsschläge für die bereithält. Der eine verliert den Respekt seines Sohnes, der andere seinen Vater und gewinnt nur die Enttäuschung seiner Großmutter. An diesem Punkt entscheiden nun beide endgültig: Sie haben sich und anderen Menschen noch etwas zu beweisen. Das sie es noch einmal packen können. Das sie gewinnen können. Das sie doch kein elender Abschaum sind. Das sie trotz allem den Respekt und die Anerkennung ihrer nächsten Mitmenschen verdienen. Wenn am Ende beide aufeinandertreffen kämpft jeder um nicht weniger als seine komplette Daseinsberechtigung.
Das die Spannung dort ihren Zenit erreicht kann nur dadurch bewerkstelligt werden, dass man in den 2 Stunden vorher fast ausschließlich die beiden Hauptcharaktere und ihren Absturz begutachten kann. Dem Zuschauer werden sie als gescheiterte Personen sehr nahe gebracht, in vielen kleinen Episoden, die dann am Ende die Verbissenheit beider im Kampf nur 1000%-ignachvollziehbar erscheinen lässt. Dies ist keine große Sportlerbiographie die vom Erfolg erzählt. Es ist ein Film über den Kampf mit sich selbst.
Getragen wird der Film ausnahmslos von oscarreifen Darstellungen beider Hauptakteure. OLDBOY Choi Min-Shik stellt einmal mehr sein unbestreitbares Talent als Großmime unter Beweis und wirkt wie die Symbiose sowohl aus Robert DeNeiro als auch Al Pacino.
Sein jüngerer Gegenpart steht dem aber in nichts nach und kann ihm definitiv Paroli bieten. Unglaublich die Physis beider. Die Kämpfe im Film werden durchzogen von vielen Plansequenzen, Einstellungen ohne Schnitt also, in denen die Gesichter der Darsteller deutlich zu erkennen sind. Eine große körperliche Leistung wird hier zur Schau gestellt und ringt einem den nötigen Respekt ab.
Der Film ist frei von zu großem Kitsch und sollte, summasummarium, wirklich von jedem angesehen werden, der sich zumindest im Entfernten für die Thematik interessieren kann. Zu Unrecht "nur" direct-to-Video hierzulande, liegt es an euch, dass hieraus kein verschlafenes Meisterwerk wird. Denn hier passiert große Klasse.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Packender als Rocky? 14. Januar 2006
Von Hussman
Format:DVD
"Crying Fist" erzählt in zwei verschiedenen Erzählsträngen die Geschichte von zwei Männern, die ihre Lebenskraft aus dem Boxsport nehmen. Diese beiden Leute finden am Ende zusammen... im Ring.

Kang Tae-sik (Choi Min-sik aus 'Old Boy') hat früher mal die Silbermedaille im Boxen bei der asiatischen Meisterschaft gewonnen. Doch jetzt ist er nicht mehr der jüngste und bringt sich über die Runden indem er sich auf der Straße gegen Bezahlung von Leuten vermöbeln lässt. Spielschulden und ein Brand in einer Fabrik haben ihm alles genommen was er besaß. Das einzige was ihm blieb sind seine Frau und sein kleiner Sohn. Doch seine Frau möchte nichts mehr von ihm wissen und sie reicht die Scheidung ein. Jetzt kann er noch nicht einmal mehr seinen Sohn, Seo-jin, sehen, welcher für ihn seine einizige Hoffnung im Leben war. Jetzt, da er nichts mehr zu verlieren hat, ignoriert er sein Alter und strebt nach dem Amateur-Boxer-Titel.

Yu Sang-hwan (Ryu Seung-beom aus "Arahan") ist ein junger Gangster. Sein Leben besteht aus Gang-Schlägereien und Diebstahl. Eines Tages braucht er Geld um Schulden zu zahlen. Dies führt ihn dazu seinen reichen Nachbarn auszurauben. Allerdings landet Sang-hwan dafür im Gefängnis. Als er sich dort mit einem Knastgesellen prügelt, wird eine Wache auf ihn aufmerksam und schlägt ihm vor, dem Gefängnis-Boxklub beizutreten. Das erste Mal hat er das Gefühl, dass er zu etwas taugt. Während seiner Zeit im Gefängnis stirbt sein Vater und seine Großmutter erleidet einen Hirnschlag. Um seinen Frust zu vergessen nimmt er am Boxturnier teil und muss sich gegen Tae-sik beweisen.

Die Geschichten sind so erzählt, dass man vollstes Mitgefühl für beide Hauptcharaktere hat. Deswegen ist es umso schmerzhafter für den Zuschauer zu sehen wie sie am Ende gegeneinander kämpfen müssen. Man weiß, dass es nur einen Sieger geben wird, und dass nur dieser in seinem Leben weiterkommt. Man weiß auch zugleich, dass einer leer ausgehen wird. Wer wird es sein?

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein gelungenes Boxdrama 6. Januar 2011
Format:DVD
Kung Tae-shik hat vor vielen Jahren im Boxen eine Silbermedaille gewonnen, doch sein Leben ist anders verlaufen als er es sich erträumt hatte. Seine Frau will sich von ihm scheiden lassen und sein Sohn ist im Begriff sich von ihm abzuwenden. Um etwas Geld zu verdienen, lässt sich Kung auf der Straße von fremden Leuten verprügeln. Am Tiefpunkt seines Lebens angekommen sieht er die Teilnahme an einer Boxmeisterschaft als letzten Ausweg aus seinem trostlosen Dasein... Yu Sang-hwan ist ein Kleinkrimineller Jugendlicher, der nach einem missglückten Überfall ins Gefängnis kommt. Dort lernt er seine Aggressivität im Boxsport einzusetzen. Leider bleibt ihm der Erfolg vergönnt und zusätzliche private Schicksalsschläge nehmen ihm jegliche Hoffnung auf ein besseres Leben. Da erfährt Yu von einer Boxmeisterschaft...

"Crying Fist" handelt von zwei Schicksalen zweier Männer, die sich in unterschiedlichen Lebenslagen befinden, aber dennoch die Gemeinsamkeit haben, dass sich ihr Leben in einer Sackgasse verlaufen hat. Beide sehen den Boxsport als einzigen Ausweg aus der Krise. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die parallel erzählten Storys am Ende des Films schneiden und beide Protagonisten sich im entscheidenden Kampf gegenüberstehen, wobei es nur einen Sieger geben kann. Man sollte "Crying Fist" weniger als einen Boxfilm sehen als vielmehr ein Drama, in dem geboxt wird. Die Kämpfe wirken nicht sonderlich professionell, wobei diese Tatsache sind sonderlich ins Gewicht fällt, da die Schicksale der beiden Männer und ihrer Familien im Vordergrund stehen und sehr gut rübergebracht werden. Die beiden Hauptdarsteller Choi Min-sik ("Oldboy") und Ryoo Seung-bum ("Arahan") überzeugen auf ganzer Linie und wirken stets authentisch und glaubhaft. Die Special Edition im Pappschuber bietet neben Trailern auch noch Interviews, Boxszenen, ein Making of sowie Behind the scenes (ca. 116 min.). Ich kann "Crying Fist" empfehlen (vor allem Choi Min-sik Fans), obwohl der Film sicherlich kein "Superhit" ist, aber seine Stärken hat.
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