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Cry Baby
 
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Cry Baby [Broschiert]

Gillian Flynn , Susanne Goga-Klinkenberg
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2 (24. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596173949
  • ISBN-13: 978-3596173945
  • Originaltitel: Sharp Objects
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 95.642 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gillian Flynn
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Camille Preaker ist “Abschaum. Vom alten Geldadel“. So jedenfalls charakterisiert sie sich selbst, als sie im Büro von Frank Curry sitzt. Curry ist Chefredakteur der Daily Post, der viertgrößten Zeitung von Chicago. Preaker ist eine seiner Journalistinnen. Curry hat sie zu sich zitiert, damit sie ihm einiges über ihre Heimatstadt Wind Crap im äußersten Südosten von Missouri erzählt. Hier sind ein paar gut aussehende junge Mädchen auf äußerst grausame Art und Weise ermordet worden. Alle Zähne wurden ihnen gezogen. Jetzt wird ein weiteres Kind vermisst. Und Preaker soll nach Wind Crap, um über den Fall zu schreiben.

Preaker macht sich auf die Reise, die sich immer mehr als Reise in die eigene Vergangenheit entpuppt. Denn der Ort, den sie nie besonders mochte, und vor allem ihr Geburtshaus bergen ein düsteres, Tod bringendes Geheimnis, das unmittelbar mit den aktuellen Mordfällen in Verbindung steht. Und am Ende findet Preaker sogar die Zähne der Opfer wieder...

Mit viel Gespür für die richtige Dramatik entwickelt die US-amerikanische Autorin Gillian Flynn in ihrem Roman-Debüt Cry Baby ihre spannende Geschichte. Dass sie jahrelang als Journalistin renommierter Zeitungen tätig war, kommt ihr dabei sehr zugute. Denn ihre Story ist gut recherchiert, schnörkellos und mit großem Tempo geschrieben. Und das ist über weite Strecken einfach Atem beraubend gut. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ein Ort in der tiefsten Provinz: Zwei Mädchen an der Schwelle zum Teenager, auffallend hübsch, werden brutal ermordet. Verstümmelt. Alle Zähne gezogen.

Das ist der Fall, über den die Journalistin Camille Preaker schreiben soll: Sie stammt aus Wind Gap, der trostlosen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Doch statt auf die große Story trifft sie auf ihre eigene dunkle Vergangenheit, die sie nie losgelassen hat. Sie wird zurückgeschleudert in die beklemmende Enge des Ortes, zu seinen feindseligen Bewohnern. Zurück in den eiskalten Schoß der Familie. In das Haus, das niemals ein Zuhause war. In dem noch immer dieselben Gespenster wohnen wie damals. Doch heute verbreiten sie nicht nur Angst und Schrecken. Sie töten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wombatsbooks TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin wieder einmal hin- und her gerissen, was die Bewertung angeht. Flynn kann sehr gut schreiben. Das stellt sie als TV-Kritikerin bei der amerikanischen Zeitschrift "Entertainment Weekly" ständig unter Beweis. Ihre Kritiken sind spritzig und treffen den Kern. "Cry Baby" ist dagegen düster, trotz der wenigen Seiten langatmig und voller Klischees:

Die Protagonistin, Anfang 30, soll über zwei Morde an Kindern in ihrer Heimatstadt berichten. Aufgrund einer extrem gestörten Beziehung zu ihrer Mutter ist sie sehr labil, wird bei der Rückkehr mit alten Ängsten konfrontiert und droht in alte, selbstzerstörerische Verhaltensmuster zurück zu fallen.

Die Familie der Protagonistin ist ein Paradebeispiel für eine dysfunktionale Familie: angefangen bei der Mutter, die ihre älteste Tochter nie geliebt hat über den distanzierten Stiefvater bis hin zur etwa 20 Jahre jüngeren Halbschwester, die zu Haus Mamas kleines Mädchen spielt, aber ausserhalb des Hauses eine frühreife kleine Zicke ist.

Die erste Hälfte dümpelt vor sich hin und man läuft Gefahr sich in einer Vielzahl von problem- und manchmal auch sehr klischeebehafteten Charakteren (jugendliche Drogensüchtige, überforderte berufstätige Mütter) zu verlieren. Erst ab der zweiten Hälfte gewinnt Flynns Debut *etwas* an Tempo, aber trotzdem nicht unbedingt an Spannung, da im Grossen und Ganzen doch vorhersehbar. Das Ende erschien mir lieblos zusammengeschrieben, zu abrupt und nicht überzeugend.

"Cry Baby" ist sehr, sehr düster und für meinen Geschmack einfach zu morbide und negativ. Stellenweise musste ich mich zum Weiterlesen zwingen, so dass ich für nur 319 Seiten fast eine Woche gebraucht habe.

Fazit: Ambitioniert, aber für mich definitiv kein Nervenkitzel und somit auch kein Thriller. Hatte mir aufgrund der Produktbeschreibung etwas ganz anderes erhofft. Lieber bis zur TB-Ausgabe warten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannende Strandlektüre 20. Juni 2008
Von Valentine TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Journalistin Camille Preaker erhält von ihrem Chefredakteur den Auftrag, über das mysteriöse Verschwinden eines kleinen Mädchens in der Kleinstadt Wind Gap in den Südstaaten zu berichten. Man vermutet einen Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall am gleichen Ort, das ganze Land schaut gespannt auf das Provinzstädtchen.

Für Camille ist das jedoch kein gewöhnlicher Auftrag, sondern eine Reise in die Vergangenheit, denn sie stammt selbst aus Wind Gap, kennt die Verflechtungen, den Klatsch und nicht zuletzt die dortige "High Society", zu der auch ihre Mutter als Erbin eines großen Schlachtbetriebes gehört. Camille selbst war froh, diesem Kleinstadtmief entkommen zu können, der lieblosen Behandlung durch ihren Stiefvater und dem Schatten der verstorbenen kleinen Schwester, der bei ihr nicht nur seelische Narben hinterlassen hat.

Während ganz Wind Gap auf den Beinen ist, um die verschwundene Natalie zu suchen, schließt Camille Bekanntschaft mit ihrer dreizehnjährigen Halbschwester Amma, die sie kaum kennt und die ein merkwürdig zwiespältiges Verhalten an den Tag legt, je nachdem, in wessen Gesellschaft sie sich gerade befindet.

Für ihre Recherchen erweist es sich nicht unbedingt als Vorteil, dass sie eine Einheimische ist, schnell gilt sie vielen als sensationsgierige Verräterin, trotzdem forscht sie immer weiter nach und stößt nicht nur auf wertvolle Indizien über die Fälle der verschwundenen Mädchen, sondern auch über ihre eigene Familiensituation.

Das Buch ist aus Camilles Sicht erzählt, und so dauert es wirklich bis zum Schluss, bis sich ein Mosaikteilchen zum anderen fügt. Immer wieder gerät man mit Camille auf falsche Fährten. Auch der Konflikt zwischen ihrem Gewissen und ihrem journalistischen Auftrag ist gut herausgearbeitet.

Etwas überfrachtet fand ich das Buch auf der psychologischen Ebene. Camilles autoaggressive Neigung war für meine Begriffe zwar glaubwürdig dargestellt, aber die genaue Art und Weise, wie sich diese manifestiert, kam mir doch ein wenig überdramatisch vor.

Die Nebenfiguren sind häufig ein wenig überzeichnet: die aufgetakelten, großmäuligen, grausamen Teenies, die hohlköpfigen Society-Schnepfen ...

Bleibt noch zu sagen, dass der "deutsche" Titel absolut lächerlich ist. Das Original heißt "Sharp Objects".

An Spannung mangelt es dem Buch nicht, die Auflösung war originell, alles in allem ein solider Krimi mit den oben erwähnten Abstrichen - als Strand- oder Terrassenlektüre zum Abschalten gut geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rote Tränen 13. November 2010
Von RainLeser VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Sich selbst verletzen bis der Körper blutige Tränen weint. Das ist das Schicksal der Heldin aus Gillian Flynn's erstem Thriller "Cry Baby". "Sharp Objects" heißt das Buch im Original. Scharfe oder spitze Gegenstände mit denen man sich "Ritzen" kann. Das ist aber nur ein brisanter Aspekt unter vielen spannenden Elementen. Hinter dem an Blutplasma erinnernden Cover verbirgt sich ein düsteres Schaudermärchen im Geiste der Brüder Grimm.

Camille Preaker arbeitet als Reporterin bei der Daily Post in Chicago. Als in Wind Gap, einer Kleinstadt in der tiefsten Südstaatenprovinz, innerhalb kurzer Zeit zwei Mädchen auf grausame Weise ermordet und verstümmelt werden, schickt ihr Chefredakteur sie zurück in den Ort ihrer Kindheit. Camille soll vor Ort recherchieren und ein paar absatzstarke Artikel liefern. Zurück im ungeliebten Elternhaus, kommt ihr schon bald der Verdacht, dass die Verbrechen mit dem Tod ihrer eigenen Schwester Marian zusammenhängen, die vor mehr als 15 Jahren starb. Und das sie sich selbst mitten im Zentrum der Gefahr und des Bösen befindet.

Mir war die Autorin durch ihren zweiten Thriller "Finstere Orte" bekannt. Da mir dieser sehr gut gefallen hatte, überlegte ich nicht lange als es "Cry Baby" als Hardcover zum Sonderpreis gab. Den Kauf habe ich nicht bereut. Die gut 320 Seiten sind vollgepackt. Neben den beiden Mädchenmorden wird der Tod von Camilles Schwester aufgeklärt. Ganz nebenbei wird auch noch die Selbstverstümmelung durch Ritzen und das Münchhausen-Stellvertreter Syndrom thematisiert. Kurze Seitenausblicke prangern Massentierhaltung und Tierquälerei an, beleuchten die Trinkgewohnheiten der amerikanischen Oberschicht und zeigen Sex- und Mobbingpraktiken junger High-Schüler.

Klingt nach zuviel Inhalt? Ist es eigentlich auch! Gut lesbar macht das ganze der Telegramm-Stil. Kurze Sätze, griffige Wortwahl, prägnante Bilder, leichter Lesefluss. Flynn lässt sich gar nicht die Zeit den Dingen genauer auf den Grund zu gehen. Sie passen handlungstechnisch, das genügt.

Ebenso verfährt sie mit ihren Figuren. Camille schlittert von einer ungeplanten Situation zur nächsten. Sie schläft mit dem leitenden Ermittler Richard bevor sie mit dem Hauptverdächtigen John ins Bett geht. Sie begleitet ihre 13jährige Schwester zu einer Drogenparty um diese zu schützen und findet sich selbst am Ende mit Extasy zugedröhnt im Bett wieder. Sie frischt alte Bekanntschaften auf um Informationen zu sammeln und gerät dabei unfreiwillig in einen Sumpf aus Lügen und Intrigen. Sie stellt eine Mischung aus investigativer Reporterin, gequälter Seele und naiver Unschuld vom Lande dar. Die Autorin hat viel ausprobiert. Zahlreiche Ansätze, wenig Tiefe. Das gilt auch für alle anderen Personen.

Trotzdem ist das Buch ein Schmöker. Die Kombination der einzelnen Zutaten ist so einfallsreich, das man über die Schwächen hinwegsehen kann. Auch den Griff in die Märchenkiste fand ich gelungen. Warum nicht einmal einen Thriller mit der guten alten Angst vor der bösen Hexe?
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Thriller?
Ich habe das Buch angefangen ohne die Inhaltsangabe wirklich zu lesen und der Lesefluss stellte sich auch recht schnell ein. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Anthony veröffentlicht
Ein beklemmender Einblick in das Nachbeben von seelischer Gewalt
Die Protagonistin ist eine der ungewöhnlichsten Detektivfiguren, die ich bisher kennengelernt habe. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Keyla veröffentlicht
hat nichts mit dem Song von Sean Paul & Joss Stone zu tun...
Ein sehr gutes Buch zwischen Psychothriller und Krimi...

Es geht hauptsächlich um Camille Preaker, ihre Vergangenheit und wie sie damit heute umgeht und sich als... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Linda Baptista veröffentlicht
kein Mainstream Thriller, etwas freaky, aber gut!!
Ich habe das Buch ohne Erwartungen angefangen zu lesen, und ich habe es an einem Tag verschlungen.
Vorab: Es ist in Ich Form geschrieben und Camille denkt und redet in einer... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten veröffentlicht
Zäh
Nachdem ich irgendwo eine Leseprobe von diesem Roman gelesen habe, habe ich mir das Buch gekauft. Allerdings habe ich es jetzt nach einem Drittel erstmal weggelegt und bin mit... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Angie R. veröffentlicht
Unerwartet, mal was anderes!
... also ich kann die ganzen negativen Bewertungen nicht ganz nachvollziehen. Da komm endlich mal ein Buch herraus, welches nicht 08/15 standart-mist ist und keiner versteht es zu... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Buchjunki 1701 veröffentlicht
eher Familiendrama, als Thriller
Das Buch "Cry Baby" von Gillian Flynn ist ein Thriller, der anders ist als erwartet und dies in jeglicher Beziehung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2010 von Kendra
Naja....
Also das ist echt schwer zu sagen.Es ist verdammt komisch.Das Buch ist krank, man kann's anders nicht beschreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von Rebecca Radulescu
Schreien ja - vor Langeweile!
Die Story ist einfach: Eine mittelmäßige, eher schlechte Reporterin soll in ihrer Heimatstadt über zwei Kindermorde berichten und wird damit mit ihrer eigenen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von tabbi1982
Ich mag das Buch nicht...
... ich kann auch die Charaktere nicht ausstehen. Nicht eine sypathische Person in dem ganzen Buch. Die Hauptprotagonistin ist einfach nur krank und von Selbstmitleid zerfressen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Urs Peter Janetz
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