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Natürlich freut man sich, dass über Jon Schaffers gewohnt präzisen Nähmaschinen-Riffs wieder das unverwechselbare Organ von Matt Barlow thront (auch wenn Matts Vorgänger Tim "Ripper" Owens ebenfalls ein großartiger Sänger war). Der zwischenzeitlich ganz aus dem Musikgeschäft verschwundene Frontmann hat nichts von seiner Ausstrahlung verloren und passt nach wie vor perfekt zum typischen Iced-Earth-Sound. Sobald die ersten glückseligen Hormonschübe abgeebbt sind, fällt jedoch auf, dass The Crucible Of Man (Something Wicked Part II) leider nicht ganz das kompositorische Meisterwerk geworden ist, das man sich von den Amerikanern erhofft hatte. Zu oft verliert die Band sich in opulentem Bombast, zu selten zünden die Gesangsmelodien. Im direkten Vergleich zu Framing Armageddon (Something Wicked Part I), der ersten Hälfte des monumentalen Konzeptwerks, wirken die Songs weniger schlüssig, spannend und inspiriert. So ist es letztlich ausschließlich Matt Barlows Stimme, die The Crucible Of Man vor dem Absturz ins Mittelmaß bewahrt. -- Michael Rensen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Matt Barlow 2.0...,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Crucible of Man (Something Wicked Part II) (Audio CD)
Tim *The Ripper* Owens raus - Matt Barlow wieder drin! So einfach könnte man die Formel für Iced Earth anno 2008 auf den Punkt bringen. *The Crucible Of Man* erschien und hinter dem Mikrofon stand mit Matt Barlow nicht nur ein alter Bekannter, sondern eigentlich der Mann den ich immer als den wahren Sänger von Iced Earth betrachtete. Nach zwei durchwachsenen Scheiben mit Ex-Judas Priest Owens, trat Barlow wieder Jon-Schaffers-Metal-Zirkus bei. In der Zwischenzeit sang Barlow für die Band *Pyramaze* eine Scheibe ein.*The Crucible Of Man* setzte das Konzept des Vorgänger *Framing Armageddon* fort und erschien mit dem Untertitel *Something Wicked Part 2*. Beide Scheiben wirken, wenn man den Sängerwechseln mal komplett ausser Acht läßt, rein musikalisch betrachtet aus einem Guß. Aber damit wären wir schon beim Problem der 2008er Scheibe. Die Songs wirken über weite Strecken genauso ideenlos wie beim Vorgänger. Schaffer nimmt gewaltig von dem was er sich früher bereits ausgedacht hatte und mischt es zu einem neuen Werk zusammen. Diese Arbeitsweise läßt irgendwie Erinnerungen an den Kriminalschriftsteller Raymond Chandler aufkommen, der bereits eine beträchtliche Karriere als Heftchenautor hinter sich gebracht hatte bevor er sich dem Schreiben von Büchern zuwandete und dabei, welch ein Wunder, nicht nur Zutaten, sondern gleich komplette Heftromanhandlungen in seine Bücher mit einfliessen ließ. Was dem seeligen Raymond Chandler allerdings absolut lesenswert gelang, klappte bei Jon Schaffer nur ansatzweise, obwohl ich es sehr witzige finde das manches sehr vertraut klingt. Positiv betrachte ich das der Scheibe dieser, durch Ripper Owens verliehene, Judas-Priest-Nachgeschmack komplett fehlt. Daran kann man sich aber wohl nur auf dieser Scheibe erfreuen, denn laut Vorankündigung wird Matt Barlow dieses Jahr bei Iced Earth entgültig seinen Hut an den Nagel hängen. Bin mal gespannt, wo er dann seine musikalischen Spuren hinterlassen wird. Anspieltipps: *The Revealing*, *Crucify the King* und *Something Wicked Pt. 3* FAZIT: haut mich nicht von Hocker, mehr als gerundete 2,5 Punkte bleiben unterm Strich nicht übrig... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Alter Sänger, neues Glück? Wohl kaum!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Crucible of Man (Something Wicked Part II) (Audio CD)
Ich mag Tim Owens wirklich sehr gerne.Er hat eine absolut geile Stimme - bewundernswert sogar. Dennoch hat er einfach nur Pech mit seinen Bands. Als Glorious Burden rausgekommen ist, dachte ich nur, jetzt sind Iced Earth meine Band, hammergeil. Dann kam Framing Armaggedon raus. Jetzt dachte ich nur, ok , nicht schlecht, aber kein erhoffter Meilenstein. Dennoch hat Tim das Beste aus diesen kleinen Dilemma gemacht und ich war heilfroh. Dann die Nachricht: Matt Barlow kehrt zurück. Alle dachten: JA! Ich dachte: Oh NEIN! Auf einmal wollte er dann doch wieder Metal machen (mal sehen wie lang er dieses Mal durchhält)... Jon roch bestimmt schon das Geld, was ihn durch Tim fehlte und zwinkerte nicht einmal mit der Wimper und der bessere Frontshouter wurde per E-Mail abserviert. Nun zum Album. Ich finde es nicht sehr gut, es ist ziemlich langweilig und hat außer Divide Devour keinen richtigen Höhepunkt. Ich will nicht alles schlecht reden, Songs wie Come what may, The Revealing und Minions of the Watch sind ja ganz gut, aber zu wenig für Iced Earth -Ansprüche. Stattdessen gibt es überproduzierte Songs und langweilige Platzhalter. So nicht Jon! Iced Earth sollten sich jetzt lieber Zeit lassen mit dem nächsten Output, denn wenn es so weiter geht, dann bin ich mir sicher, werden sich viele von der Band abwenden. Ich habe es somit getan. Es geht nur noch um die verdammte Kohle. So was braucht der Metal nicht. Da lob ich mir lieber die leider viel zu kurze Ripper - Ära. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mehrmals anhören bevor man das Album beurteilt!,
Rezension bezieht sich auf: The Crucible of Man (Something Wicked Part II) (Audio CD)
Nachdem schon einige leider vernichtende Urteile hier stehen, gebe ich nun noch meinen Eindruck vom "Matt-returns-to-Iced"-Album ab.Man muß es mehrmals hören, bevor es sich einem wirklich erschließt! Ich bin der Meinung, daß Matt zu diesen Songs besser paßt und bin auf das Remake des Fr.Arm.-Album mit Matt in den Vocals sehr gespannt! Teilweise hatte ich auch den utopischen Gedanken, daß sich Tim Owens und Matt Barlow die Vocals teilen könnten, wäre ja mal eine neue, abgefahrene Mischung! Zum Album : begeistert hat mich der Wiedererkennungswert, da viele Signalwörter, die man von "Something wicked" kennt, mit eingebaut wurden (in sacred flames, wicked, child is born, curse, the prophecy, the chosen one u.ä.) - sowie einige Hooklines und Riffs, die sich prägend durch die ganze Thematik ziehen. Anspieltipps : Behold the Wicked Child (geinialer Opener) Minions of the Watch (genialer neuer Gesangsstil von Matt!!!!!) The Revealing (sehr IE-typisch und antreibend!!!!) A Gift or a curse (Jon Schaffer singt die Hauptvocals, supergeil!!!) Harbinger of Fate (sehr mystisch, gut gelungen, kanonartige Gesänge!!!!) Crucify the King (auch etwas neuer vom Stil her für IE, geiler Gesang) Come what may steht meiner Meinung nach nicht im Zusammenhang mit der Story an sich, sondern ist ein eigenes Lied, welches an die Menschheit appelliert. Für ein eigentlich nicht erwartetes Comeback finde ich das Album wirklich gut !!!! Gut gelungen sind auch die Songtexte, die Matt Barlow mit einbringen durfte, was er schon immer wollte, bislang aber nicht durfte! Das Artwork vom Album ist spitze, wie immer. Ich freue mich auf (hoffentlich) einige Gigs in Germany! 4 Sterne !!! 1 Stern Abzug für etwas zu eintönige Mischung, sorry, Jon! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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